Weißer Rindenhelmling
Phloeomana alba
Nicht für die Küche: Die ÖMG führt die Art als ungenießbar. Das ist keine Giftigkeitsangabe; eine Verzehrfreigabe gibt es nicht.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Nicht für die Küche. Die ÖMG führt die Art als ungenießbar. Das ist keine Giftigkeitsangabe; ein Foto ersetzt keine Bestimmung, und eine Verzehrfreigabe gibt es nicht.
Die ÖMG führt die Art als ungenießbar (kein Speisewert, zu klein, selten). Weder die DGfM-Positivliste noch die DGfM-Giftpilzliste (Stand 01.05.2026; Abruf 27.10.2026) enthält die Art. Ungenießbar bedeutet hier nicht nachgewiesen giftig; keine Verzehrfreigabe.
An bemooster Laubbaumrinde, etwa Ahorn und Esche; überwiegend Herbst bis Frühwinter.

Mehrere weißliche, strahlig gefaltete Hütchen auf bemooster Baumrinde; Fund bei Montpellier (Frankreich), Januar 2026.
Beide Funde vom selben Beobachter und Ort (zwei Beobachtungen); Fund außerhalb Mitteleuropas; Fleischmerkmale und Mikromerkmale nicht dokumentiert. Bestimmung nach der iNaturalist-Gemeinschaft.

Zahlreiche weißlich-cremefarbene Hütchen mit strahliger Faltung auf dunkler, bemooster Rinde; Fund bei Montpellier (Frankreich), Februar 2026.
Beide Funde vom selben Beobachter und Ort (zwei Beobachtungen); Fund außerhalb Mitteleuropas; Fleischmerkmale und Mikromerkmale nicht dokumentiert. Bestimmung nach der iNaturalist-Gemeinschaft.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
2–10 mm; weißlich bis beige, im Alter bräunlicher, , häufig mit flacher Vertiefung.
- Unterseite
Meist 9–12 durchgehende , gelegentlich weniger; weißlich, breit bis , Schneide eher gerade bis konkav.
- Stiel & Basis
Bis 12 mm lang; fein flaumig, weißlich, von unten bräunend, Basis mit weißen Haftfasern.
- Fleisch
Geruch nach Aronsen fehlend. Eine gesonderte Fleischfarbe und Fleischkonsistenz sind in den geprüften Abschnitten nicht ausreichend belegt.
- Sporenpulver
(7–)8–9(–11) × 6,5–8(–9,2) µm; rundlich, nicht . Zwei- und viersporige Formen; Huthauthyphen mit stark aufgeblasenen Auswüchsen.
Beim Bestimmen dokumentieren
Breite Sporen allein trennen nicht sicher. Bei alba sind Huthautauswüchse deutlich aufgeblasen, bei hiemalis schmaler; Zystidenform und reife Lamellenschneide ergänzen die Prüfung.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Arne Aronsen: Phloeomana alba
Arne Aronsen · Beschreibung, Mikromerkmale, Vergleich und explizite Quellen-/Belegangaben; Abruf 26.10.2026. Keine eigene Beleguntersuchung durch Mykolog. · eingesehen 26.10.2026
ÖMG: Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Tabelle am 27.10.2026 erneut abgerufen; Zeile Phloeomana alba (Synonym Marasmiellus albus): Weißer Rindenhelmling – ungenießbar; Bemerkung der ÖMG: „kein Speisewert, zu klein, selten!“. · eingesehen 27.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze, Stand 01.05.2026
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · PDF am 27.10.2026 geprüft; die Art ist nicht aufgeführt (bei Mycena nur wenige Arten). Fehlen ist kein Giftigkeitsnachweis. · eingesehen 27.10.2026
DGfM · Giftpilze nach Taxa, Stand 01.05.2026
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · PDF am 27.10.2026 geprüft; die Art ist nicht aufgeführt (bei Mycena nur M. dura, M. pura, M. rosea). Fehlen bedeutet keine Unbedenklichkeit. · eingesehen 27.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer. An bemooster Laubbaumrinde, etwa Ahorn und Esche. An bemooster Laubbaumrinde, etwa Ahorn und Esche; überwiegend Herbst bis Frühwinter.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Ahorne
- Eschen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis Dezember. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Arne Aronsen: Phloeomana alba · Krieglsteiner (Hrsg.): Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (2001)
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
verfügbar
Phloeomana hiemalis
Noch kein ArtporträtBreite Sporen allein trennen nicht sicher. Bei alba sind die Huthautauswüchse deutlich aufgeblasen, bei hiemalis schmaler; Zystidenform und reife Lamellenschneide ergänzen die Prüfung.
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Artkonzept und Quellen
Kombination Phloeomana alba nach Redhead 2016; Mycena alba bleibt Suchalias. Alte Angaben als corticola sensu Bresadola werden nicht als pauschale Synonymie von Mycena corticola behandelt.
Quellen
Arne Aronsen: Phloeomana alba
Arne Aronsen · Beschreibung, Mikromerkmale, Vergleich und explizite Quellen-/Belegangaben; Abruf 26.10.2026. Keine eigene Beleguntersuchung durch Mykolog. · eingesehen 26.10.2026
Knudsen & Vesterholt (Hrsg.): Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg., 2008) · Mycena, Druckseite(n) 380; ältere Gattungsnamen, keine aktuellen Gefährdungsangaben übernehmen. · eingesehen 26.10.2026
Krieglsteiner (Hrsg.): Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Druckseite(n) 428; Artbeschreibung, regionale Beobachtungen. Alte Synonymie und Rote-Liste-Angaben nicht ungeprüft übertragen. · eingesehen 26.10.2026
GBIF Backbone · Phloeomana alba
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich (EXACT, ACCEPTED); ein Backbone-Abgleich ist keine molekulare oder morphologische Bestätigung. · eingesehen 27.10.2026
ÖMG: Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Tabelle am 27.10.2026 erneut abgerufen; Zeile Phloeomana alba (Synonym Marasmiellus albus): Weißer Rindenhelmling – ungenießbar; Bemerkung der ÖMG: „kein Speisewert, zu klein, selten!“. · eingesehen 27.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze, Stand 01.05.2026
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · PDF am 27.10.2026 geprüft; die Art ist nicht aufgeführt (bei Mycena nur wenige Arten). Fehlen ist kein Giftigkeitsnachweis. · eingesehen 27.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Vergleich gezielt dokumentieren
Breite Sporen allein trennen nicht sicher. Bei alba sind Huthautauswüchse deutlich aufgeblasen, bei hiemalis schmaler; Zystidenform und reife Lamellenschneide ergänzen die Prüfung.
Quellen
Arne Aronsen: Phloeomana alba
Arne Aronsen · Beschreibung, Mikromerkmale, Vergleich und explizite Quellen-/Belegangaben; Abruf 26.10.2026. Keine eigene Beleguntersuchung durch Mykolog. · eingesehen 26.10.2026
Knudsen & Vesterholt (Hrsg.): Funga Nordica (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg., 2008) · Mycena, Druckseite(n) 380; ältere Gattungsnamen, keine aktuellen Gefährdungsangaben übernehmen. · eingesehen 26.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Phloeomana alba
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschWeißer Rindenhelmling
Namensbeleg
ÖMG: Speisewert von Pilzen · Phloeomana alba · Abgerufen: 27.10.2026
Tabellenzeile der Art: deutscher Name in der Namensspalte.
Hier belegt: Weißer Rindenhelmling.
DänischHvidlig huesvamp
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischKrembarkhette
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
FinnischValkokaarnahiippo
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
Weniger anzeigen
- Rumänisch
- Schwedisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 1 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 1 |
| Jul | 0 |
| Aug | 1 |
| Sep | 2 |
| Okt | 11 |
| Nov | 10 |
| Dez | 8 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 0 |
| Österreich | 5 |
| Schweiz | 29 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 2 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 34 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 29 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 5 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 27.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Kombination Phloeomana alba nach Redhead 2016; Mycena alba bleibt Suchalias, alte Angaben als corticola sensu Bresadola werden nicht als Synonymie von M. corticola behandelt. Fleischfarbe und -konsistenz sind nicht belegt und im Text so ausgewiesen. Fotos von zwei Funden bei Montpellier (Frankreich). Offene Felder im Text ausgewiesen: Gesonderte Fleischfarbe nicht belegt; Gesonderte Fleischkonsistenz nicht belegt. Einordnung: Kombination Phloeomana alba nach Redhead 2016; Mycena alba bleibt Suchalias. Alte Angaben als corticola sensu Bresadola werden nicht als pauschale Synonymie von Mycena corticola behandelt.
Umfang: Merkmalsfelder aus den genannten Quellen übernommen; neue, an iNaturalist geprüfte Fotos (Lizenz und Bestimmungsstand am 27.10.2026); Sicherheitslisten (ÖMG, DGfM) am 27.10.2026 erneut abgeglichen. Keine unabhängige Fachprüfung.
Erneut herangezogene Quellen
Arne Aronsen: Phloeomana alba
Arne Aronsen · Beschreibung, Mikromerkmale, Vergleich und explizite Quellen-/Belegangaben; Abruf 26.10.2026. Keine eigene Beleguntersuchung durch Mykolog. · eingesehen 26.10.2026
ÖMG: Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Tabelle am 27.10.2026 erneut abgerufen; Zeile Phloeomana alba (Synonym Marasmiellus albus): Weißer Rindenhelmling – ungenießbar; Bemerkung der ÖMG: „kein Speisewert, zu klein, selten!“. · eingesehen 27.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze, Stand 01.05.2026
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · PDF am 27.10.2026 geprüft; die Art ist nicht aufgeführt (bei Mycena nur wenige Arten). Fehlen ist kein Giftigkeitsnachweis. · eingesehen 27.10.2026
DGfM · Giftpilze nach Taxa, Stand 01.05.2026
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · PDF am 27.10.2026 geprüft; die Art ist nicht aufgeführt (bei Mycena nur M. dura, M. pura, M. rosea). Fehlen bedeutet keine Unbedenklichkeit. · eingesehen 27.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Phloeomana alba · abgeglichen am 27.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Arne Aronsen: Phloeomana alba
- Knudsen & Vesterholt (Hrsg.): Funga Nordica (2008)
- Krieglsteiner (Hrsg.): Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (2001)
- ÖMG: Speisewert von Pilzen
- DGfM · Positivliste der Speisepilze, Stand 01.05.2026
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 weitere Fachquelle · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich