Weißer Risspilz
Inocybe fibrosa
Von der ÖMG als giftig mit Muscarin geführt. Helle Farbe und kräftiger Wuchs sind keine Sicherheitsmerkmale.
Quellen zum Speisewert
Ein großer, heller Risspilz feuchter, kalkreicher Waldstandorte. Kräftiger Wuchs, fein faserige Hutoberfläche und höckerige Sporen sind gemeinsam zu prüfen; weißliche Farbe allein ist wenig aussagekräftig.

Hut & Stiel · Inocybe fibrosa
Vorläufige Artzuordnung des Beobachters; die Quelle führt den Fund noch nicht als gemeinschaftlich bestätigte Research-Grade-Beobachtung. Das Bild zeigt den Habitus und beweist die Art nicht.
(c) Uwe Winkler, some rights reserved (CC BY-NC) · CC BY-NC 4.0 · Original

Stielbasis · Inocybe fibrosa
Artzuordnung nach der verlinkten Beobachtung; keine unabhängige mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Die Galerie kann verschiedene Fundbelege zeigen.
(c) Christian Apschner, some rights reserved (CC BY-NC) · CC BY-NC 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 5–12 cm breit, zunächst glockig, später flacher mit niedrigem ; weißlich, im Alter bräunend und fein faserig.
- Unterseite
Jung blass grauliche, später bräunliche . Für die Abgrenzung neben dem Lamellenbild auch Sporen und Zystiden prüfen.
- Stiel & Basis
5–10 × 0,8–2 cm, Basis verdickt, gewöhnlich ohne scharf gerandete Knolle.
- Fleisch
Helles, kräftiges Fleisch. Ein großer weißer Fruchtkörper ist weder ein ausreichendes Artmerkmal noch ein Hinweis auf Essbarkeit.
- Sporenpulver
Höckerige Sporen 8–10 × 5,5–7 µm; damit klar von glattsporigen Risspilzen unterscheiden.
Mehrere Merkmale zusammen prüfen
Sporenform und Knollenform sind aussagekräftiger als die weiße Farbe.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 499 innerhalb Funga-Nordica.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza, besonders bei Fichten. Feuchte, kalkreiche Fichtenwälder. Feuchte, kalkreiche Standorte, besonders in Fichtenwäldern; Fruchtkörper im Sommer und Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Rötet kräftig, besitzt glatte Sporen und häufig eine gerandete Knolle.
Meist deutlich kleiner und mit glatten Sporen; nicht nur nach der weißen Hutfarbe vergleichen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Basis vollständig zeigen
Die verdickte Basis ist meist nicht scharf gerandet. Ein abgeschnittener Stiel kann den Vergleich verfälschen.
Quellen
Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 499 innerhalb Funga-Nordica.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Höckerige Sporen
Die deutlichen Sporenhöcker trennen von glattsporigen weißen Risspilzen; dafür ist ein geeignetes Mikroskop nötig.
Quellen
Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 499 innerhalb Funga-Nordica.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Weiße Hüte verändern sich
Ältere Hüte können bräunliche Partien entwickeln. Verschieden alte Fruchtkörper gemeinsam dokumentieren.
Quellen
Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 499 innerhalb Funga-Nordica.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Inocybe fibrosa
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschWeißer Risspilz
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
EnglischSilky Fibrecap
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischInocybe fibreux
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
SchwedischJättetråding
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischVláknice statná
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
SlowenischVlaknata razcepljenka
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
UngarischKaréjos susulyka
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
RussischВолоконница волокнистая
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
Weniger anzeigen
- Norwegisch
- Finnisch
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Inocybe fibrosa
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Sowerby) Gillet
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Sowerby) Gillet · Namensdatensatz 185510
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus fibrosus Sowerby
Col. fig. Engl. Fung. Mushr.(no. 30 [no. 3 of suppl.]): tab. 414 (1814) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik 2015–2025; keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 1 |
| Jul | 13 |
| Aug | 23 |
| Sep | 32 |
| Okt | 10 |
| Nov | 7 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 6 |
| Österreich | 21 |
| Schweiz | 60 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 87 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 60 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 19 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 7 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Quellengebundene Literaturfassung. Kein unabhängiges Fachgutachten; Fotos bleiben ihrer Quellenbestimmung zugeordnet. Abweichende Messreihen werden nicht zu erfundenen Mittelwerten zusammengezogen.
Umfang: Ausgewählte Monografie- und Artpassagen mit weiteren Fachquellen abgeglichen; moderne Artkonzepte, Fotos, Sprachnamen und regionale Meldungsstatistik separat geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 499 innerhalb Funga-Nordica.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Speisewert von Pilzen · ÖMG
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Taxonspezifische Tabellenzeile einschließlich gegebenenfalls älterer Kombination gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Inocybe fibrosa · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Namens- und Systematikeintrag gelesen; kein eigenständiger Beleg für alle Merkmale. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Taxonspezifischer Quellenabgleich · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica, Kapitelzusammenstellung 2008 / MycoKey 3.1
Seite: PDF-S. 499
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
- Inocybe fibrosa · Myko atlas
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Inocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Inocybe