Ziegelgelber Schleimkopf
Cortinarius varius
Als essbar geführt. Wegen ähnlicher Schleierlinge wird hier keine eigenständige Sammel- oder Speisefreigabe gegeben.
Quellen zum Speisewert
Semmelbrauner Hut, junge lilaviolette Lamellen und ein heller keuliger Stiel prägen diesen Fichtenbegleiter. Der Hut ist feucht schmierig, der Stiel nicht wie bei Schleimfüßen vollständig schleimig.

Semmelbraune Hüte, helle Stiele und junge lilafarbene Lamellen.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Björn Sothmann, some rights reserved (CC BY-SA) · CC BY-SA 4.0 · Original

Deutlich violette Lamellen eines jüngeren Fruchtkörpers.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) yellowplant, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Aufgeschnittene Fruchtkörper mit hellem Fleisch und keuliger Basis.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Björn Sothmann, some rights reserved (CC BY-SA) · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 4–10 cm breit, jung gewölbt, später flacher. Gelb- bis semmelbraun, zur Mitte manchmal orange- oder rötlichbraun; feucht schmierig, trocken seidiger.
- Unterseite
Junge auffallend lila bis violett, lange so bleibend und erst später rostbraun. Sie sind am Stiel .
- Stiel & Basis
Weißlich bis blass, jung mitunter etwas bläulich, meist keulig verdickt und ohne scharf gerandete Knolle. Eine faserige, später ockerliche Schleierzone kann vorhanden sein; kein bleibender häutiger .
- Fleisch
Weißlich, ziemlich fest und im Hut dickfleischig. Geruch wenig auffällig; die diagnostische Gelbfärbung mit Kalilauge ist ein Fachmerkmal.
- Sporenpulver
Sporen mandelförmig und warzig, etwa 9,5–11,5 × 5,5–6,5 µm. Die Huthaut besitzt einen zweischichtigen Aufbau.
Junge Lamellen festhalten
Das kräftige Lila verschwindet mit der Sporenreife. Unterschiedlich alte Exemplare aus derselben Gruppe erleichtern den Vergleich.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 5
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 206, PDF-S. 205, Art Nr. 247. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 209: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza mit Fichten. Basenreiche Fichten- und Mischwälder. Mykorrhizapilz bei Fichten auf kalk- oder basenreichen Böden, auch in Mischwäldern. Fruchtkörper im Sommer und Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 5 · Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Schleimiger Stiel und wesentlich rundlicher geformte Sporen.
verfügbar
Cortinarius variiformis
Noch kein ArtporträtÄhnliches Erscheinungsbild, aber mit Laubbaumbezug, besonders Eichen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Junge Lamellen festhalten
Das kräftige Lila verschwindet mit der Sporenreife. Unterschiedlich alte Exemplare aus derselben Gruppe erleichtern den Vergleich.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 5
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 206, PDF-S. 205, Art Nr. 247. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 209: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Stiel und Knolle unterscheiden
Eine allmählich keulige Basis ist etwas anderes als eine deutlich gerandete Knolle.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 5
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 206, PDF-S. 205, Art Nr. 247. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 209: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Fichte bleibt auch im Mischwald wichtig
Die bloße Anwesenheit von Buchen oder anderen Laubbäumen macht den Fund nicht zum Laubbaumbegleiter.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 5
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 206, PDF-S. 205, Art Nr. 247. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 209: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Cortinarius varius
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschZiegelgelber Schleimkopf
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
EnglischContrary Webcap
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NorwegischKlumpslørsopp
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischKlubbspindelskivlingKlubbspindling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FinnischNuijaseitikki
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischPavučinec různý
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Dänisch
- Polnisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Cortinarius varius
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Schaeff.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Schaeff.) Fr. · Namensdatensatz 144173
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus varius Schaeff.
Fung. bavar. palat. nasc. 4: 20 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 225 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik2015–2025 in zehn mitteleuropäischen Ländern; Filter und Datenquellen dokumentiert. Keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung der Einzelbelege. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 14.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 3 |
| Jul | 2 |
| Aug | 27 |
| Sep | 223 |
| Okt | 233 |
| Nov | 33 |
| Dez | 4 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 30 |
| Österreich | 147 |
| Schweiz | 345 |
| Tschechien | 2 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 522 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 340 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 140 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 26 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 18 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: S5 Nr.247 und FN209 stimmen in Fichtenbindung, Lamellenfarbe, Sporen und keuligem Stiel überein. S5 nennt bittere Huthaut von C.delibutus im Vergleich, nicht als Merkmal von C.varius übernommen. Bleibender Ring nein, Schleierzone im Text differenziert.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 5
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 206, PDF-S. 205, Art Nr. 247. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 209: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Speisewert von Pilzen · ÖMG
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Taxonspezifische Zeile gelesen; Synonyme und Stoffgruppen nicht ungeprüft übernommen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Taxonspezifischer Quellenabgleich · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 5
Seite: S. 206
- Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Seite: PDF-S. 209
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
Warum zwei wissenschaftliche Namen nebeneinander stehen können.Eine neue Gattungsklassifikation ist eine begründete Hypothese. Auch umfangreiche DNA-Daten können unterschiedliche Deutungen zulassen.5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Cortinarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Cortinarius