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Bläulichbereifte Keule

Clavaria greletii

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert

Speisewert nicht gesichert: Die DGfM-Listen führen die Art nicht. In Deutschland vom Aussterben bedroht (Rote Liste 2016, Kategorie 1); sicher bestimmbar erst unter dem Mikroskop.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Vom Aussterben bedroht. In Deutschland Rote-Liste-Kategorie 1 (2016), in Österreich als stark gefährdet geführt. Sicher bestimmbar erst unter dem Mikroskop; ein Speisewert ist nicht belegt.

Die DGfM-Listen (Stand 01.05.2026) führen die Art weder als Speise- noch als Giftpilz; belastbare Angaben zum Speisewert fehlen.

Drei schlanke, unverzweigte Keulen zwischen behaarten Blattrosetten und Moos im kurzen Rasen; Oberfläche matt grau bereift, an einer abgeriebenen Stelle dunkler. Sachsen, 7. Oktober 2020.

Fundort auf iNaturalist verschleiert, nur das Bundesland ist bekannt. Die Basen stecken zwischen Blättern; der abgesetzte, glänzend schwarze Basisteil ist nicht deutlich zu sehen. Sicher bestimmbar ist die Art nur mikroskopisch; der Beobachter gibt Mikromerkmale an (viersporige Basidien mit schlaufenförmiger Basalschnalle, Sporen 6,9–8,4 × 5,7–6,6 µm), nicht unabhängig geprüft.

Foto: Enrico Tomschke · CC BY 4.0 · Original

Schlanke, unverzweigte Keulen, jung schwarz, später schwarzgrau bis aschgrau, die meist einzeln in ungedüngtem Grasland stehen. Sicher erkennbar ist die sehr seltene Art erst unter dem Mikroskop: an fast kugeligen Sporen und einer großen, offenen Schnalle an der Basis der Basidien.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Kein Hut: unverzweigte, zylindrische bis unregelmäßig keulige, mitunter abgeflachte Keulen mit stumpfer Spitze, 30–100 mm hoch. Jung schwarz, später schwarzgrau bis aschgrau; der europäische Schlüssel beschreibt die Farbe als ± weinrötlich grau.

Unterseite

Keine oder . Die Fruchtschicht überzieht den oberen, 2–5 mm breiten Keulenteil; die Oberfläche ist glatt bis fein körnig und wirkt besonders bei Trockenheit mehlig bereift, was nicht bei allen Funden deutlich ist.

Stiel & Basis

Kein abgesetzter Stiel im engeren Sinn: Der sterile Basisteil ist deutlich vom fruchtbaren Teil abgegrenzt, 1–2 mm breit und zur Basis hin schwarz und glänzend.

Fleisch

Fleisch brüchig, Geruch unauffällig. Eisen(III)-chlorid ruft auf der Fruchtschicht keine Reaktion hervor.

Sporenpulver

weiß. Sporen fast kugelig bis ellipsoid, glatt, selten mit einzelnen groben Warzen, (6,4–)7,0–9,0(–9,5) × (5,6–)6,1–7,8(–8,7) µm, Verhältnis Länge zu Breite im Mittel 1,15. Basidien viersporig, an der Basis mit großer, offener Schnalle; sonst fehlen .

Abgesetzte Basis, mehliger Reif

Hinweis zur Beobachtung

Auf den schmalen, deutlich abgesetzten Basisteil achten, der zur Basis hin schwärzlich glänzt, und auf eine bei Trockenheit mehlig bereift wirkende Oberfläche; der Reif ist nicht bei jedem Fund deutlich. Gesichert wird die Bestimmung erst durch Sporenform und Basidienschnallen unter dem Mikroskop.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

European species of Clavaria (Agaricales, Agaricomycetes) with dark basidiomata – a morphological and molecular study (2012)
I. Kautmanová, M. Tomšovský, M. Dueñas & M. P. Martín · Persoonia 29: 133–145. Abstract und Einleitung (S. 133); Tabelle 1 mit Sporenmaßen je Beleg, u. a. Holotypus PC 0094981 (S. 134); Belegliste C. greletii (S. 135); ‚greletii‘-Klade (S. 137); Sporenform und -breite (S. 138); Artbeschreibung C. greletii mit Holotypus (S. 141–142); Bestimmungsschlüssel der dunklen europäischen Clavaria-Arten und Diskussion, Abschnitt 1 (S. 142); Schlussfolgerung a) (S. 144). · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel F: mittelgroße, weißsporige Keulenpilze
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 765, PDF-S. 766: Punkt 39 (Clavaria greletii), 40–41 (Verweis C. fumosa; C. pullei, C. atroumbrina), 42–44 (Alloclavaria purpurea, C. fumosa). Gedruckte S. 764, PDF-S. 765: Punkte 36–38 (dunkle, stets unverzweigte Keulen; C. atrofusca, C. asperulispora); Kopfzeile ‚white-spored club fungi‘. Zahlen und Verneinungen am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Bemerkenswerte Pilzarten aus Österreich – 2017
I. Krisai-Greilhuber, S. Flechtmann, G. Friebes, G. Koller, P. Kresitschnig & O. Stoik · Österr. Z. Pilzk. 26: 269–281. Zusammenfassung (S. 269: C. greletii neu für Österreich); Abschnitt Clavaria greletii mit Bemerkungen und untersuchten Kollektionen (S. 272): Steiermark, Pöllau bei Semriach, 11.10.2014; Kärnten, Weinitzen bei Oberschütt, 19.10.2016, jeweils ungedüngte Wiese. · eingesehen 17.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Clavaria greletii Boud. – Bläulichbereifte Keule
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht); Verantwortlichkeit Deutschlands: in besonders hohem Maße verantwortlich (Kommentar: siehe Lüderitz & Gminder 2014); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Bodenbewohnend; Ernährungsweise in den gelesenen Quellen nicht geklärt. Ungedüngte Magerrasen und Wiesen. Auf ungedüngten Magerrasen und Wiesen, nach dem europäischen Schlüssel auf Kalk, auch auf trockenen Bulten basenreicher Niedermoore; der Typusfund stammt von sandigem Rasen am Rand eines Eichenwalds. Meist einzeln. Slowakische und österreichische Belege stammen aus September und Oktober; GBIF-Meldungen aus Deutschland und Österreich 2015–2025 reichen von August bis Dezember, mit Schwerpunkt Oktober und November. Selten, aber weit verbreitet.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Rauchgraue Keule

Clavaria fumosa

Speisewert umstritten

Graubeige bis graubraune, selten violettlich getönte Keulen, meist in dichten Büscheln und zerbrechlich; Sporen länglich, 6,5–8 × 3–4 µm, Basidien ohne Schnallen. Die Bläulichbereifte Keule steht meist einzeln, ist dunkler grau bis schwärzlich und hat fast kugelige Sporen und eine Schnalle an der Basidienbasis. Sicher trennt erst das Mikroskop.

Kein Bild
verfügbar

Weitere dunkle Keulen

Clavaria pullei, C. atroumbrina, C. atrofusca, C. asperulispora

Noch kein Artporträt

Braune bis schwärzliche, ebenfalls unverzweigte Keulen, teils in Wäldern und Gebüsch, teils in Magerrasen. Ihre Basidien sind schnallenlos; die Sporen sind fein stachelig (C. atrofusca, C. asperulispora) oder glatt und deutlich länglich (C. pullei, C. atroumbrina, 5–6 × 3–3,5 µm). Die Schlüssel trennen diese Arten vor allem über Sporen und Schnallen.

Purpurnes Zystidenkeulchen

Alloclavaria purpurea

Nicht zum Verzehr empfohlen

Ebenfalls unverzweigte Keulen in Grau- bis Purpurtönen, aber meist büschelig in kalkreichen Nadelwäldern auf Boden und Streu in Verbindung mit Moos; mit bis 130 µm langen Zystiden in der Fruchtschicht, schmalen Sporen (7–12 × 3–5 µm) und schnallenlosen Basidien. Die Bläulichbereifte Keule wächst einzeln im offenen Grasland und hat fast kugelige Sporen.

Trockene Erdzunge

Geoglossum cookeanum

Nicht zum Verzehr empfohlen

Schwärzlicher, keulenförmiger Schlauchpilz, nach dem europäischen Erdzungenschlüssel an trockenen Stellen auf kalkhaltigen, oft sandigen Böden; Saftlinge teilen ihre Standorte im alten, ungedüngten Grasland mit Erdzungen und einer Reihe von Keulenpilzen. Bei der Bläulichbereiften Keule ist der Basisteil deutlich abgesetzt, die Keule mitunter abgeflacht. Erdzungen bilden ihre Sporen jedoch in Schläuchen, nicht an Basidien; die Zuordnung sichert das Mikroskop.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Schnalle entscheidet

Unter den dunklen europäischen Keulen der Gattung Clavaria hat nur diese Art an der Basis der Basidien eine große, offene Schnalle. Dazu kommen fast kugelige Sporen von rund 8 × 7 µm; die übrigen dunklen Arten haben schnallenlose Basidien und deutlich längliche oder fein stachelige Sporen.

Quellen

European species of Clavaria (Agaricales, Agaricomycetes) with dark basidiomata – a morphological and molecular study (2012)
I. Kautmanová, M. Tomšovský, M. Dueñas & M. P. Martín · Persoonia 29: 133–145. Abstract und Einleitung (S. 133); Tabelle 1 mit Sporenmaßen je Beleg, u. a. Holotypus PC 0094981 (S. 134); Belegliste C. greletii (S. 135); ‚greletii‘-Klade (S. 137); Sporenform und -breite (S. 138); Artbeschreibung C. greletii mit Holotypus (S. 141–142); Bestimmungsschlüssel der dunklen europäischen Clavaria-Arten und Diskussion, Abschnitt 1 (S. 142); Schlussfolgerung a) (S. 144). · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel F: mittelgroße, weißsporige Keulenpilze
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 765, PDF-S. 766: Punkt 39 (Clavaria greletii), 40–41 (Verweis C. fumosa; C. pullei, C. atroumbrina), 42–44 (Alloclavaria purpurea, C. fumosa). Gedruckte S. 764, PDF-S. 765: Punkte 36–38 (dunkle, stets unverzweigte Keulen; C. atrofusca, C. asperulispora); Kopfzeile ‚white-spored club fungi‘. Zahlen und Verneinungen am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Bemerkenswerte Pilzarten aus Österreich – 2017
I. Krisai-Greilhuber, S. Flechtmann, G. Friebes, G. Koller, P. Kresitschnig & O. Stoik · Österr. Z. Pilzk. 26: 269–281. Zusammenfassung (S. 269: C. greletii neu für Österreich); Abschnitt Clavaria greletii mit Bemerkungen und untersuchten Kollektionen (S. 272): Steiermark, Pöllau bei Semriach, 11.10.2014; Kärnten, Weinitzen bei Oberschütt, 19.10.2016, jeweils ungedüngte Wiese. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Zeiger alter Magerrasen

Saftlinge teilen ihre Standorte mit einer Reihe von Keulenpilzen, Rötlingen und Erdzungen; alle gelten als gute Anzeiger naturschutzfachlich wertvoller Flächen, und altes, ungedüngtes Grasland ist stark zurückgegangen. Die beiden österreichischen Erstnachweise stammen aus ungedüngten Wiesen, in denen zahlreiche weitere seltene Wiesenpilze wuchsen.

Quellen

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Formgruppenschlüssel und Einführung ‚Hygrocyboids‘
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 43, PDF-S. 44: Formgruppenschlüssel Punkte 17–19 (Sporen an Basidien → Keulenpilze S. 740; Sporen in Schläuchen → Erdzungen, FTE 2 S. 1350). Gedruckte S. 90, PDF-S. 91: Einführung Saftlinge – gemeinsame Standorte mit Keulenpilzen, Rötlingen und Erdzungen, Empfindlichkeit gegenüber Düngung, Rückgang alten, ungedüngten Graslands. · eingesehen 17.10.2026

Bemerkenswerte Pilzarten aus Österreich – 2017
I. Krisai-Greilhuber, S. Flechtmann, G. Friebes, G. Koller, P. Kresitschnig & O. Stoik · Österr. Z. Pilzk. 26: 269–281. Zusammenfassung (S. 269: C. greletii neu für Österreich); Abschnitt Clavaria greletii mit Bemerkungen und untersuchten Kollektionen (S. 272): Steiermark, Pöllau bei Semriach, 11.10.2014; Kärnten, Weinitzen bei Oberschütt, 19.10.2016, jeweils ungedüngte Wiese. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Leicht zu übersehen

Die schmächtigen, dunklen Keulen stehen meist einzeln und sind im Gras schwer zu entdecken. GBIF verzeichnet für 2015–2025 zwölf frei lizenzierte Beobachtungen aus Deutschland (10) und Österreich (2). Die Rote Liste 2016 stuft die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht ein und sieht Deutschland für sie in besonders hohem Maße verantwortlich.

Quellen

Bemerkenswerte Pilzarten aus Österreich – 2017
I. Krisai-Greilhuber, S. Flechtmann, G. Friebes, G. Koller, P. Kresitschnig & O. Stoik · Österr. Z. Pilzk. 26: 269–281. Zusammenfassung (S. 269: C. greletii neu für Österreich); Abschnitt Clavaria greletii mit Bemerkungen und untersuchten Kollektionen (S. 272): Steiermark, Pöllau bei Semriach, 11.10.2014; Kärnten, Weinitzen bei Oberschütt, 19.10.2016, jeweils ungedüngte Wiese. · eingesehen 17.10.2026

European species of Clavaria (Agaricales, Agaricomycetes) with dark basidiomata – a morphological and molecular study (2012)
I. Kautmanová, M. Tomšovský, M. Dueñas & M. P. Martín · Persoonia 29: 133–145. Abstract und Einleitung (S. 133); Tabelle 1 mit Sporenmaßen je Beleg, u. a. Holotypus PC 0094981 (S. 134); Belegliste C. greletii (S. 135); ‚greletii‘-Klade (S. 137); Sporenform und -breite (S. 138); Artbeschreibung C. greletii mit Holotypus (S. 141–142); Bestimmungsschlüssel der dunklen europäischen Clavaria-Arten und Diskussion, Abschnitt 1 (S. 142); Schlussfolgerung a) (S. 144). · eingesehen 17.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy · Clavaria greletii Boud. (5244527)
GBIF Secretariat · API species/5244527 (akzeptiert; Synonym C. greletii var. grandispora Corner) und vernacularNames (abgerufen 17.10.2026); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket, abgerufen 17.10.2026): 12 Meldungen, DE 10, AT 2, Monate August bis Dezember. · eingesehen 17.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Clavaria greletii Boud. – Bläulichbereifte Keule
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht); Verantwortlichkeit Deutschlands: in besonders hohem Maße verantwortlich (Kommentar: siehe Lüderitz & Gminder 2014); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Clavaria greletii

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschBläulichbereifte KeuleBleigraue Keule

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur (Rote Liste 2016 beim Rote-Liste-Zentrum, DGfM-Taxonliste, 123pilzsuche) · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischDark Club

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischDonkere knotszwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischClavaire gris-bleu

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischSodgrå køllesvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischPlommekøllePlommekøllesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischAskfingersvamp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischMustenuijakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
7 weitereWeniger anzeigen
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

12GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun0
Jul0
Aug1
Sep1
Okt5
Nov4
Dez1
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland10
Österreich2
Schweiz0
Tschechien0
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 9 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 3 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. ArtenFinder · 3 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 2 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Hauptname nach Register (Bläulichbereifte Keule); „Bleigraue Keule“ ist nur auf einem Sekundärportal belegt und als Nebenname geführt. Merkmale stützen sich vor allem auf die Revision von 2012 und den europäischen Schlüssel; Oberflächenreif, Breitenmaße und Eisenchloridreaktion sind nur einfach belegt. Die Farbangaben weichen ab (schwarz bis aschgrau gegenüber ± weinrötlich grau). Speisewert nicht belegt. Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 96 Teilsätze geprüft, 15 Befunde, im Entwurf korrigiert.

Umfang: Revision Kautmanová et al. 2012 gezielt im Volltext (Beschreibung, Schlüssel, Diskussion, Tabelle 1, Belegliste); Fungi of Temperate Europe – Keys (2026), Schlüssel F S. 764–765 sowie S. 43 und 90, Zahlen am Seitenbild geprüft; Krisai-Greilhuber et al. 2017 (Artabschnitt); Rote Liste 2016 und Checkliste über das Rote-Liste-Zentrum; drei DGfM-Listen 2026 durchsucht; Index Fungorum, MycoBank, GBIF. Pilze der Schweiz 2, Großpilze Baden-Württembergs 2 und Funga Nordica behandeln die Art nicht. Fotos nur nach Metadaten.

Erneut herangezogene Quellen

European species of Clavaria (Agaricales, Agaricomycetes) with dark basidiomata – a morphological and molecular study (2012)
I. Kautmanová, M. Tomšovský, M. Dueñas & M. P. Martín · Persoonia 29: 133–145. Abstract und Einleitung (S. 133); Tabelle 1 mit Sporenmaßen je Beleg, u. a. Holotypus PC 0094981 (S. 134); Belegliste C. greletii (S. 135); ‚greletii‘-Klade (S. 137); Sporenform und -breite (S. 138); Artbeschreibung C. greletii mit Holotypus (S. 141–142); Bestimmungsschlüssel der dunklen europäischen Clavaria-Arten und Diskussion, Abschnitt 1 (S. 142); Schlussfolgerung a) (S. 144). · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel F: mittelgroße, weißsporige Keulenpilze
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 765, PDF-S. 766: Punkt 39 (Clavaria greletii), 40–41 (Verweis C. fumosa; C. pullei, C. atroumbrina), 42–44 (Alloclavaria purpurea, C. fumosa). Gedruckte S. 764, PDF-S. 765: Punkte 36–38 (dunkle, stets unverzweigte Keulen; C. atrofusca, C. asperulispora); Kopfzeile ‚white-spored club fungi‘. Zahlen und Verneinungen am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Bemerkenswerte Pilzarten aus Österreich – 2017
I. Krisai-Greilhuber, S. Flechtmann, G. Friebes, G. Koller, P. Kresitschnig & O. Stoik · Österr. Z. Pilzk. 26: 269–281. Zusammenfassung (S. 269: C. greletii neu für Österreich); Abschnitt Clavaria greletii mit Bemerkungen und untersuchten Kollektionen (S. 272): Steiermark, Pöllau bei Semriach, 11.10.2014; Kärnten, Weinitzen bei Oberschütt, 19.10.2016, jeweils ungedüngte Wiese. · eingesehen 17.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Clavaria greletii Boud. – Bläulichbereifte Keule
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht); Verantwortlichkeit Deutschlands: in besonders hohem Maße verantwortlich (Kommentar: siehe Lüderitz & Gminder 2014); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Clavaria greletii · abgeglichen am 17.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. European species of Clavaria (Agaricales, Agaricomycetes) with dark basidiomata – a morphological and molecular study (2012)
    Bibliografie

    I. Kautmanová, M. Tomšovský, M. Dueñas & M. P. Martín

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 29: 133–145. Abstract und Einleitung; Tabelle 1 mit Sporenmaßen je Beleg, u. a. Holotypus PC 0094981; Belegliste C. greletii; ‚greletii‘-Klade; Sporenform und -breite; Artbeschreibung C. greletii mit Holotypus; Bestimmungsschlüssel der dunklen europäischen Clavaria-Arten und Diskussion, Abschnitt 1; Schlussfolgerung a)

  2. Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel F: mittelgroße, weißsporige Keulenpilze

    Seiten: S. 765 · S. 43

    Bibliografie

    T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Einführungsseiten gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 766: Punkt 39 (Clavaria greletii), 40–41 (Verweis C. fumosa; C. pullei, C. atroumbrina), 42–44 (Alloclavaria purpurea, C. fumosa). Gedruckte S. 764, PDF-S. 765: Punkte 36–38 (dunkle, stets unverzweigte Keulen; C. atrofusca, C. asperulispora); Kopfzeile ‚white-spored club fungi‘. Zahlen und Verneinungen am Seitenbild geprüft; PDF-S. 44: Formgruppenschlüssel Punkte 17–19 (Sporen an Basidien → Keulenpilze S. 740; Sporen in Schläuchen → Erdzungen, FTE 2 S. 1350). Gedruckte S. 90, PDF-S. 91: Einführung Saftlinge – gemeinsame Standorte mit Keulenpilzen, Rötlingen und Erdzungen, Empfindlichkeit gegenüber Düngung, Rückgang alten, ungedüngten Graslands

  3. Bemerkenswerte Pilzarten aus Österreich – 2017
    Bibliografie

    I. Krisai-Greilhuber, S. Flechtmann, G. Friebes, G. Koller, P. Kresitschnig & O. Stoik

    Primärquelle · Artabschnitt gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Österr. Z. Pilzk. 26: 269–281. Zusammenfassung; Abschnitt Clavaria greletii mit Bemerkungen und untersuchten Kollektionen: Steiermark, Pöllau bei Semriach, 11.10.2014; Kärnten, Weinitzen bei Oberschütt, 19.10.2016, jeweils ungedüngte Wiese

  4. Dark Club – Clavaria greletii
    Bibliografie

    NatureSpot (Leicestershire & Rutland)

    Regionales Naturportal · Artseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Kurzbeschreibung (schlanke, graue bis schwarze Keule mit gerundeter Spitze und dunklerem, glänzendem Stiel), Habitat (kalkreiches, ungedüngtes Grasland), Status selten; ein Nachweis Ketton Quarry, 06.11.2025

  5. Bleigraue Keule, Bläulich-bereifte Keule (Clavaria greletii)
    Bibliografie

    123pilzsuche.de

    Pilzportal · Artseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Kopfzeile mit beiden deutschen Namen und dem Synonym C. greletii var. grandispora; Angaben zu Geruch, Fleisch, Sporenpulver und Standort; Seitenstand 20.02.2025

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Clavaria greletii Boud. – Bläulichbereifte Keule
    Bibliografie

    F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum

    Rote Liste · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht); Verantwortlichkeit Deutschlands: in besonders hohem Maße verantwortlich (Kommentar: siehe Lüderitz & Gminder 2014); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433

  2. Index Fungorum · Clavaria greletii Boud. (Record 356866)
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch/NameByKey: C. greletii Boud. 1917, Bull. Soc. Mycol. Fr. 33(1): 13, legitim, aktueller Name; Typisierung Grelet, Nov. 1913, Taf. IV Abb. IV; Frankreich, auf Erde; Schreibvariante ‚greleti‘. C. greletii var. grandispora Corner 1967 (Record 349186; Brasilien; Band 50(1): 37) mit aktuellem Namen C. greletii

  3. MycoBank · Clavaria greletii Boud. (MB#356866)
    Bibliografie

    MycoBank / Westerdijk Fungal Biodiversity Institute

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Namensdatensatz: Bull. Soc. Mycol. France 33: 13 (1917), Protolog Boudier 1917, ‚Dernières étincelles mycologiques‘; legitim, aktueller Name; Holotypus PC 0094981, Savigné (Vienne), Frankreich, leg. Abbé Grelet 10.11.1913, sandiges Grasland am Rand eines Eichenwalds; zugeordnete Taxa var. grandispora und var. greletii

  4. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 11.08.2026), 13 Seiten; Volltext nach Clavaria, Clavariaceae und Keule durchsucht: kein Eintrag

  5. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), 9 Seiten; Volltext nach Clavaria und Clavariaceae durchsucht: kein Eintrag

  6. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 3 Seiten; Volltext nach Clavaria und Clavariaceae durchsucht: kein Eintrag

  7. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)

    Seite: S. 21

    Bibliografie

    A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Gattungsteil gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 20: Gattung Clavaria (20 Arten in Europa, 9 in Baden-Württemberg), Gattungsmerkmale und Schlüssel; Artenteil 1.1–1.8 (PDF-S. 20–26). C. greletii fehlt in Schlüssel und Artenteil; Volltextsuche im Band ohne Treffer

  8. Clavaria-achtige fungi van de werkweek in Zeeland (1986)
    Bibliografie

    J. Geesink

    Vereinszeitschrift · Artabschnitt gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Coolia 30(4): 75–78 (1987). Abschnitt zu einer grauen, in den Flevopolders häufigen Clavaria, bisher als C. daulnoyae geführt und nach Jülich 1984 als C. greletii bestimmt

  9. Keys to the fungi of temperate Europe – Earthtongues and the like, Schlüssel A (Fassung vom 11.06.2026)

    Seite: S. 146–147

    Bibliografie

    T. Læssøe & J. H. Petersen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselstelle gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: (PDF-S. 4): Kopfzeile Schlüssel A ‚blackish, dark brown, olive or coral red, club-shaped inoperculate cup fungi‘; Punkt 55 Geoglossum cookeanum (schwärzlich, 8–20 × 50–150 mm, trockene Standorte, kalkhaltige, oft sandige Böden)

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Checkliste der Pilze Deutschlands · Clavaria greletii Boud.
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / BfN, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: API-Datensatz 6e25888c-cff9-4942-a369-e319195c3d45 (accepted, occurs); deutscher Name ‚Bläulichbereifte Keule‘ im lokalen Mykolog-Registerabzug vom 01.10.2026 (rlz-6e25888c-…)

  2. GBIF Backbone Taxonomy · Clavaria greletii Boud. (5244527)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: API species/5244527 (akzeptiert; Synonym C. greletii var. grandispora Corner) und vernacularNames (abgerufen 17.10.2026); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket, abgerufen 17.10.2026): 12 Meldungen, DE 10, AT 2, Monate August bis Dezember

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus am Standort
    Foto: Enrico Tomschke (iNaturalist) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 2048 × 1365 px beibehalten (nicht skaliert, Original der Quelle), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

    Herausgenommene Keulen mit Basen
    Foto: © Per Fadnes, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 1600 × 1067 px beibehalten (nicht skaliert, größte von Artsobservasjoner ausgelieferte Fassung), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

    Gruppe am Standort
    Foto: © Per Fadnes, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 1600 × 1067 px beibehalten (nicht skaliert, größte von Artsobservasjoner ausgelieferte Fassung), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandClavaria greletii im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Enges Artkonzept nach Kautmanová et al. 2012: die einzige europäische dunkle Clavaria mit großen, schlaufenförmigen Schnallen an der Basidienbasis und fast kugeligen, glatten Sporen. Ihre LSU-Sequenzen bilden eine eigene, gut gestützte ‚greletii‘-Klade, die nicht näher mit anderen schnallentragenden Arten (Untergattung Holocoryne) verwandt ist. Holotypus PC 0094981, Savigné (Vienne), Frankreich, 10.11.1913. Corners var. grandispora (1967, Brasilien) führen Index Fungorum und GBIF unter C. greletii; die Revision von 2012 schließt auch einen Beleg aus Ecuador ein. Eine niederländische Arbeit von 1987 verwendete den Namen für blasse, längs gefurchte Keulen mit 7–10 × 4,5–6 µm großen Sporen (zuvor als C. daulnoyae geführt); diese Verwendung wird hier nicht übernommen. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Clavaria. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Clavaria

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