Safranblättriges Stummelfüßchen
Crepidotus crocophyllus
Quellen zum Speisewert
Die ausgewerteten Beschreibungen dienen dem Merkmalsvergleich. Eine belastbare Speisewertbewertung ist für dieses Porträt nicht erarbeitet; daraus folgt weder Essbarkeit noch Giftigkeit.
Ein seitlich am Holz sitzender Fächer mit orangebraunen Hutschüppchen und warm getönten Lamellen. Die Verbindung von Oberfläche, Lamellen und nahezu kugeligen Sporen ist wichtiger als die Farbe allein.

Gelb-orange Lamellen unter einem kleinen seitlich ansitzenden Hut am Holz.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung.
Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0 · Original

Nahansicht eines hellbraunen, fein beschuppten Fächers zwischen Moosen.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung.
Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Die europäische Revision beschreibt 1–3,5 cm, ausnahmsweise bis 5,5 cm breite, nieren- bis fächerförmige Hüte. Auf blassem Grund liegen orange-, rost- bis kastanienbraune Schüppchen, im Alter auch nur noch Fasern.
- Unterseite
Gedrängte , gelblich bis lachsorange, später zimtbräunlich. Die Schneiden können heller und fein bewimpert sein. Alter und Beleuchtung verändern den Farbeindruck.
- Stiel & Basis
Kein ausgebildeter Stiel; seitlich oder etwas rückseitig am Holz angeheftet. Die Ansatzstelle kann filzig behaart sein.
- Fleisch
Dünn und hell. Eine gelatinöse Hutdeckschicht fehlt; die Art ist daher trotz ähnlicher Hutschuppen nicht allein nach dem braunen Muster mit calolepis gleichzusetzen.
- Sporenpulver
Schlüssel 2026: nahezu kugelig, 5–6,5(–7) µm. Senn-Irlets untersuchte Kollektionen: 5,5–7 × 5,5–7 µm, fein punktiert-warzig; vorhanden. Die Sporen ähneln denen von C. applanatus stark.
Schuppen sind mehr als braune Flecken
Eine Nahaufnahme bei seitlichem Licht zeigt, ob aufgerichtete oder anliegende Schüppchen vorhanden sind. Ein bloßer Farbfleck liefert diese Information nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 66, 67; PDF-Seiten 67, 68: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
The genus Crepidotus (Fr.) Staude in Europe
Beatrice Senn-Irlet (1995) · Persoonia 16(1), S. 42–43: C. crocophyllus · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Crepidotus crocophyllus
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name in der Detailansicht: Safranblättriges Stummelfüßchen. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Crepidotus crocophyllus
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Totes Laubholz. An Laubholz. In der europäischen Revision sind unter anderem Ulme, Esche, Buche und Hainbuche belegt. Eine bestimmte Baumart allein ist kein Nachweis für dieses Stummelfüßchen.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Buchen
- Eschen
- Hainbuchen
- Ulmen
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · The genus Crepidotus (Fr.) Staude in Europe
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Die typische Form hat einen glatteren, blassen Hut und anfangs helle Lamellen. Wegen ähnlicher Sporen müssen die makroskopischen Merkmale mit einbezogen werden.
verfügbar
Crepidotus calolepis
Noch kein ArtporträtKann ebenfalls braun beschuppt sein, besitzt aber eine gelatinöse Hutschicht, länglichere Sporen und keine Schnallen. Das Schuppenmuster allein genügt nicht.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Schuppen sind mehr als braune Flecken
Eine Nahaufnahme bei seitlichem Licht zeigt, ob aufgerichtete oder anliegende Schüppchen vorhanden sind. Ein bloßer Farbfleck liefert diese Information nicht.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 66, 67; PDF-Seiten 67, 68: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
The genus Crepidotus (Fr.) Staude in Europe
Beatrice Senn-Irlet (1995) · Persoonia 16(1), S. 42–43: C. crocophyllus · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Beide Seiten dokumentieren
Die Lamellenfarbe ergänzt die Hutoberfläche. Für einen belastbaren Vergleich braucht es möglichst einen frischen Fruchtkörper und weitere mikroskopische Merkmale.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 66, 67; PDF-Seiten 67, 68: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
The genus Crepidotus (Fr.) Staude in Europe
Beatrice Senn-Irlet (1995) · Persoonia 16(1), S. 42–43: C. crocophyllus · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Crepidotus crocophyllus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschSafranblättriges Stummelfüßchen
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Crepidotus crocophyllus · Abgerufen: 29.10.2026
Deutscher Name in der Detailansicht: Safranblättriges Stummelfüßchen.
Hier belegt: Safranblättriges Stummelfüßchen.
EnglischSaffron Oysterling
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · United Kingdom Species Inventory (UKSI) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NiederländischHarig saffraanoorzwammetje
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischSafranmuslingsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
FinnischSuomuruostevinokas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
Weniger anzeigen
- Schwedisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 1 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 4 |
| Jul | 2 |
| Aug | 1 |
| Sep | 8 |
| Okt | 4 |
| Nov | 2 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 5 |
| Österreich | 15 |
| Schweiz | 1 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 2 Meldungen unter CC0 1.0, 21 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 11 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 3 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 2 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 1 Datensatz
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 29.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Abweichende Messreihen und regionale Angaben bleiben getrennt; Quellenbestimmung der Fotos wird nicht als eigene Mikroskopie ausgegeben. Fundkurve noch nicht konzeptgeprüft.
Umfang: Originalbeschreibungen und Fachschlüssel gelesen; Herkunft, Lizenzmetadaten und sichtbarer Bildinhalt getrennt geprüft. Deutscher Name mit Quellenbeleg. Keine unabhängige Fachfreigabe.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 66, 67; PDF-Seiten 67, 68: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
The genus Crepidotus (Fr.) Staude in Europe
Beatrice Senn-Irlet (1995) · Persoonia 16(1), S. 42–43: C. crocophyllus · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Crepidotus crocophyllus
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name in der Detailansicht: Safranblättriges Stummelfüßchen. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Crepidotus crocophyllus
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Crepidotus crocophyllus · abgeglichen am 29.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- The genus Crepidotus (Fr.) Staude in Europe
- Rote-Liste-Zentrum · Crepidotus crocophyllus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich