MitteleuropaDE

Blaugrüner Nabeling

Arrhenia chlorocyanea

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert

Farbe kann stark verblassen. Herablaufende Lamellen, Proportionen und Mikromerkmale mit prüfen. Ein verblasster Fruchtkörper ist anhand seiner Restfarbe allein schwer einzuordnen.

Quellen zum Speisewert

Der Schlüssel dient der Artbestimmung; eine Verzehrempfehlung wird nicht abgeleitet.

Blaugrüner Hut und helle herablaufende Lamellen

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Foto: gsharpnolack (Mushroom Observer) · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein kleiner blaugrüner Nabeling mit entfernt stehenden, herablaufenden Lamellen. Beim Austrocknen können die auffälligen Farben deutlich blasser bis gelbbraun werden.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 5–25 mm breit, zunächst flach gewölbt mit kleiner , später flach bis schwach trichterig. Graugrün bis blaugrün, in der Mitte dunkler; Rand durchscheinend , beim Trocknen blasser bis gelbbraun.

Lamellen

, weit auseinanderstehend und manchmal gegabelt. Weißlich bis blass bläulich- oder grünlichgrau.

Stiel

Etwa 8–30 mm lang und 1–3 mm dick, zylindrisch, glatt bis seidig, dunkel blaugrün mit graulicher Basis. Ohne .

Fleisch

Sehr dünn, ungefähr wie die Oberfläche gefärbt. Unverletzt meist ohne auffälligen Geruch; der Schlüssel nennt nach Zerschneiden einen ranzig-mehligen Eindruck.

Sporen

Meist 7–9,5 × 3,5–5,5 µm, elliptisch bis zylindrisch oder tropfenförmig. Viersporige Basidien, keine Hymenialzystiden, vorhanden.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Frische Farbe und Unterseite aufnehmen. Trockenes Material allein kann den blaugrünen Eindruck weitgehend verloren haben.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Arrhenia
S. A. Elborne · S. 226–234; Schlüssel Nr. 7, A. chlorocyanea. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Moosassoziierter Kleinpilz. Moosige, sandige Offenstellen und Heiden. Einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen niedrigen Moosen und Flechten auf sandigem Boden: Trockenrasen, Heideflächen und Waldwege, bis oberhalb der Waldgrenze. Sommer bis Herbst; konkrete trophische Beziehungen werden hier nicht aus der Nachbarschaft zu Moosen abgeleitet.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Nasse und trockene Fruchtkörper vergleichen

Der blaugrüne Farbeindruck kann beim Trocknen in blassere gelbbraune Töne übergehen.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Arrhenia
S. A. Elborne · S. 226–234; Schlüssel Nr. 7, A. chlorocyanea. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Weite Lamellenabstände gehören zum Bild

Die entfernt stehenden, teils gegabelten Lamellen laufen am dünnen Stiel herab.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Arrhenia
S. A. Elborne · S. 226–234; Schlüssel Nr. 7, A. chlorocyanea. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Moosnachbarschaft ist keine Baum-Mykorrhiza

Die beschriebene Art wächst zwischen kleinen Moosen und Flechten. Daraus wird weder ein Baum-Icon noch ein experimentell belegter Partner abgeleitet.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Arrhenia
S. A. Elborne · S. 226–234; Schlüssel Nr. 7, A. chlorocyanea. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Arrhenia chlorocyanea

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschBlaugrüner Nabeling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026

EnglischVerdigris Navel

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Verdigris Navel.

Catalogue of Life · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Verdigris Navel.

Zuordnung der Quelle: Arrhenia chlorocyanea.

NiederländischBlauwgroen trechtertje

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Blauwgroen trechtertje.

DänischBlågrøn fontænehat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Blågrøn fontænehat.

Catalogue of Life · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Blågrøn fontænehat.

Zuordnung der Quelle: Arrhenia chlorocyanea.

