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Dauerporling

Coltricia perennis

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar: ÖMG und tschechischer Myko-Atlas führen den Dauerporling als ungenießbar bzw. nicht essbar. Ähnliche Kork- und Duftstachelinge tragen Stacheln statt Poren – die Unterseite entscheidet.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Poren oder Stacheln. Gezonte, braune Bodenpilze mit Stacheln – Kork- und Duftstachelinge – sehen ähnlich aus; die Unterseite entscheidet. Nahe verwandte Dauerporlinge sind teils nur mikroskopisch zu trennen.

Die Speisewerttabelle der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft führt den Dauerporling als ungenießbar (zäh), der tschechische Myko-Atlas als nicht essbar. In den Listen von DGfM und VAPKO ist er nicht aufgeführt.

Fruchtkörper in Bodennähe von der Seite: trichterförmig vertiefter, welliger Hut, innen eng konzentrisch rot- bis rostbraun gezont mit hellem Rand; die graubraune, fein porige Unterseite läuft zum kurzen, in der Streu steckenden Stiel herab. Moos und Nadelstreu. Woiwodschaft Heiligkreuz (Świętokrzyskie), Polen, 28. Juli 2023.

Fundort auf iNaturalist verschleiert, nur die Woiwodschaft ist bekannt. Der zentrale Stiel ist aus diesem Blickwinkel nur ansatzweise zu sehen; die Poren erscheinen nur als feine Punktierung (Nahansicht in Bild 2). Am linken Rand ragt eine Messerklinge ins Bild. Smartphone-Aufnahme, Vordergrund unscharf.

Foto: oskar0710 (iNaturalist-Nutzer) · CC BY 4.0 · Original

Ein dünnhütiger Bodenporling mit zentralem Stiel und eng konzentrisch gezontem, samtig gelb- bis rostbraunem Hut. Die braune Unterseite trägt feine Poren statt Stacheln; die Art wächst auf sandigen, sauren Böden, vor allem in Nadelwäldern.

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Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut dünn, rundlich, flach bis trichterig oder vertieft, oft wellig; nach dem GPBW-Schlüssel 2–10 cm breit, in Pilze der Schweiz kleiner angegeben (15–30, selten bis 50 mm). Oberseite samtig bis fein filzig, matt, eng konzentrisch gezont in Gelb-, Zimt-, Rost- oder Graubraun, alt grauocker. Rand dünn, flatterig-wellig, bisweilen eingerissen. Benachbarte Hüte können verwachsen; aus Laubwäldern sind auch ungezonte Hüte beschrieben.

Unterseite

Keine und keine . Porenschicht braun bis graubeige, auch gelb-, ocker- oder rostbraun; rundlich-eckig, (1) 2–4 je mm, mit bloßem Auge gut sichtbar. kurz (nach PdS etwa 2 mm), am Stiel herablaufend; Randzone steril.

Stiel & Basis

Meist zentral, selten seitlich, nach PdS 20–40 × 2–6 mm; zylindrisch bis abgeflacht, rost- bis dunkelbraun, samtig-filzig, zur Basis etwas erweitert. Stiele benachbarter Fruchtkörper können verwachsen.

Fleisch

Dünn, braun, korkig-zäh bis lederig, ohne besonderen Geruch. Nach der Gattungsbeschreibung in GPBW färbt sich das Gewebe in Kalilauge (KOH) schwarz. Die Hyphen tragen keine .

Sporenpulver

gelb- bis ockerbraun. Sporen glatt, elliptisch, blass gelblich bis bräunlich; nach Fungi of Temperate Europe 6–9 (–10) × 3,5–5 (–5,5) µm, nach PdS 6–7,5 × 4–4,5 µm. Deutlich breitere Sporen sprechen für den Zimtfarbenen Dauerporling.

Unterseite prüfen: Poren, keine Stacheln

Hinweis zur Beobachtung

Einen Fruchtkörper vorsichtig anheben und Hutoberseite und Unterseite gemeinsam fotografieren. Feine, rundlich-eckige Poren (2–4 je mm) sprechen für den Dauerporling, Stacheln für Kork- oder Duftstachelinge. Ein seidig glänzender, zimt- bis rotbrauner Hut, besonders aus einem Laubwald, verlangt den mikroskopischen Vergleich mit dem Zimtfarbenen Dauerporling.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 248, PDF-S. 247: Nr. 298 Coltricia perennis (L.: Fr.) Murr., „Brauner Dauerporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Onnia tomentosa und Coltricia cinnamomea mit Sporenbreiten nach Ryvarden 1976), untersuchter Fund; auf derselben Seite Nr. 299 Onnia tomentosa („Gestielter Filzporling“). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584, PDF-S. 585: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–6: bodenbewohnend, Fleisch bräunlich; C. cinnamomea (Hut etwas glänzend, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–8 × 5–6 µm, Q ca. 1,3, auch auf Brandstellen in Nadelwäldern, ektomykorrhizisch), C. confluens (Hut gleichmäßig filzig, bei Laubbäumen auf besseren Böden), C. perennis (Hut gezont, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–9 (–10) × 3,5–5 (–5,5) µm, Q 1,3–2, auf Boden (ektomykorrhizisch) in sandigen Nadelholzforsten, seltener auf Rohhumus in Buchenwäldern, häufig), C. focicola (1–2 Poren/mm, meist auf Brandstellen). · eingesehen 18.10.2026

Coltricia confluens: a new polypore from the Netherlands
P. J. Keizer · Persoonia 16(3): 389–391 (1997). S. 389–390: Beschreibung von C. confluens; S. 391: Unterschiede zu C. perennis (Wuchs, Zonierung, Farbe, Hutform, Habitat: C. perennis auf trockenen, sandigen Böden meist unter Pinus, seltener unter Fagus oder Quercus, als ektomykorrhizisch nachgewiesen nach Danielson 1984; starker Rückgang in den Niederlanden nach Arnolds 1989) und zu C. cinnamomea (radialer Glanz, Sporen-Q 1,3–1,4 gegenüber 1,4–1,8). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Bodenbewohner · Ektomykorrhiza nach Sekundärangaben. Sandige, saure Böden in Nadelwäldern; Wege, Böschungen. Am Boden lichter, sandiger bis kiesiger, saurer und nährstoffarmer Stellen: in Nadel- und Nadelmischwäldern, Kiefern- und Fichtenforsten, an Waldwegen, Böschungen und auf wenig bewachsenen Lichtungen, gelegentlich auf alten Brandstellen; seltener in bodensauren Buchen- und Eichenwäldern. Kalk- und nährstoffreiche Böden werden weitgehend gemieden. Fruchtkörper einjährig, hauptsächlich Juni bis Oktober; überständige Exemplare finden sich bis in den Winter.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Buchen
  • Eichen
  • Fichten
  • Kiefern

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Zimtfarbener Dauerporling

Coltricia cinnamomea

Ungenießbar

Hut seidig glänzend, lebhaft zimt- bis rotbraun und meist kleiner (nach GPBW-Schlüssel 1,5–4 cm); Sporen breiter (nach FTE 6–8 × 5–6 µm, Q um 1,3). Nach GPBW auf Erde und morschem Holz in Laubwäldern und Haselhecken, nach FTE dagegen vor allem auf Boden in Nadelwäldern, auch auf Brandstellen. Makroskopisch nicht immer sicher trennbar; Laubwaldfunde mikroskopisch prüfen.

Kein Bild
verfügbar

Gestielter Filzporling

Onnia tomentosa

Noch kein Artporträt

Robuster, mit ungezontem bis undeutlich gezontem, höckerigem Hut und dickem, konisch-knorrigem Stiel; im Hymenium mit dunkelbraunen Setae. Wächst unter Nadelbäumen in Verbindung mit deren Wurzeln. Gerhardt nennt ihn als Verwechslungsart.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Dauerhaft, aber einjährig

Trotz des Namens bilden sich die Fruchtkörper jedes Jahr neu. Sie sind korkig-zäh und halten sich lange; in Südwestdeutschland finden sich überständige Exemplare bis in den Januar.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 248, PDF-S. 247: Nr. 298 Coltricia perennis (L.: Fr.) Murr., „Brauner Dauerporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Onnia tomentosa und Coltricia cinnamomea mit Sporenbreiten nach Ryvarden 1976), untersuchter Fund; auf derselben Seite Nr. 299 Onnia tomentosa („Gestielter Filzporling“). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Coltricia perennis, Tiger's Eye – identification
Pat O’Reilly · First Nature · Einleitung, Distribution, Identification Guide (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Sporen 6–7,5 × 4–4,5 µm, Sporenpulver goldbraun), Habitat & Ecological role (sandiger Boden, Nadelwaldränder und Lichtungen, oft Brandstellen, Heide), Similar species (Trametes versicolor), Culinary Notes. Culinary Notes: zäh und wenig substanzreich, keine Rezeptangaben (im Review neu geladen). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Bodenzersetzer oder Baumpartner?

GPBW beschreibt die Gattung als Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner, und vermutet im Dauerporling einen fakultativen Mykorrhizapilz von Fichte und Kiefer. Keizer (1997) und der Schlüssel Fungi of Temperate Europe führen ihn als ektomykorrhizisch; Keizer beruft sich dafür auf eine Studie aus nordamerikanischen Kiefernbeständen von 1984, der Myko atlas auf ein Werk von 2016 – beide Primärquellen wurden hier nicht eingesehen. Molekular belegt ist Ektomykorrhiza für mehrere Coltricia- und Coltriciella-Arten auf den Seychellen.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584, PDF-S. 585: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–6: bodenbewohnend, Fleisch bräunlich; C. cinnamomea (Hut etwas glänzend, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–8 × 5–6 µm, Q ca. 1,3, auch auf Brandstellen in Nadelwäldern, ektomykorrhizisch), C. confluens (Hut gleichmäßig filzig, bei Laubbäumen auf besseren Böden), C. perennis (Hut gezont, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–9 (–10) × 3,5–5 (–5,5) µm, Q 1,3–2, auf Boden (ektomykorrhizisch) in sandigen Nadelholzforsten, seltener auf Rohhumus in Buchenwäldern, häufig), C. focicola (1–2 Poren/mm, meist auf Brandstellen). · eingesehen 18.10.2026

Coltricia confluens: a new polypore from the Netherlands
P. J. Keizer · Persoonia 16(3): 389–391 (1997). S. 389–390: Beschreibung von C. confluens; S. 391: Unterschiede zu C. perennis (Wuchs, Zonierung, Farbe, Hutform, Habitat: C. perennis auf trockenen, sandigen Böden meist unter Pinus, seltener unter Fagus oder Quercus, als ektomykorrhizisch nachgewiesen nach Danielson 1984; starker Rückgang in den Niederlanden nach Arnolds 1989) und zu C. cinnamomea (radialer Glanz, Sporen-Q 1,3–1,4 gegenüber 1,4–1,8). · eingesehen 18.10.2026

Ectomycorrhizas of Coltricia and Coltriciella (Hymenochaetales, Basidiomycota) on Caesalpiniaceae, Dipterocarpaceae and Myrtaceae in Seychelles
L. Tedersoo, T. Suvi, K. Beaver & I. Saar · Mycological Progress 6: 101–107 (2007). Abstract (Springer): ITS- und LSU-Sequenzen zeigen Ektomykorrhiza von vier Coltricia- und Coltriciella-Arten mit Vateriopsis, Intsia und Eucalyptus auf den Seychellen; dünner orange- bis dunkelbrauner Mantel, sehr dicke schnallenlose Hyphen. · eingesehen 17.10.2026

Coltricia perennis (L.) Murrill 1903 – ďubkatec pohárkovitý · Myko atlas
Karel Tejkal (Text), Česká mykologická společnost · Synonyma; Popis (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Sporenpulver, Fleisch, Sporen); Výskyt (Boden, Wälder, Brandstellen, Jahreszeit, Mykorrhiza nach Fellner 2016); Možná záměna (C. cinnamomea, C. montagnei, Onnia); Kuchyňské využití („Je nejedlý“). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Empfindlich gegen Stickstoff und Kalk

