Heide-Schwefelkopf
Hypholoma ericaeum
Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.
Quellen zum Speisewert
Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.
Heide-Schwefelkopf ist ein saprobiont mit charakteristischem Standort (nadelwälder und wiesen). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Torfmoos-Schwefelkopf den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

Fruchtkörper von Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf) am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.
Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Detailansicht von Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf) mit Blick auf Stiel, Hutrand und Fruchtschicht.
Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
15 bis 40 mm breit, jung halbkugelig bis glockig-gewölbt, später flach ausgebreitet mit stumpfem .
- Unterseite
breit , mäßig gedrängt, jung blass schwefelgelblich bis graugelblich.
- Stiel & Basis
40 bis 100(–120) mm lang und 2 bis 4 mm dick, sehr schlank zylindrisch, steif, hohl, oben blass gelblich, abwärts gelbbraun bis rostbraun, ohne .
- Fleisch
Dünn, gelblich bis im unteren Stiel rostbräunlich; Geruch unauffällig, Geschmack mild bis schwach bitterlich.
- Sporenpulver
dunkel purpur- bis violettbraun; Sporen 12–15,5(–16) × 7–9 µm, groß, elliptisch, glatt, dickwandig, mit deutlichem zentralem Keimporus.
Bestimmung im Merkmalsverbund sichern
Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 834)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 834. · eingesehen 02.11.2026
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 835)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 835. · eingesehen 02.11.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 370)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 370. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 355)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 355. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 461)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 461. · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Saprobiont. Nadelwälder und Wiesen. Saprobiontisch auf nassen, sauren, nährstoffarmen Torf- und Sandböden zwischen Widertonmoos (Polytrichum), Binsen und Gräsern in Feuchtheiden, Moorrändern und Dünentälern im Nadelwald.
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 834) · Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 835) · Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 370) · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 355) · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 461)
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Kleiner und zarter mit blass honiggelbem, durchscheinend gerieftem Hut und deutlich kleineren Sporen (9,5–12 × 5,5–7 µm).
Quellen
Weitere ähnliche Arten
Besitzt im Mikroskop noch größere, spindelige und fein warzig-raue Sporen (13–18 × 6–8 µm) mit sehr kleinem Keimporus.
Quellen
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände
Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Torfmoos-Schwefelkopf.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 834)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 834. · eingesehen 02.11.2026
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 835)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 835. · eingesehen 02.11.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 370)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 370. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 355)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 355. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 461)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 461. · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopische Absicherung
Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Sporen 12–15,5(–16) × 7–9 µm, groß, elliptisch, glatt, dickwandig, mit deutlichem zentralem Keimporus.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 834)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 834. · eingesehen 02.11.2026
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 835)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 835. · eingesehen 02.11.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 370)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 370. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 355)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 355. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 461)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 461. · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Standort, Ökologie und Verbreitung
Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In den atlantisch und boreal geprägten Regionen Europas verbreitet, in Deutschland durch den Rückgang von Feuchtheiden und Niedermooren selten geworden; in der Roten Liste Deutschlands als stark gefährdet (Kategorie 2) geführt.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 834)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 834. · eingesehen 02.11.2026
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 835)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 835. · eingesehen 02.11.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 370)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 370. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 355)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 355. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 461)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 461. · eingesehen 02.11.2026
Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026
GBIF Backbone Taxonomy – Hypholoma ericaeum (usageKey 8905140)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hypholoma ericaeum (usageKey 8905140). · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hypholoma ericaeum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschHeide-SchwefelkopfGlänzender Heide-Schwefelkopf
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 02.11.2026
Artsteckbrief Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
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- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 02.11.2026.
Funddaten noch nicht ausgewertet.
Für diese Art liegt noch kein geprüfter Zehn-Länder-Verbreitungsschnappschuss (2015–2025, mit Monats-, Lizenz- und Datensatz-Aufschlüsselung) vor; die Meldungen werden bis zum Abruf nicht als Fundkurve dargestellt.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 02.11.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.
Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 834)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 834. · eingesehen 02.11.2026
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 835)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 835. · eingesehen 02.11.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 370)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 370. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 355)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 355. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 461)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 461. · eingesehen 02.11.2026
Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026
GBIF Backbone Taxonomy – Hypholoma ericaeum (usageKey 8905140)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hypholoma ericaeum (usageKey 8905140). · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Hypholoma ericaeum · abgeglichen am 02.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera
Seiten: S. 834 · S. 835
- Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)
Seite: S. 370
- Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4
Seiten: S. 355 · S. 461
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hypholoma ericaeum (Heide-Schwefelkopf)
- GBIF Backbone Taxonomy – Hypholoma ericaeum (usageKey 8905140)
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich