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Schokoladenbrauner Zärtling

Psathyrella spadicea

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen

Nicht zum Verzehr empfohlen: Zwar in der DGfM-Positivliste geführt, aber wegen Seltenheit und Verwechslungsgefahr vorsorglich vom Sammeln abgeraten.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

In der DGfM-Positivliste als Speisepilz geführt, wegen Seltenheit, Schutzstatus und Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten hier jedoch nicht zum Verzehr empfohlen.

Fruchtkörper von Psathyrella spadicea am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Graham Williams · CC BY 4.0 · Original

Schokoladenbrauner Zärtling ist ein holzzersetzer mit charakteristischem Standort (an morschem laubholz). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Wässriger Mürbling den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

30 bis 80(–100) mm breit, jung halbkugelig bis gewölbt, später flach ausgebreitet und oft wellig verbogen.

Unterseite

breit , sehr gedrängt, schmal, jung weißlich bis blass graubraun, später charakteristisch rötlich-fleischbraun bis dattelbraun.

Stiel & Basis

30 bis 80 mm lang und 5 bis 15 mm dick, zylindrisch, oft büschelig am Grund verwachsen und gekrümmt, ohne .

Fleisch

Relativ dick und fest, weißlich bis blass bräunlich; Geruch schwach obst- bis pilzartig, Geschmack mild.

Sporenpulver

rötlich- bis purpurbraun; Sporen 7–9,5(–10) × 4–5 µm, elliptisch bis leicht bohnenförmig, im Mikroskop blass rötlichbraun, glatt, ohne deutlichen Keimporus.

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 600)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 600. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 610)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 610. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 366)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 366. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 601)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 601. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 642)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 642. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 643)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 643. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Holzzersetzer. An morschem Laubholz. Saprobiontisch und in dichten Büscheln an der Stammbasis, an oberflächennahen Wurzeln und frischen Stümpfen von Laubbäumen auf Wiesen, Weiden und in Parks.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Wässriger Mürbling.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 600)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 600. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 610)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 610. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 366)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 366. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 601)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 601. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 642)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 642. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 643)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 643. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Sporen 7–9,5(–10) × 4–5 µm, elliptisch bis leicht bohnenförmig, im Mikroskop blass rötlichbraun, glatt, ohne deutlichen Keimporus.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 600)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 600. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 610)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 610. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 366)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 366. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 601)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 601. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 642)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 642. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 643)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 643. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In ganz Europa in Laubwäldern, Auen und Parkanlagen verbreitet und mäßig häufig; in der Roten Liste Deutschlands als ungefährdet (*) geführt. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum August bis November.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 600)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 600. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 610)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 610. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 366)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 366. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 601)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 601. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 642)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 642. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 643)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 643. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Psathyrella spadicea (usageKey 8665717)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Psathyrella spadicea (usageKey 8665717). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Psathyrella spadicea

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSchokoladenbrauner ZärtlingSchokoladenbrauner Mürbling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 02.11.2026

Artsteckbrief Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
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  • Italienisch
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  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 02.11.2026.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

In GBIF ist „Psathyrella spadicea“ ein Synonym des akzeptierten Taxons Homophron spadiceum. Ohne Belegprüfung der Artabgrenzung werden die Meldungen des akzeptierten Namens nicht als Fundkurve dieser Art dargestellt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung

Recherchefassung · 4 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 02.11.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 600)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 600. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 610)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 610. · eingesehen 02.11.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 366)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 366. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 601)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 601. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 642)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 642. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 (S. 643)
Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.) · Gedruckte S. 643. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Psathyrella spadicea (usageKey 8665717)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Psathyrella spadicea (usageKey 8665717). · eingesehen 02.11.2026

Positivliste der Speisepilze der Deutschen Gesellschaft für Mykologie
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Eintrag zu Psathyrella spadicea in der DGfM-Positivliste. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Psathyrella spadicea · abgeglichen am 02.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera

    Seiten: S. 600 · S. 610

    Bibliografie

    Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)

    Seite: S. 366

    Bibliografie

    Læssøe, T. & Petersen, J. H.

    Bestimmungsschlüssel · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5

    Seiten: S. 601 · S. 642 · S. 643

    Bibliografie

    Krieglsteiner, G. J. & Gminder, A. (Hrsg.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

  4. Positivliste der Speisepilze der Deutschen Gesellschaft für Mykologie
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Eintrag zu Psathyrella spadicea in der DGfM-Positivliste

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Psathyrella spadicea (Schokoladenbrauner Zärtling), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Psathyrella spadicea (usageKey 8665717)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Psathyrella spadicea (usageKey 8665717)

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