In Baden-Württemberg war die Art bis Ende der 1970er-Jahre in sauren, sandigen Nadelwäldern alltäglich und ging danach stark zurück; GPBW nennt Stickstoffeinträge sowie Düngung und Kalkung der Waldböden als Hauptursachen. Auch in den Niederlanden ist ein starker Rückgang beschrieben, und die Rote Liste Deutschlands (2016) führt den Dauerporling auf der Vorwarnliste mit starker kurzfristiger Abnahme.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Coltricia confluens: a new polypore from the Netherlands
P. J. Keizer · Persoonia 16(3): 389–391 (1997). S. 389–390: Beschreibung von C. confluens; S. 391: Unterschiede zu C. perennis (Wuchs, Zonierung, Farbe, Hutform, Habitat: C. perennis auf trockenen, sandigen Böden meist unter Pinus, seltener unter Fagus oder Quercus, als ektomykorrhizisch nachgewiesen nach Danielson 1984; starker Rückgang in den Niederlanden nach Arnolds 1989) und zu C. cinnamomea (radialer Glanz, Sporen-Q 1,3–1,4 gegenüber 1,4–1,8). · eingesehen 18.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artsteckbrief Coltricia perennis
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz · Artsteckbrief: Coltricia perennis (L. : Fr.) Murrill, „Dauerporling“; Kategorie Vorwarnliste; aktuelle Bestandssituation häufig; langfristiger Trend Rückgang, Ausmaß unbekannt; kurzfristiger Trend starke Abnahme. Dazu Checklisten-API-Datensatz 97b76484-4bfc-4f18-a956-f03b2383e4df (Checkliste 155, akzeptiert). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Funde im Laubwald prüfen

Aufsammlungen aus Laubwäldern sollen nach GPBW grundsätzlich mikroskopisch auf den Zimtfarbenen Dauerporling geprüft werden, der einen seidig glänzenden Hut und breitere Sporen hat. Der in Parks auf nährstoffreicheren Böden wachsende C. confluens bildet dagegen meist viele verwachsene, kaum gezonte Fruchtkörper.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 248, PDF-S. 247: Nr. 298 Coltricia perennis (L.: Fr.) Murr., „Brauner Dauerporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Onnia tomentosa und Coltricia cinnamomea mit Sporenbreiten nach Ryvarden 1976), untersuchter Fund; auf derselben Seite Nr. 299 Onnia tomentosa („Gestielter Filzporling“). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584, PDF-S. 585: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–6: bodenbewohnend, Fleisch bräunlich; C. cinnamomea (Hut etwas glänzend, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–8 × 5–6 µm, Q ca. 1,3, auch auf Brandstellen in Nadelwäldern, ektomykorrhizisch), C. confluens (Hut gleichmäßig filzig, bei Laubbäumen auf besseren Böden), C. perennis (Hut gezont, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–9 (–10) × 3,5–5 (–5,5) µm, Q 1,3–2, auf Boden (ektomykorrhizisch) in sandigen Nadelholzforsten, seltener auf Rohhumus in Buchenwäldern, häufig), C. focicola (1–2 Poren/mm, meist auf Brandstellen). · eingesehen 18.10.2026

Coltricia confluens: a new polypore from the Netherlands
P. J. Keizer · Persoonia 16(3): 389–391 (1997). S. 389–390: Beschreibung von C. confluens; S. 391: Unterschiede zu C. perennis (Wuchs, Zonierung, Farbe, Hutform, Habitat: C. perennis auf trockenen, sandigen Böden meist unter Pinus, seltener unter Fagus oder Quercus, als ektomykorrhizisch nachgewiesen nach Danielson 1984; starker Rückgang in den Niederlanden nach Arnolds 1989) und zu C. cinnamomea (radialer Glanz, Sporen-Q 1,3–1,4 gegenüber 1,4–1,8). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Coltricia perennis

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschDauerporlingBrauner DauerporlingGezonter Dauerporling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischTiger's EyeBrown Funnel Polypore

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischEchte tolzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischPolypore vivacePolypore persistant

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischAlmindelig sandporesvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischSandkjuke

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischSkinnticka

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischKangaskääpä

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

PolnischStułka piaskowa

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischĎubkatec pohárkovitý

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischVečni trdikovec

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischSzalagos likacsosgomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischСухлянка двухлетняя

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Chinesisch多年生集毛菌

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Japanischオツネンタケ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

242GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb1
Mär0
Apr0
Mai4
Jun32
Jul32
Aug88
Sep58
Okt23
Nov3
Dez1
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland67
Österreich72
Schweiz89
Tschechien1
Polen13
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 25 Meldungen unter CC0 1.0, 217 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 88 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 70 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 45 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 21 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 15 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 1 Datensatz
    Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 17 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Porträt im engeren Artkonzept. Abweichende Hut- und Sporenmaße, die Angaben zum Hyphensystem und zur Saisonbezeichnung sowie der unsichere Mykorrhizastatus offengelegt; keine künstlichen Gesamtspannen. Die KOH-Schwärzung ist nur auf Gattungsebene belegt. Keine menschliche Endredaktion. Maschinelle Zweitlesung (18.10.2026): Bibliotheksbelege auf die tatsächlich geprüften hochauflösenden Scan-Dateien umgestellt; Mykorrhiza-Formulierungen als Sekundärangaben gekennzeichnet; Speisewert-Begründung ohne eigene Herleitung; Owner-Entscheidung zum Speisewertcode offen.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 2 (Nr. 298, 299; Schlüssel S. 39–41) und GPBW 1 (Gattung Coltricia, Arten 1.1–1.3) am hochauflösenden Scan geprüft; Schlüssel Fungi of Temperate Europe (digital), Gerhardt (E-Book), Myko atlas und First Nature gelesen; Keizer 1997 im Volltext, Tedersoo et al. 2007 nur als Abstract. Nomenklatur in Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank und GBIF abgeglichen; Speisewert gegen drei DGfM-Listen, Gefährdung gegen den Rote-Liste-Steckbrief 2016.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 248, PDF-S. 247: Nr. 298 Coltricia perennis (L.: Fr.) Murr., „Brauner Dauerporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Onnia tomentosa und Coltricia cinnamomea mit Sporenbreiten nach Ryvarden 1976), untersuchter Fund; auf derselben Seite Nr. 299 Onnia tomentosa („Gestielter Filzporling“). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584, PDF-S. 585: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–6: bodenbewohnend, Fleisch bräunlich; C. cinnamomea (Hut etwas glänzend, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–8 × 5–6 µm, Q ca. 1,3, auch auf Brandstellen in Nadelwäldern, ektomykorrhizisch), C. confluens (Hut gleichmäßig filzig, bei Laubbäumen auf besseren Böden), C. perennis (Hut gezont, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–9 (–10) × 3,5–5 (–5,5) µm, Q 1,3–2, auf Boden (ektomykorrhizisch) in sandigen Nadelholzforsten, seltener auf Rohhumus in Buchenwäldern, häufig), C. focicola (1–2 Poren/mm, meist auf Brandstellen). · eingesehen 18.10.2026

Coltricia confluens: a new polypore from the Netherlands
P. J. Keizer · Persoonia 16(3): 389–391 (1997). S. 389–390: Beschreibung von C. confluens; S. 391: Unterschiede zu C. perennis (Wuchs, Zonierung, Farbe, Hutform, Habitat: C. perennis auf trockenen, sandigen Böden meist unter Pinus, seltener unter Fagus oder Quercus, als ektomykorrhizisch nachgewiesen nach Danielson 1984; starker Rückgang in den Niederlanden nach Arnolds 1989) und zu C. cinnamomea (radialer Glanz, Sporen-Q 1,3–1,4 gegenüber 1,4–1,8). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Coltricia perennis · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: S. 248 · S. 39–40

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassagen gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 247: Nr. 298 Coltricia perennis (L.: Fr.) Murr., „Brauner Dauerporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Onnia tomentosa und Coltricia cinnamomea mit Sporenbreiten nach Ryvarden 1976), untersuchter Fund; auf derselben Seite Nr. 299 Onnia tomentosa („Gestielter Filzporling“); PDF-S. 38–39: Gruppe D, 1* Fruchtschicht stachelig – u. a. Phellodon tomentosus (Sporen hyalin, fein stachelig; getrocknet nach Maggi riechend; Fleisch gezont; Hut konzentrisch gezont) und Hydnellum concrescens (Sporen bräunlich, warzig; in Nadel- und Mischwäldern; Hut konzentrisch gezont, nur schwach schuppig). Gedruckte S. 41, PDF-S. 40: Fruchtschicht poroid, Hut ± zentral, FK zähfleischig, korkig → auf Erdboden, Hut konzentrisch eng gezont, gelb- bis rostbraun, 15–30 mm: Coltricia perennis Nr. 298 (siehe auch Nr. 299 und 418)