NorwegischGrønn navlesopp

Namensbeleg

Nationaler Taxon-Datensatz über GBIF · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Sprachform: Bokmål.

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: grønn navlesopp.

Catalogue of Life · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: grønn navlesopp.

Zuordnung der Quelle: Arrhenia chlorocyanea.

SchwedischSmaragdnavling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: smaragdnavling.

Catalogue of Life · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: smaragdnavling.

Zuordnung der Quelle: Arrhenia chlorocyanea.

FinnischVihernapalakki

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: vihernapalakki.

Catalogue of Life · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: vihernapalakki.

Zuordnung der Quelle: Arrhenia chlorocyanea.

UngarischCiánkék mohagomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Ciánkék mohagomba.

RussischАррения зеленовато-синяя

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Аррения зеленовато-синяя.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Polnisch
6 weitereWeniger anzeigen
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Arrhenia chlorocyanea
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pat.) Redhead, Lutzoni, Moncalvo & Vilgalys
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Pat.) Redhead, Lutzoni, Moncalvo & Vilgalys · Namensdatensatz 374137
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus chlorocyaneus Pat.
Tab. analyt. Fung. 1(4): 145 (1885) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

7GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb1
Mär1
Apr2
Mai0
Jun0
Jul0
Aug0
Sep0
Okt0
Nov0
Dez2
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland7
Österreich0
Schweiz0
Tschechien0
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 2 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 6 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 5 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. iNaturalist Research-grade Observations · 2 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 2 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Passage einschließlich taxonomischer Bemerkung gelesen. Blaugrüne hygrophane Hüte, glatter blaugrüner Stiel, sehr dünnes Fleisch, erst angeschnitten ranzig-mehliger Geruch, Sporengrößenordnung, Viersporigkeit und Schnallen stimmen mit dem aktuellen Feldkern überein. Lamellenanheftung neutral zu herablaufend präzisiert: FAN nennt kurz herablaufend, der vorherige Text stark herablaufend. FAN belegt niedrige Moose/Flechten in offenen Sandrasen, nicht jede vorhandene Höhen- oder Waldwegangabe. Historische viridis/chlorocyanea-Abgrenzung bleibt ausdrücklich unsicher; keine aktuelle Arttrennung aus dem älteren Werk abgeleitet. Identische Messwerte in FAN und Funga Nordica sind kein Nachweis unabhängiger Aufsammlungen.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Flora Agaricina Neerlandica · Band 3 (1995)
Th. W. Kuyper · Omphalina chlorocyanea, Nr. 6, Artbeschreibung und Diskussion viridis/chlorocyanea; gedruckte S. 82–83, PDF-S. 84–85. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Arrhenia chlorocyanea · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica (2008) · Arrhenia

    Seite: S. 226–234

    Bibliografie

    S. A. Elborne

    Bestimmungsschlüssel · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel Nr. 7, A. chlorocyanea

  2. Flora Agaricina Neerlandica · Band 3 (1995)

    Seite: PDF-S. 84–85

    Bibliografie

    Th. W. Kuyper

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Omphalina chlorocyanea, Nr. 6, Artbeschreibung und Diskussion viridis/chlorocyanea; gedruckte S. 82–83, PDF-S. 84–85

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone · Arrhenia chlorocyanea
    Bibliografie

    GBIF

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Exakter Abgleich auf Artrang; usageKey 2532730

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hut & Unterseite
    Foto: gsharpnolack (Mushroom Observer) · CC BY-SA 3.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Lamellen
    Foto: Rand Workman (Mushroom Observer) · CC BY-SA 3.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Am Standort
    Foto: gsharpnolack (Mushroom Observer) · CC BY-SA 3.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandArrhenia chlorocyanea im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 13.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Morphologisches Konzept nach Funga Nordica 2008. Die aktuelle Quellenbasis enthält noch keinen artspezifischen molekularen Abgleich der verwendeten Fotos. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht