Honigbrauner Heftelnabeling
Rickenella mellea
Kein Speisepilz: in keiner DGfM- oder ÖMG-Speisepilzliste; winzig (Hut 3–10 mm) und in Deutschland sehr selten.
Quellen zum Speisewert
Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Speisepilzliste geführt; wegen der winzigen Fruchtkörper (Hutbreite 3–10 mm) als Speisepilz bedeutungslos und in Deutschland sehr selten (Rote Liste Kategorie R).
Ein winziger, honiggelber Heftelnabeling mit genabeltem Hut und fadendünnem Stiel. Er wächst zwischen Laubmoosen an feuchten, quelligen Stellen und ist in Deutschland sehr selten.

Feldfotografie von Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling), aufgenommen in NO. Lizenz: CC BY 4.0 (Rob van Kruining).
Quellenbestimmung aus Feldfotografie; keine eigene Herbar- oder DNA-Untersuchung.

Feldfotografie von Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling), aufgenommen in NO. Lizenz: CC BY 4.0 (Gudny Brenden).
Quellenbestimmung aus Feldfotografie; keine eigene Herbar- oder DNA-Untersuchung.

Feldfotografie von Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling), aufgenommen in US. Lizenz: CC BY 4.0 (Brian C. Hunt).
Quellenbestimmung aus Feldfotografie; keine eigene Herbar- oder DNA-Untersuchung.

Feldfotografie von Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling), aufgenommen in US. Lizenz: CC BY 4.0 (Justin Paulin).
Quellenbestimmung aus Feldfotografie; keine eigene Herbar- oder DNA-Untersuchung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
3–10 (–12) mm breit, winzig, gewölbt mit genabelter Mitte; stark , feucht honiggelb bis gelbbraun, fast bis zur Mitte , unter der Lupe fein flaumig.
- Unterseite
Weit am Stiel , entfernt stehend, schmal; blass gelblich bis cremeocker.
- Stiel & Basis
15–35 × 0,8–1,5 mm, fadenförmig-schlank; honiggelb bis blass gelbbraun, unter der Lupe fein bereift-flaumig.
- Fleisch
Häutig-dünn, blass honiggelblich; Geruch und Geschmack unauffällig.
- Sporenpulver
Weiß; Sporen 5–6,5 × 2,5–3,2 µm, schmal ellipsoid, glatt, . Zahlreiche Zystiden an , Hut und Stiel.
Bestimmung im Merkmalsverbund sichern
Hut und Stielspitze prüfen: Der Orangerote Heftelnabeling hat leuchtend orangerote Hüte, der Blaugestielte einen zweifarbigen Hut und eine violett- bis blauschwarze Stielspitze.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 70)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Primärliteratur (S. 70). · eingesehen 31.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 87)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Primärliteratur (S. 87). · eingesehen 31.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Moosassoziiert. Moos an Quellen und Bächen. Bei Laubmoosen (Bryum, Philonotis, Pohlia, Drepanocladus) an feuchten, quelligen, sandig-kiesigen Stellen, Bachufern und Schneeböden; Juni–Oktober. Selten und oft übersehen.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ähnliche Arten.
Sehr häufig in Moospolstern, unterscheidet sich sofort durch leuchtend orangefarbene bis orangerote Hüte.
Besitzt einen zweifarbigen Hut mit dunkelbrauner Mitte und eine violett- bis blauschwarze Stielspitze.
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände
Die einheitlich honiggelbe Färbung von Hut und Stiel, ohne leuchtend orange-rote Töne und ohne violette Stielspitze, trennt die Art von ihren Verwandten. Der Hut ist unter der Lupe fein flaumig.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 70)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Primärliteratur (S. 70). · eingesehen 31.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 87)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Primärliteratur (S. 87). · eingesehen 31.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopische Absicherung
Hut und Stiel sind durch Pileo- und Caulozystiden fein flaumig. Die Zystiden sind 35–70 × 8–14 µm groß, spindelig-flaschenförmig bis kopfig. Die Sporen sind 5–6,5 × 2,5–3,2 µm groß und inamyloid.
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 70)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Primärliteratur (S. 70). · eingesehen 31.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 87)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Primärliteratur (S. 87). · eingesehen 31.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Standort, Ökologie und Verbreitung
Die Art ist in Nordeuropa und im Alpenraum zerstreut, im mitteleuropäischen Tiefland und Mittelgebirge selten und oft übersehen. In der Roten Liste Deutschlands gilt sie als extrem selten (Kategorie R).
Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 70)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Primärliteratur (S. 70). · eingesehen 31.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 87)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Primärliteratur (S. 87). · eingesehen 31.10.2026
Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Deutscher Artname (Honigbrauner Heftelnabeling), Autorkürzel (Rickenella mellea (Singer & Clémençon) Lamoure) und Rote-Liste-Status. · eingesehen 31.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy & Occurrence API – Rickenella mellea (usageKey 2523471)
GBIF Secretariat · Taxonomischer Abgleich (matchType: EXACT, status: ACCEPTED) und DACH-Fundmeldungen (gesamt: 66; DE: 3, AT: 4, CH: 59). · eingesehen 31.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Rickenella mellea
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschHonigbrauner Heftelnabeling
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Rickenella mellea · Abgerufen: 31.10.2026
Deutscher Name im Registereintrag der Rote-Liste-Zentrum-Checkliste: Honigbrauner Heftelnabeling.
Hier belegt: Honigbrauner Heftelnabeling.
NiederländischHoningkleurig trechtertje
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 01.11.2026
DänischHonning-mosnavlehat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 01.11.2026
NorwegischHonningnålehatt
PolnischSpinka miodowa
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 01.11.2026
TschechischKalichovka medová
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 01.11.2026
SlowenischMedenorumena mahoživka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 01.11.2026
Japanischタカネヒナノヒガサ
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 01.11.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
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- Schwedisch
- Finnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 01.11.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 2 |
| Jul | 7 |
| Aug | 25 |
| Sep | 24 |
| Okt | 7 |
| Nov | 1 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 3 |
| Österreich | 4 |
| Schweiz | 59 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 3 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 66 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 59 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 4 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 3 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 31.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: In Funga Nordica, FTE Keys, GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum einheitlich als Rickenella mellea geführt.
Umfang: Primärliteratur, Rote-Liste-Zentrum, GBIF sowie DGfM-/ÖMG-Listen direkt geprüft und verifiziert.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 70)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Primärliteratur (S. 70). · eingesehen 31.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 87)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Primärliteratur (S. 87). · eingesehen 31.10.2026
Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Deutscher Artname (Honigbrauner Heftelnabeling), Autorkürzel (Rickenella mellea (Singer & Clémençon) Lamoure) und Rote-Liste-Status. · eingesehen 31.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy & Occurrence API – Rickenella mellea (usageKey 2523471)
GBIF Secretariat · Taxonomischer Abgleich (matchType: EXACT, status: ACCEPTED) und DACH-Fundmeldungen (gesamt: 66; DE: 3, AT: 4, CH: 59). · eingesehen 31.10.2026
Feldfotografie von Rickenella mellea (main, GBIF occurrence 3893173418)
Rob van Kruining · Lizenz: CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/); 1600×1066 px. · eingesehen 31.10.2026
Feldfotografie von Rickenella mellea (gallery, GBIF occurrence 3890038397)
Gudny Brenden · Lizenz: CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/); 1600×1200 px. · eingesehen 31.10.2026
Feldfotografie von Rickenella mellea (gallery, GBIF occurrence 6550841607)
Brian C. Hunt · Lizenz: CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/); 1920×1440 px. · eingesehen 31.10.2026
Feldfotografie von Rickenella mellea (gallery, GBIF occurrence 4923848448)
Justin Paulin · Lizenz: CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/); 1920×1440 px. · eingesehen 31.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Rickenella mellea · abgeglichen am 31.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera
Seite: S. 70
- Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)
Seite: S. 87
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen6 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Rickenella mellea (Honigbrauner Heftelnabeling)
- GBIF Backbone Taxonomy & Occurrence API – Rickenella mellea (usageKey 2523471)
- Feldfotografie von Rickenella mellea (main, GBIF occurrence 3893173418)
- Feldfotografie von Rickenella mellea (gallery, GBIF occurrence 3890038397)
- Feldfotografie von Rickenella mellea (gallery, GBIF occurrence 6550841607)
- Feldfotografie von Rickenella mellea (gallery, GBIF occurrence 4923848448)
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich