Fuchsroter Schillerporling
Inocutis rheades
Für den holzbewohnenden Schillerporling wird keine Speiseempfehlung gegeben. Eine besondere Giftwirkung wird hier nicht behauptet.
Quellen zum Speisewert
Bezeichnung im Datensatz: Kein Speisepilz
Ein filziger, orange- bis fuchsroter Porling an Pappeln. Sein marmorierter Myzelialkern und das Fehlen bestimmter mikroskopischer Borsten helfen, ähnlich gefärbte Schillerporlinge zu unterscheiden.

Orangebraune Konsolen mit filziger Oberseite am Laubholz.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Daniel Ghyselinck, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Samtig-filzige Oberfläche eines jungen Fruchtkörpers.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Михаил Языков, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Bräunliche Porenschicht älterer Fruchtkörper.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Teemu Kurppa, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 4–10 cm, gelegentlich größer, und breit angewachsen. Die Oberfläche ist filzig bis samtig, jung gelborange bis fuchsrot, später rotbraun.
- Unterseite
Jung hell creme- bis gelblich, später ockerbraun; im schrägen Licht schillernd. Etwa 2–3 pro Millimeter, stellenweise etwas labyrinthartig.
- Stiel & Basis
Kein Stiel. Mehrere Konsolen können dachziegelig am Stamm übereinander wachsen.
- Fleisch
Rotbraun, frisch weich und faserig-saftig. Im Ansatzbereich liegt ein heller marmorierter Myzelialkern; alte Fruchtkörper werden dunkler und härter.
- Sporenpulver
Sporen glatt und elliptisch, im aktuellen Schlüssel 5–6 × 3,5–4,2 µm. und Hymenialseten fehlen; diese Kombination hilft bei der Abgrenzung.
Junge und alte Hüte vergleichen
Die leuchtenden Farben der jungen filzigen Oberseite können bei alten Fruchtkörpern weitgehend verschwinden.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 308. · eingesehen 14.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 603, PDF-S. 604: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzabbauer, gelegentlich · Weißfäule. An Pappelholz, besonders Espe. Vor allem an Pappeln, besonders Espen, meist an toten stehenden Stämmen und Ästen, seltener parasitisch. Weißfäuleerreger; einjährige Fruchtkörper, deren Reste länger am Holz bleiben können.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Espen
- Pappeln
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 2 · Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Ähnlicher Habitus, aber mit charakteristisch verzweigten beziehungsweise ankerförmigen Seten im Hutfilz.
An Eichen, oft weit oben am Stamm; im Mittel größere Sporen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Junge und alte Hüte vergleichen
Die leuchtenden Farben der jungen filzigen Oberseite können bei alten Fruchtkörpern weitgehend verschwinden.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 308. · eingesehen 14.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 603, PDF-S. 604: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Kern liegt am Ansatz
Der marmorierte Myzelialkern befindet sich nahe der Verbindung zum Holz. Eine Aufnahme nur des Hutrands zeigt dieses Merkmal nicht.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 308. · eingesehen 14.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 603, PDF-S. 604: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Baumart festhalten
Espe und andere Pappeln sind für den Vergleich wichtig. Ähnliche Arten an Eiche oder Ahorn verlangen eine andere Einordnung.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 308. · eingesehen 14.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 603, PDF-S. 604: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Inocutis rheades
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFuchsroter Schillerporling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NiederländischVosrode weerschijnzwam
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischPolypore roux
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
DänischRæve-spejlporesvamp
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NorwegischRevekjuke
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischRävticka
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FinnischKetunkääpä
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischRezavec skořicový
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
UngarischNyárfa-rozsdástapló
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
RussischТрутовик лисий
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
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- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Inocutis rheades
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Pers.) Fiasson & Niemelä
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Pers.) Fiasson & Niemelä · Namensdatensatz 106199
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Polyporus rheades Pers.
Mycologia Europaea 2: 69 (1825) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik2015–2025 in zehn mitteleuropäischen Ländern; Filter und Datenquellen dokumentiert. Keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung der Einzelbelege. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 14.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 2 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 0 |
| Jul | 3 |
| Aug | 3 |
| Sep | 4 |
| Okt | 9 |
| Nov | 4 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 5 |
| Österreich | 3 |
| Schweiz | 10 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 10 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 28 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 10 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 9 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 5 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 3 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 1 Datensatz
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: S2 unter Inonotus rheades Nr.308; eigener Beleg Populus canescens, daher Espe nicht exklusiv. S2-Sporen 6–7,5(8) × 3,5–4,5 weichen vom FTE-Kernbereich ab; aktuelle Maße mit dokumentierter Abweichung, keine gemischte Gesamtspanne. Äußere Fotos bestätigen keine mikroskopischen Merkmale.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 308. · eingesehen 14.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 603, PDF-S. 604: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Redaktionelle Einordnung · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
- Pilze der Schweiz · Band 2
Seite: S. 254
- Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 603
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich