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Purpurbrauner Rübling

Gymnopus fuscopurpureus

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.

Quellen zum Speisewert

Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.

Fruchtkörper von Gymnopus fuscopurpureus am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Per Marstad · CC BY 4.0 · Original

Purpurbrauner Rübling ist ein saprobiont mit charakteristischem Standort (wärmebegünstigte laubwälder). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Brennender Rübling den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

15–45 (–50) mm breit, gewölbt bis flach ausgebreitet und im Zentrum oft leicht niedergedrückt, kahl, feucht dunkel rotbraun.

Unterseite

Schmal , mäßig entfernt, dem Hut fast gleichfarben blass rötlichbraun bis purpurbraun mit etwas hellerer Schneide.

Stiel & Basis

30–70 × 2–5 mm, zylindrisch oder oft seitlich zusammengedrückt, zäh, dunkel rot- bis purpurbraun, ohne .

Fleisch

Dünn, zählich, rötlichbraun, mit KOH nicht grün verfärbend; Geruch und Geschmack unauffällig, mild.

Sporenpulver

weißlich bis blass cremefarben; Sporen 6,5–9 × 3–4 µm, schmal elliptisch bis tropfenförmig, glatt, hyalin, .

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 300)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 300. · eingesehen 01.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 175)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 175. · eingesehen 01.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Saprobiont. Wärmebegünstigte Laubwälder. Saprobiont, meist büschelig oder in Hexenringen auf dicker Laubstreu (vor allem von Rotbuche Fagus sylvatica) in kalk- und basenreichen Buchen- und Laubmischwäldern; Erscheinungszeit Juli–November.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Brennender Rübling.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 300)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 300. · eingesehen 01.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 175)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 175. · eingesehen 01.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Cheilozystiden 20–45 × 4–9 µm, zylindrisch bis schmal keulig, oft unregelmäßig verbogen oder schwach lappig verzweigt.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 300)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 300. · eingesehen 01.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 175)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 175. · eingesehen 01.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In Europa weit verbreitet, in Mitteleuropa in Kalk-Buchenwäldern zerstreut bis gebietsweise mäßig häufig. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum Juli–November.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 300)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 300. · eingesehen 01.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 175)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 175. · eingesehen 01.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 01.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Gymnopus fuscopurpureus (usageKey 8732406)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Gymnopus fuscopurpureus (usageKey 8732406). · eingesehen 01.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Gymnopus fuscopurpureus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschPurpurbrauner RüblingDunkelbrauner Blasssporrübling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 01.11.2026

Artsteckbrief Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
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  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 01.11.2026.

Funddaten · Prüfstand

Funddaten noch nicht ausgewertet.

Für diese Art liegt noch kein geprüfter Zehn-Länder-Verbreitungsschnappschuss (2015–2025, mit Monats-, Lizenz- und Datensatz-Aufschlüsselung) vor; die Meldungen werden bis zum Abruf nicht als Fundkurve dargestellt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung

Recherchefassung · 2 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 01.11.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 300)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 300. · eingesehen 01.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 175)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 175. · eingesehen 01.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 01.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Gymnopus fuscopurpureus (usageKey 8732406)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Gymnopus fuscopurpureus (usageKey 8732406). · eingesehen 01.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Gymnopus fuscopurpureus · abgeglichen am 01.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera

    Seite: S. 300

    Bibliografie

    Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 01.11.2026

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)

    Seite: S. 175

    Bibliografie

    Læssøe, T. & Petersen, J. H.

    Bestimmungsschlüssel · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 01.11.2026

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 01.11.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Gymnopus fuscopurpureus (Purpurbrauner Rübling), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Gymnopus fuscopurpureus (usageKey 8732406)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 01.11.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Gymnopus fuscopurpureus (usageKey 8732406)

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