Schnürsporiger Saftling
Hygrocybe quieta
Quellen zum Speisewert
Für dieses Porträt ist kein ausreichend gesicherter Speisewert belegt.
Gelb bis orange gefärbt, mit häufig kräftiger orangefarbenen Lamellen. Ein eigentümlich öliger Geruch und eingeschnürte Sporen gehören zum Merkmalsbild.

Hüte und Unterseite am Fundort.
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Nachbestimmung. Mikromerkmale sind auf dieser Aufnahme nicht beurteilbar.
Jose Angel Urquia Goitia · „Hygrocybe quieta 3.jpg“ · CC BY-SA 4.0 · Original

Orangegelber Fruchtkörper mit stark unregelmäßig ausgebildetem Hut; keine typische Hutform.
Artzuordnung laut Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Bestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut etwa 1–8 cm, gewölbt bis glockig, später flacher, gelb bis orange. Meist trocken, sehr frisch etwas fettig; ausbleichend gelegentlich graugrünlich.
- Unterseite
schmal bis fast und oft intensiver orange als Hut und Stiel. Der Ansatz sollte an einem unbeschädigten Fruchtkörper dokumentiert werden.
- Stiel & Basis
Stiel schlank bis mäßig kräftig, gelblich oder orange und trocken. Eine dauerhaft schleimige Oberfläche gehört nicht zur typischen Kombination.
- Fleisch
Fleisch blassgelblich. Der Geruch wird mit dem des Eichenmilchlings verglichen: ölig, teils wanzenartig; die Wahrnehmung kann schwach oder uneindeutig sein.
- Sporenpulver
weiß. Viele Sporen zeigen eine deutliche Einschnürung; die Formverteilung und Lamellentrama sind bei der Abgrenzung wichtiger als ein einzelner Größenwert.
Entscheidende Merkmalskombination
Gelb bis orange gefärbt, mit häufig kräftiger orangefarbenen Lamellen. Ein eigentümlich öliger Geruch und eingeschnürte Sporen gehören zum Merkmalsbild.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 203–204; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Molecular phylogeny, morphology, pigment chemistry and ecology in Hygrophoraceae (Agaricales)
Lodge et al. (2014) · Gattungsabgrenzungen und Zusammenfassung; keine artspezifische Essbarkeitsbewertung. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise nicht abschließend geklärt. Nährstoffarme, extensiv genutzte Wiesen und vergleichbare Grünlandstandorte. Vor allem Spätsommer und Herbst.
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Ähnliche Arten.
Meist kleiner, mit breit angewachsenen bis herablaufenden Lamellen.
Quellen
- Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
- Molecular phylogeny, morphology, pigment chemistry and ecology in Hygrophoraceae (Agaricales)
- Hygrocybe ceracea · Artbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Hygrocybe ceracea
- Molecular phylogeny, morphology, pigment chemistry and ecology in Hygrophoraceae (Agaricales)
Frisch deutlich klebriger Hut; ohne kennzeichnenden öligen Geruch.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Lamellen können kräftiger gefärbt sein
Die relative Farbe ist hier hilfreich: Unterseite und Hut nebeneinander fotografieren. Unterschiedlicher Weißabgleich zweier Bilder kann diesen Kontrast verfälschen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 203–204; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Geruch ist kein alleiniger Beweis
Der Vergleich mit dem Eichenmilchling ist eine Geruchsbeschreibung, keine Verwandtschaftsaussage. Bei schwachem Geruch bleiben Sporenform und Lamellenansatz wichtig.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 203–204; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Nicht jede Einschnürung ist gleich aussagekräftig
Auch andere Saftlinge können eingeschnürte Sporen haben. Entscheidend ist die gemeinsame Auswertung mehrerer reifer Sporen und der übrigen Merkmale.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 203–204; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hygrocybe quieta
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschSchnürsporiger SaftlingBlattwanzengeruchs-SaftlingGebuckelter Saftling
Namensbeleg
Artname und belegte deutsche Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
EnglischOily Waxcap
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
NiederländischWantsenwasplaat
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FranzösischHygrophore tranquille
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
DänischTæge-vokshat
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
NorwegischRødskivevokssopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischLuktvaxingLuktvaxskivling
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FinnischLutikkavahakas
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
PolnischWilgotnica wypukłaWilgotnica Łagodna
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
TschechischVoskovka klidnáVoskovka vonná
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
SlowenischZažetotrosna vlažnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Hygrocybe quieta, zažetotrosna vlažnica
KroatischSpavajuća vlažnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Hygrocybe quieta · Abgerufen: 06.10.2026
SPAVAJUĆA VLAŽNICA / Hygrocybe quieta (Kühner) Singer
UngarischOlajos nedűgombaSárga nedűgomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
- Russisch
Weniger anzeigen
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Hygrocybe quieta
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Kühner) Singer
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Kühner) Singer · Namensdatensatz 298676
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Hygrophorus quietus Kühner
Annals Soc. Frache Comté 11: 42 (1947) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 06.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 0 |
| Sep | 3 |
| Okt | 13 |
| Nov | 7 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 10 |
| Österreich | 4 |
| Schweiz | 7 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 3 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 23 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- iNaturalist Research-grade Observations · 18 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 4 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 06.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Gelb bis orange gefärbt, mit häufig kräftiger orangefarbenen Lamellen. Ein eigentümlich öliger Geruch und eingeschnürte Sporen gehören zum Merkmalsbild.
Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 203–204; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Molecular phylogeny, morphology, pigment chemistry and ecology in Hygrophoraceae (Agaricales)
Lodge et al. (2014) · Gattungsabgrenzungen und Zusammenfassung; keine artspezifische Essbarkeitsbewertung. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Hygrocybe quieta · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Hygrocybe quieta
Seiten: S. 203–204 · S. 198
- Molecular phylogeny, morphology, pigment chemistry and ecology in Hygrophoraceae (Agaricales)
- Hygrocybe ceracea · Artbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Hygrocybe
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 69, 70
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hygrocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Hygrocybe