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)

    Seite: S. 428

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Gattungs- und Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 427: Hymenochaetaceae-Schlüssel und Gattung Coltricia (Kontext in KOH schwarz, monomitisch, ohne Schnallen, Bodensaprobionten, vielleicht auch Mykorrhizapartner; Artenschlüssel: C. perennis Hut 2–10 cm, Sporen 3,5–4,5 µm breit; C. cinnamomea Hut 1,5–4 cm, Sporen 4,5–7 µm breit). Gedruckte S. 429, PDF-S. 428: 1.1 C. cinnamomea, 1.2 C. montagnei, 1.3 C. perennis (Morphologie, Ökologie). Gedruckte S. 430–431, PDF-S. 429–430: Begleitbaumarten, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (regional G2), allgemeine Verbreitung

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 584

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 585: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–6: bodenbewohnend, Fleisch bräunlich; C. cinnamomea (Hut etwas glänzend, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–8 × 5–6 µm, Q ca. 1,3, auch auf Brandstellen in Nadelwäldern, ektomykorrhizisch), C. confluens (Hut gleichmäßig filzig, bei Laubbäumen auf besseren Böden), C. perennis (Hut gezont, 2–4 Poren/mm, Sporen 6–9 (–10) × 3,5–5 (–5,5) µm, Q 1,3–2, auf Boden (ektomykorrhizisch) in sandigen Nadelholzforsten, seltener auf Rohhumus in Buchenwäldern, häufig), C. focicola (1–2 Poren/mm, meist auf Brandstellen)

  4. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1205

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Feldführer · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Register-S. 504 (E-Book-PDF-S. 1205): „Dauer-Porling“, Coltricia perennis – Merkmale, Vorkommen, Anmerkung, Verwechslung (Gestielter Filzporling); Speisewertsymbol nach Legende PDF-S. 23 („ungenießbar/Speisewert unbekannt“)

  5. Coltricia perennis (L.) Murrill 1903 – ďubkatec pohárkovitý · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal (Text), Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Synonyma; Popis (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Sporenpulver, Fleisch, Sporen); Výskyt (Boden, Wälder, Brandstellen, Jahreszeit, Mykorrhiza nach Fellner 2016); Možná záměna (C. cinnamomea, C. montagnei, Onnia); Kuchyňské využití („Je nejedlý“)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen12 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Coltricia perennis, Tiger's Eye – identification
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Fachportal · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einleitung, Distribution, Identification Guide (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Sporen 6–7,5 × 4–4,5 µm, Sporenpulver goldbraun), Habitat & Ecological role (sandiger Boden, Nadelwaldränder und Lichtungen, oft Brandstellen, Heide), Similar species (Trametes versicolor), Culinary Notes. Culinary Notes: zäh und wenig substanzreich, keine Rezeptangaben (im Review neu geladen)

  2. Coltricia confluens: a new polypore from the Netherlands
    Bibliografie

    P. J. Keizer

    Primärquelle · Volltext gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 16(3): 389–391 (1997). S. 389–390: Beschreibung von C. confluens; S. 391: Unterschiede zu C. perennis (Wuchs, Zonierung, Farbe, Hutform, Habitat: C. perennis auf trockenen, sandigen Böden meist unter Pinus, seltener unter Fagus oder Quercus, als ektomykorrhizisch nachgewiesen nach Danielson 1984; starker Rückgang in den Niederlanden nach Arnolds 1989) und zu C. cinnamomea (radialer Glanz, Sporen-Q 1,3–1,4 gegenüber 1,4–1,8)

  3. Ectomycorrhizas of Coltricia and Coltriciella (Hymenochaetales, Basidiomycota) on Caesalpiniaceae, Dipterocarpaceae and Myrtaceae in Seychelles
    Bibliografie

    L. Tedersoo, T. Suvi, K. Beaver & I. Saar

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 6: 101–107 (2007). Abstract (Springer): ITS- und LSU-Sequenzen zeigen Ektomykorrhiza von vier Coltricia- und Coltriciella-Arten mit Vateriopsis, Intsia und Eucalyptus auf den Seychellen; dünner orange- bis dunkelbrauner Mantel, sehr dicke schnallenlose Hyphen

  4. Index Fungorum / Species Fungorum · Coltricia perennis (L.) Murrill (Record 356793)
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership · Royal Botanic Gardens, Kew

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: 356793 Coltricia perennis (L.) Murrill, J. Mycol. 9(2): 91 (1903), sanktioniert (Fr.), legitim, aktueller Name (Taxonomic referee Kew Mycology 2015), Basionym Boletus perennis L. (1753); Infraspezifische Namen: f. casimiri → C. cinnamomea, f. focicola → C. focicola. Species Fungorum SynSpecies 356793: Synonymliste u. a. Polyporus perennis, Polystictus perennis, Coltricia connata

  5. MycoBank · Coltricia perennis (MB 356793)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Namensseite (im Browser geladen): legitim, sanktioniert durch Fr., aktueller Name; Klassifikation Hymenochaetales, Hymenochaetaceae; Basionym Boletus perennis L; homotypische und heterotypische Synonyme

  6. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artsteckbrief Coltricia perennis
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz

    Behördliche Rote Liste · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief: Coltricia perennis (L.: Fr.) Murrill, „Dauerporling“; Kategorie Vorwarnliste; aktuelle Bestandssituation häufig; langfristiger Trend Rückgang, Ausmaß unbekannt; kurzfristiger Trend starke Abnahme. Dazu Checklisten-API-Datensatz 97b76484-4bfc-4f18-a956-f03b2383e4df (Checkliste 155, akzeptiert)

  7. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 11.08.2026): Volltext nach Coltricia und Dauerporling durchsucht; kein Eintrag

  8. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026): kein Eintrag zu Coltricia

  9. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026: kein Eintrag zu Coltricia

  10. Speisewert von Pilzen – Liste aller Giftpilze und Speisepilze mit Beurteilung des Speisewerts
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG)

    Fachgesellschaft · Tabellenzeile gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Tabellenzeile „Coltricia perennis“: Synonyme Polyporus perennis var. perennis, Polystictus prolifer; Deutsche Namen „Gebändelter Dauerporling, Tigerauge“; Gattung „Porlinge, Dauerporlinge“; Speisewert „ungenießbar“; Speisewert-Zusatz „zäh“; Verwechslung: Duftender, Filziger, Zimtfarbener Dauerporling, Dreieckiger Filzporling, Lamelliger Dauerporling

  11. VAPKO · Giftpilzliste / Liste des champignons toxiques (Version 10.01.2024)
    Bibliografie

    Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz (VAPKO)

    Fachverband · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einseitige Liste (Fassung 10.01.2024): kein Eintrag für Coltricia

  12. VAPKO · Empfehlungsliste (Stand 09.2023)
    Bibliografie

    Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz (VAPKO)

    Fachverband · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Alle 7 Seiten: kein Eintrag für Coltricia oder Dauerporling

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Coltricia perennis (2519915)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/2519915 (akzeptiert, Hymenochaetaceae; 55 Synonyme) und /vernacularNames mit Quelltaxa (DGfM 119265671, UKSI 180095352, NSR 124610455, TAXREF 222053887, Danish Checklist 334906267, Nortaxa 168093710, Dyntaxa 160007273, FinBIF 258012628, Katsumoto 324962792, Catalogue of Life 299942188). Fundfacetten nach Faktenpaket

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus von der Seite
    Foto: oskar0710 via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
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    Porige Unterseite
    Foto: Katrin Simon via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1644 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Hut auf sandigem Boden
    Foto: Bartosz Czołczyński via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandColtricia perennis im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Konzept im engeren Sinn ohne C. cinnamomea, C. confluens und C. focicola, die Index Fungorum (C. perennis f. casimiri bzw. f. focicola), FTE und Keizer als eigene Arten führen. Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank und GBIF stimmen im aktuellen Namen überein; die deutsche Checkliste zitiert Coltricia perennis (L. : Fr.) Murrill. GPBW verlangt für Laubwaldfunde eine mikroskopische Prüfung, weil dort ungezonte Hüte vorkommen und C. cinnamomea ähnlich ist. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht