Faserhütiger Schneckling
Hygrophorus arbustivus
Keine redaktionelle Verzehrempfehlung. Dieses Literaturporträt erlaubt keine Freigabe eines Fundes; ähnliche Arten müssen fachlich abgegrenzt werden.
Quellen zum Speisewert
Hut etwa 3–7 cm, beige bis lederbräunlich, auch rosa- oder rostbräunlich, am Rand deutlich heller; radial eingewachsene Fasern.

Ausgelegter heller Fruchtkörper mit weißen Lamellen und schlankem Stiel.
Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade); keine unabhängige Nachbestimmung.

Helle Lamellen und weißlicher Stiel in Nahansicht.
Geruch, Verfärbungsgeschwindigkeit und mikroskopische Artmerkmale sind aus dieser Einzelaufnahme nicht vollständig bestimmbar.
(c) Andrey Polstianoi, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut etwa 3–7 cm, beige bis lederbräunlich, auch rosa- oder rostbräunlich, am Rand deutlich heller; radial eingewachsene Fasern.
- Unterseite
Helle, relativ dicke und entfernt stehende , am Stiel bis etwas .
- Stiel & Basis
Weißlich, etwa 5–8 × 0,8–1,2 cm, weitgehend trocken; oben mehlig-flockig.
- Fleisch
Weißlich, ohne stark ausgeprägten Geruch in der baden-württembergischen Beschreibung.
- Sporenpulver
Weißer Sporenabwurf. Für eine enge Artabgrenzung sind mikroskopische Merkmale und gegebenenfalls molekulare Daten nötig.
Entscheidende Merkmalskombination
Radiale Hutfasern, heller Rand und flockige Stielspitze zusammen mit dem Standort prüfen. Der aktuelle Schlüssel nennt eine schwer morphologisch abgrenzbare, noch unbeschriebene Zwillingsart.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2001. Gedruckte S. 92–93; gp3-chunk001, PDF-S. 93–94. Historisches morphologisches Artkonzept, keine molekulare Nachbestimmung. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Hygrophorus arbustivus
GBIF Secretariat · Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
Rote-Liste-Zentrum / BfN · Gespeicherter Registereintrag: deutscher Name. Keine Merkmals- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026, gedruckte S. 105, Fußnote 7; chunk001 PDF-S. 106. Passage zu H. arbustivus und einer unbeschriebenen Zwillingsart gelesen. Keine eigene molekulare Nachbestimmung. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Vor allem bei Eichen, auch Buche wird genannt; warme, basenreiche Laubwälder und lehmige Böden, eher spät im Jahr.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
- Eichen
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Meist kräftiger und heller orange-rosa getönt; Stiel- und Hutstruktur mitprüfen.
Quellen
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
- GBIF · Namensabgleich Hygrophorus arbustivus
- Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
- Fungi of Temperate Europe · Keys
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
- Fungi of Temperate Europe · Keys
- GBIF · Namensabgleich Hygrophorus poetarum
- Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
Der aktuelle Schlüssel stellt die Arten in dieselbe Gruppe; der dort oft mehlige Geruch und die äußeren Merkmale erlauben keine durchgehend sichere Abgrenzung.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Feine Fasern brauchen gutes Licht
Die radial eingewachsenen Fasern lassen sich auf einer feuchten, spiegelnden Oberfläche schwer erkennen. Eine seitlich beleuchtete Nahaufnahme ergänzt das Habitusfoto.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2001. Gedruckte S. 92–93; gp3-chunk001, PDF-S. 93–94. Historisches morphologisches Artkonzept, keine molekulare Nachbestimmung. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein meist trockener Stiel
Die Stieloberfläche ist weniger schleimig als bei manchen anderen Schnecklingen. Bereifung an der Spitze und Hutoberfläche sollten getrennt beurteilt werden.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2001. Gedruckte S. 92–93; gp3-chunk001, PDF-S. 93–94. Historisches morphologisches Artkonzept, keine molekulare Nachbestimmung. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Keine starre Baumregel
Die regionale Monografie betont Eiche, nennt aber auch Buche. Ein Fund unter Buche ist daher nicht allein durch die Baumart ausgeschlossen. Historische Formen- und Varietätsnamen benötigen zusätzlichen Abgleich.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2001. Gedruckte S. 92–93; gp3-chunk001, PDF-S. 93–94. Historisches morphologisches Artkonzept, keine molekulare Nachbestimmung. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Grenzen der äußeren Merkmale
Der europäische Schlüssel von 2026 nennt neben Hygrophorus arbustivus noch eine unbeschriebene Zwillingsart und bezeichnet die morphologische Trennung als problematisch. Dieses Porträt ist deshalb keine abgesicherte Abgrenzung aller genetischen Linien; die Fotozuordnung folgt dem Konzept der Bildquellen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026, gedruckte S. 105, Fußnote 7; chunk001 PDF-S. 106. Passage zu H. arbustivus und einer unbeschriebenen Zwillingsart gelesen. Keine eigene molekulare Nachbestimmung. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hygrophorus arbustivus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFaserhütiger Schneckling
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister · Abgerufen: 10.10.2026
EnglischForest Woodwax
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
FranzösischHygrophore des chênes
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
SchwedischHöstvaxingHöstvaxskivlingSkogs-saftskivlingen
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
TschechischŠťavnatka žíhaná
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
SlowenischGrmovnata polževka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
UngarischKésői csigagomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
JapanischコクリノカサSinngemäß: Kleiner Kastanienhut
Namensbeleg
Japan Search · Sammlungsdatensatz · Abgerufen: 10.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
コクリノカサ: Lesart der Bestandteile ko (klein), kuri (Kastanie), no (Verbindung) und kasa (Hut/Schirm). Die historische Motivation und ein möglicher Farbbezug sind damit nicht gesichert.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Lesart der Bestandteile ko (klein), kuri (Kastanie), no (Verbindung) und kasa (Hut/Schirm). Die historische Motivation und ein möglicher Farbbezug sind damit nicht gesichert.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
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- Norwegisch
- Finnisch
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Hygrophorus arbustivus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Fr.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Fr. · Namensdatensatz 204130
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Hygrophorus arbustivus Fr.
Anteckn. Sver. Ätl. Svamp.: 46 (1836) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Fr.) Fr.“, Index Fungorum „Fr.“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Der Schlüssel von 2026 nennt eine morphologisch problematische Zwillingsart. Die Namenszählung trennt diese Linien nicht zuverlässig.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 10.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Radiale Hutfasern, heller Rand und flockige Stielspitze zusammen mit dem Standort prüfen. Der aktuelle Schlüssel nennt eine schwer morphologisch abgrenzbare, noch unbeschriebene Zwillingsart.
Umfang: Eigene Zusammenfassung ausgewählter Buch- und Online-Artpassagen sowie ausgewiesener Studienabstracts. Gezielte Quellenkonfliktprüfung; kein unabhängiger Fachreview, keine eigene mikroskopische Bestimmung.
Erneut herangezogene Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2001. Gedruckte S. 92–93; gp3-chunk001, PDF-S. 93–94. Historisches morphologisches Artkonzept, keine molekulare Nachbestimmung. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Hygrophorus arbustivus
GBIF Secretariat · Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
Rote-Liste-Zentrum / BfN · Gespeicherter Registereintrag: deutscher Name. Keine Merkmals- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026, gedruckte S. 105, Fußnote 7; chunk001 PDF-S. 106. Passage zu H. arbustivus und einer unbeschriebenen Zwillingsart gelesen. Keine eigene molekulare Nachbestimmung. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Hygrophorus arbustivus · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: PDF-S. 93–94
- Fungi of Temperate Europe · Keys
Seiten: PDF-S. 106 · PDF-S. 106
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
Seite: PDF-S. 131
- Hygrophorus nemoreus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Hygrophorus nemoreus
Seite: S. 217
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Hygrophorus arbustivus
- Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
- GBIF · Namensabgleich Hygrophorus poetarum
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hygrophorus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Hygrophorus