Goldfarbener Glimmerschüppling
Phaeolepiota aurea
Als giftig eingestuft; cyanogene Inhaltsstoffe sind beschrieben. Ältere Essbarkeitsangaben sind keine Freigabe. Weder Geruch noch Erhitzen belegen Unbedenklichkeit.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
ÖMG: giftig. Ältere oder abweichende Essbarkeitsangaben sind keine Freigabe. Chemische Untersuchungen berichten cyanogene Inhaltsstoffe; weder Geruch noch Erhitzen liefern eine verlässliche Unbedenklichkeitsprüfung.
Ein stattlicher goldgelber bis ockerbrauner Lamellenpilz mit feinkörniger Oberfläche und auffälligem häutigem Ring. Trotz älterer Speisepilzangaben wird er hier als giftig eingeordnet.

Goldfarbener Hut und ein zur Ansicht der Lamellen und des Rings umgelegter Fruchtkörper; Fundort Biberach an der Riß.
Fotografische Ansicht; nicht alle bestimmungsrelevanten Mikro- und Schnittmerkmale sind sichtbar.

Fruchtkörper verschiedener Entwicklungsstadien mit ausgebreiteten Hüten und auffälligem häutigem Ring.
Fotografische Ansicht; nicht alle bestimmungsrelevanten Mikro- und Schnittmerkmale sind sichtbar.
Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut meist etwa 5–15 cm, bis 20 cm und darüber möglich; jung stark gewölbt, später flacher. Trocken, goldgelb bis zimtbraun und fein körnig bestäubt.
- Unterseite
dicht, zunächst hell cremefarben, später ockerlich. Der Ansatz wird in den Quellen von fast bis beschrieben; dieses Einzelmerkmal wird hier nicht als feste Trennregel verwendet.
- Stiel & Basis
Kräftiger Stiel, häufig etwa 8–20 cm lang, mit dauerhaftem häutigem . Oberhalb heller und glatter, darunter körnig wie der Hut; Basis keulig verdickt.
- Fleisch
Weißlich bis blassgelb, im Schnitt leicht nachgelbend. Geruch unauffällig bis bittermandelartig; sein Fehlen beweist keine Unbedenklichkeit.
- Sporenpulver
ocker- bis rostbraun; Sporen länglich bis spindelförmig und fein rau, ohne Keimporus. Pilzfreunde Stuttgart nennt etwa 10–14 × 5–6 µm; Breitenbach und Kränzlin messen 9,2–11,9 × 3,9–4,7 µm. Die unterschiedlichen Literaturbereiche sind keine neu berechnete gemeinsame Artspanne.
Entscheidende Merkmalskombination
Körnige Gesamthülle, Ring, Sporenfarbe und Bodensubstrat gemeinsam prüfen. Goldgelbe Farbe oder große Fruchtkörper allein erlauben weder sichere Bestimmung noch eine Aussage zum Speisewert.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
ČMS · Phaeolepiota aurea
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen. · eingesehen 10.10.2026
First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026
Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026
Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026
ÖMG · Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen. · eingesehen 10.10.2026
Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
Jian-Wei Liu et al. · 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
GBIF Secretariat · Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. Nährstoffreiche Böden in Parks, an Wegen und Waldrändern. Saprobiont auf nährstoffreichen, oft gestörten Böden, etwa in Parks und an Wegrändern. Häufig gesellig und bei Brennnesseln; kein Beleg für Mykorrhiza mit benachbarten Bäumen.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
ČMS · Phaeolepiota aurea · Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Ähnliche Arten.
Ähnliche gold- bis orangebraune Farben; typischerweise an Holz, mit anderer Hutoberfläche und dunklerem Sporenpulver. Vergrabenes Holz kann den Substratvergleich erschweren.
Quellen
- ČMS · Phaeolepiota aurea
- First Nature · Golden Bootleg
- Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
- Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
- ÖMG · Speisewert von Pilzen
- Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
- GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
- Gymnopilus junonius · First Nature
- Funga Nordica (2008) · Gymnopilus
Körnige Oberfläche, meist erheblich kleiner. Kleine oder junge Glimmerschüpplinge dennoch nicht allein über die Größe einordnen; Sporenfarbe, Ring und übrige Merkmale vergleichen.
Quellen
- ČMS · Phaeolepiota aurea
- First Nature · Golden Bootleg
- Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
- Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
- ÖMG · Speisewert von Pilzen
- Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
- GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
- Cystoderma amianthinum - zrnivka osinková - myko.cz
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Körnchen können verschwinden
Die bestäubte Oberfläche gehört zur Hülle des jungen Fruchtkörpers. Bei älteren Exemplaren kann sie teilweise abgewaschen oder abgerieben sein. Der kräftige Ring und weitere Merkmale müssen deshalb mitbeurteilt werden.
Quellen
Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026
Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Ring mit Entwicklungsgeschichte
Beim Aufschirmen reißt die Hülle auf und bleibt am Stiel als auffälliger Ring zurück. Junge und ältere Exemplare können dadurch deutlich verschieden wirken; der Ring ist mehr als ein isoliertes Ja-nein-Merkmal.
Quellen
First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Speisewert: den Quellenkonflikt sichtbar lassen
Die ČMS-Artseite führt die Art noch als essbar, erwähnt jedoch abweichende Angaben. Die ÖMG stuft sie als giftig ein. Für Mykolog gilt die vorsichtige Einordnung als Giftpilz; ältere Küchenangaben werden nicht in eine Verzehrempfehlung umgewandelt.
Quellen
ČMS · Phaeolepiota aurea
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen. · eingesehen 10.10.2026
ÖMG · Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Chemischer Befund ist keine vollständige Vergiftungsanalyse
Stijve, Andrey und Goessler untersuchten fünf Schweizer Fruchtkörper und berichteten cyanogene Inhaltsstoffe sowie nach Zubereitung verbleibendes Cyanid. Das ist eine kleine chemische Untersuchung, keine klinische Fallserie. Sie belegt weder konstante Gehalte aller Funde noch eine sichere Zubereitungsmethode.
Quellen
Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Groß und golden ist nicht eindeutig
Der Prächtige Flämmling kann ähnlich wirken, wächst aber typischerweise an Holz und besitzt eine andere Oberflächenstruktur. Vergrabenes Holz kann übersehen werden. Die Größe allein trennt außerdem kleine Glimmerschüpplinge nicht von Körnchenschirmlingen.
Quellen
First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026
Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Familienzuordnung nach molekularen Daten
Die Mehrgenanalyse von Liu und Kollegen (2021) unterstützt die Familie Squamanitaceae mit Phaeolepiota und Cystoderma. Der gespeicherte GBIF-Abgleich nennt noch Tricholomataceae. Im Porträt folgt die Familienanzeige dem neueren Forschungsbeleg; der Originalabgleich bleibt erhalten.
Quellen
Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
Jian-Wei Liu et al. · 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
GBIF Secretariat · Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopie: Maßbereich und Quelle gehören zusammen
Die Schweizer Bearbeitung beschreibt rauwandige, schiffchenartig zugespitzte Sporen und fand keine Zystiden. Ihr Maßbereich fällt schmaler aus als die bisher zitierte Stuttgarter Angabe. Beide Angaben bleiben mit ihrer Herkunft erkennbar; eine einzelne Messzahl ist kein hinreichender Nachweis für einen Fund.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze, 2. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1995, gedruckte S. 222, Nr. 259; bereitgestellte S4.pdf, PDF-S. 221. Makro-/Mikromerkmale und dokumentierte Schweizer Aufsammlung direkt gelesen. Historische Speisewert- und Familienangaben nicht übernommen. · eingesehen 10.10.2026
Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Phaeolepiota aurea
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGoldfarbener Glimmerschüppling
Namensbeleg
ÖMG · Speisewert von Pilzen · Abgerufen: 10.10.2026
EnglischGolden Bootleg
Namensbeleg
First Nature · Golden Bootleg · Abgerufen: 10.10.2026
DänischGyldenhat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Gyldenhat.
TschechischBedlovnice zlatá
Namensbeleg
ČMS · Phaeolepiota aurea · Abgerufen: 10.10.2026
JapanischキナコタケSinngemäß: Sojamehlpilz コガネタケSinngemäß: Goldpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: キナコタケ.
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: コガネタケ.
Zuordnung der Quelle: Phaeolepiota aurea.
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
キナコタケ: Kinako ist Mehl aus gerösteten Sojabohnen; take bedeutet Pilz. Der Name wird als Wortbild erklärt, ohne Verzehrempfehlung.
コガネタケ: Kogane bedeutet Gold, take Pilz. Sinngemäße Zusammensetzung.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Japanisches Landwirtschaftsministerium: Kinako (geröstetes Sojabohnenmehl). Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Kinako ist Mehl aus gerösteten Sojabohnen; take bedeutet Pilz. Der Name wird als Wortbild erklärt, ohne Verzehrempfehlung.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Kogane bedeutet Gold, take Pilz. Sinngemäße Zusammensetzung.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
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- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Phaeolepiota aurea
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Matt.) Maire ex Konrad & Maubl.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) R. Maire ex Konrad & Maubl. · Namensdatensatz 250886
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus aureus Bull.
Herb. Fr. 2: pl. 92 (1782) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsautor laut Register
- Fr.
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Matt.) Maire ex Konrad & Maubl.“, Index Fungorum „(Bull.) R. Maire ex Konrad & Maubl.“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 0 |
| Jul | 1 |
| Aug | 10 |
| Sep | 78 |
| Okt | 114 |
| Nov | 19 |
| Dez | 3 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 41 |
| Österreich | 53 |
| Schweiz | 127 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 5 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 11 Meldungen unter CC0 1.0, 215 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 126 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 37 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 32 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 22 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 5 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 4 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 10.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Körnige Gesamthülle, Ring, Sporenfarbe und Bodensubstrat gemeinsam prüfen. Goldgelbe Farbe oder große Fruchtkörper allein erlauben weder sichere Bestimmung noch eine Aussage zum Speisewert.
Umfang: Eigene Zusammenfassung direkt gelesener Online-Fachquellen und taxonomischer Datenbanken. Quellenkonflikt explizit dokumentiert; kein unabhängiger Fachreview, keine eigene mikroskopische Bestimmung.
Erneut herangezogene Quellen
ČMS · Phaeolepiota aurea
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen. · eingesehen 10.10.2026
First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026
Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026
Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026
ÖMG · Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen. · eingesehen 10.10.2026
Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
Jian-Wei Liu et al. · 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
GBIF Secretariat · Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Phaeolepiota aurea · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- ČMS · Phaeolepiota aurea
- First Nature · Golden Bootleg
- Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
- Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
- ÖMG · Speisewert von Pilzen
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
- Gymnopilus junonius · First Nature
- Funga Nordica (2008) · Gymnopilus
- Cystoderma amianthinum - zrnivka osinková - myko.cz
- Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze, 2. Teil
Seite: PDF-S. 221
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich