Mährischer Röhrling
Aureoboletus moravicus
Die ÖMG stuft die Art als essbar ein. Das Porträt ist keine Verzehrfreigabe für einen eigenen Fund.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Einordnung & Quellen
Bezeichnung im Datensatz: Als essbar geführt
Ausführliche Einordnung
Helle Filzröhrlinge genau vergleichen. Ausbleibendes Blauen allein bestätigt keine Art.
Die ÖMG stuft die Art als essbar ein. Das Porträt ist keine Verzehrfreigabe für einen eigenen Fund.
Ein warm gelb- bis löwenbrauner Röhrling mit trockenem, fein filzigem Hut. Die hellen Poren und das weißliche Fleisch blauen nicht. Er gehört zu den wärmeliebenden Laubwaldarten; Hutfarbe allein genügt zur Bestimmung nicht.

Gesamtansicht mit warmbraunem Hut und hellem Stiel.
Artzuordnung nach der Quelle; keine eigene mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Nutzung nur nichtkommerziell gemäß CC BY-NC 4.0.
Juan Carlos Zamora · iNaturalist · CC BY-NC 4.0 · Original

Mehrere Fruchtkörper mit sichtbaren Poren und Stielen; eigener Fotobeleg.
Artzuordnung nach der Quelle; keine eigene mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Nutzung nur nichtkommerziell gemäß CC BY-NC 4.0.
Federico Calledda · iNaturalist · CC BY-NC 4.0 · Original

Längsschnitt mit hellem Fleisch; weiterer Quellenbeleg.
Artzuordnung nach der Quelle; keine eigene mikroskopische oder genetische Nachbestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 2–8 cm breit, gelb- bis löwenbraun; trocken, fein filzig, im Alter oft fein aufreißend.
- Unterseite
zunächst cremefarben, später gelb. Bei Druck im verwendeten Schlüssel ohne deutliche Farbänderung.
- Stiel & Basis
Etwa 3–8 × 0,8–3 cm, zylindrisch bis bauchig, zur Basis häufig zugespitzt. Oberfläche fein flockig, oben auch fein gerippt.
- Fleisch
Weißlich, unter der Huthaut etwas bräunlich; im Schnitt ohne Blauverfärbung.
- Sporenpulver
9,5–11 × 5–5,5 µm: breit spindelförmig, glatt, dünnwandig und unter dem Mikroskop sehr blass.
Hutfilz und unverändertes Fleisch vergleichen
Den trockenen Hut, unverletzte Poren und die ganze Stielbasis dokumentieren. Eine Schnittfläche auf Verfärbung prüfen; für schwierige Funde sind Sporenform und -maße wichtig.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.); jeweilige Gattungsbearbeitung · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 898. · eingesehen 13.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; t-chunk005.pdf, PDF-S. 92. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza mit Laubbäumen. Wärmebegünstigte Laubwälder. Wärmeliebende Art der Laubwälder. Aus mehreren europäischen Regionen, auch Mitteleuropa, bekannt. Gehölzart und Boden am Fundort ergänzen die Merkmale, ersetzen sie aber nicht.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Laubbäume
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (2026)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Mit deutlich schleimiger Huthaut und kräftig goldgelben Poren; die Sporen sind im Verhältnis schmaler.
Ebenfalls filzig, häufig olivlicher. Poren, Fleischfarbe, Stielbasis und Sporen gemeinsam vergleichen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Trocken oder schleimig?
Die Hutoberfläche ist hier trocken und filzig. Feuchtigkeit verändert den Eindruck; deshalb auch geschützte Stellen und junge Hüte ansehen.
Quellen
Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.); jeweilige Gattungsbearbeitung · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 898. · eingesehen 13.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; t-chunk005.pdf, PDF-S. 92. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Basis vollständig sehen
Der Stiel kann nach unten deutlich ausspitzen. Ein abgeschnittener Stiel verbirgt gerade dieses hilfreiche Merkmal.
Quellen
Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.); jeweilige Gattungsbearbeitung · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 898. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Blässe gehört zum Sporenbild
Die ungewöhnlich hellen Sporen und ihre breitere Form ergänzen den makroskopischen Vergleich. Sporenmaße mit der verwendeten Monografie abgleichen.
Quellen
Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.); jeweilige Gattungsbearbeitung · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 898. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wärme ist kein Alleinmerkmal
Wärmebegünstigter Laubwald passt zur Art, beherbergt aber weitere ähnliche Röhrlinge. Den Standort stets mit Poren und Fleischreaktion verbinden.
Quellen
Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.); jeweilige Gattungsbearbeitung · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 898. · eingesehen 13.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; t-chunk005.pdf, PDF-S. 92. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Aureoboletus moravicus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschMährischer Röhrling
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
EnglischTawny Bolete
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
FranzösischBolet couleur de lion
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
SchwedischLejonsopp
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
TschechischHřib moravský
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
SlowenischLevjerumeni zlatopor
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
UngarischMorva tinóru
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
RussischАвреоболет моравский
Namensbeleg
GBIF / iNaturalist · sprachmarkierte Namensbelege · Abgerufen: 13.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
Weniger anzeigen
- Norwegisch
- Finnisch
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Aureoboletus moravicus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Vacek) Klofac
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Václ. Vacek) Klofac · Namensdatensatz 519302
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Boletus moravicus Václ. Vacek
Stud. Bot. Čechoslov. 7: 36 (1946) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Vacek) Klofac“, Index Fungorum „(Václ. Vacek) Klofac“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik. Keine flächendeckende Verbreitungskarte, keine unabhängige Nachbestimmung und kein Maß der tatsächlichen Häufigkeit. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 1 |
| Aug | 2 |
| Sep | 3 |
| Okt | 11 |
| Nov | 0 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 1 |
| Österreich | 1 |
| Schweiz | 15 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 3 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 17 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 15 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 1 Datensatz
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 1 Datensatz
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Quellengebundene Literaturfassung. Variierende Messreihen und Grenzen der Artzuordnung ausdrücklich belassen; keine unabhängige fachliche Freigabe.
Umfang: Ausgewählte Monografiepassagen mit weiteren taxonspezifischen Quellen abgeglichen; Fotos, Namen und Meldungsstatistik getrennt geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.); jeweilige Gattungsbearbeitung · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 898. · eingesehen 13.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; t-chunk005.pdf, PDF-S. 92. · eingesehen 13.10.2026
Speisewert von Pilzen · ÖMG
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Jeweils die exakt bezeichnete Artzeile, am 13.10.2026 gelesen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Aureoboletus moravicus · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008)
Seite: PDF-S. 898
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (2026)
Seite: PDF-S. 92
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
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- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich