MitteleuropaDE

Feinschuppiger Trichterling

Infundibulicybe squamulosa

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.

Quellen zum Speisewert

Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.

Fruchtkörper von Infundibulicybe squamulosa am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Davide Puddu · CC BY 4.0 · Original

Feinschuppiger Trichterling ist ein saprobiont mit charakteristischem Standort. Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Ockerbrauner Trichterling den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

25–65 mm breit, bald bis tief trichterförmig vertieft, nicht , Oberfläche trocken und vor allem in der Mitte fein filzig bis angedrückt kleinschuppig (Lupe!)

Unterseite

Weit am Stiel , mäßig gedrängt, weißlich bis blass cremefarben.

Stiel & Basis

30–70 × 4–8 mm, zylindrisch bis zur Basis leicht verdickt, dem Hut gleichfarbig gelb- bis rötlichbraun, längsfaserig, an der Basis weißfilzig, ohne .

Fleisch

Dünn, zählich, weißlich; Geruch schwach mehlartig bis bitter-mandelartig, Geschmack mild.

Sporenpulver

weiß; Sporen 5,5–8,5 × 3,5–5 µm, tropfenförmig (lacrymoid) mit konfluierender Basis, glatt, .

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 311)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 311. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 78)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Saprobiont. Laub- und Nadelwälder sowie Parks. Saprobiont in moosreichen Nadelwäldern, Heiden und an sandig-kiesigen Waldwegrändern, vorwiegend in borealen und montanen Lagen; Erscheinungszeit Mai–Oktober.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Ockerbrauner Trichterling.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 311)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 311. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 78)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Keine Zystiden vorhanden.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 311)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 311. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 78)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In Nordeuropa und den Alpen häufig, im mitteleuropäischen Tiefland selten. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum Mai–Oktober.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 311)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 311. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 78)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Infundibulicybe squamulosa (usageKey 2531188)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Infundibulicybe squamulosa (usageKey 2531188). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Infundibulicybe squamulosa

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFeinschuppiger TrichterlingBraunschuppiger Trichterling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 02.11.2026

Artsteckbrief Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
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  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 02.11.2026.

Funddaten · Prüfstand

Funddaten noch nicht ausgewertet.

Für diese Art liegt noch kein geprüfter Zehn-Länder-Verbreitungsschnappschuss (2015–2025, mit Monats-, Lizenz- und Datensatz-Aufschlüsselung) vor; die Meldungen werden bis zum Abruf nicht als Fundkurve dargestellt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung

Recherchefassung · 2 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 02.11.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 311)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 311. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 78)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Infundibulicybe squamulosa (usageKey 2531188)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Infundibulicybe squamulosa (usageKey 2531188). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Infundibulicybe squamulosa · abgeglichen am 02.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera

    Seite: S. 311

    Bibliografie

    Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)

    Seite: S. 78

    Bibliografie

    Læssøe, T. & Petersen, J. H.

    Bestimmungsschlüssel · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Infundibulicybe squamulosa (Feinschuppiger Trichterling), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Infundibulicybe squamulosa (usageKey 2531188)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Infundibulicybe squamulosa (usageKey 2531188)

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