MitteleuropaDE
Squamanitaceae · Lamellen

Goldfarbener Glimmerschüppling

Phaeolepiota aurea

SpeisewertGiftig

Als giftig eingestuft; cyanogene Inhaltsstoffe sind beschrieben. Ältere Essbarkeitsangaben sind keine Freigabe. Weder Geruch noch Erhitzen belegen Unbedenklichkeit.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

ÖMG: giftig. Ältere oder abweichende Essbarkeitsangaben sind keine Freigabe. Chemische Untersuchungen berichten cyanogene Inhaltsstoffe; weder Geruch noch Erhitzen liefern eine verlässliche Unbedenklichkeitsprüfung.

Goldfarbener Hut und ein zur Ansicht der Lamellen und des Rings umgelegter Fruchtkörper; Fundort Biberach an der Riß.

Fotografische Ansicht; nicht alle bestimmungsrelevanten Mikro- und Schnittmerkmale sind sichtbar.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Ein stattlicher goldgelber bis ockerbrauner Lamellenpilz mit feinkörniger Oberfläche und auffälligem häutigem Ring. Trotz älterer Speisepilzangaben wird er hier als giftig eingeordnet.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut meist etwa 5–15 cm, bis 20 cm und darüber möglich; jung stark gewölbt, später flacher. Trocken, goldgelb bis zimtbraun und fein körnig bestäubt.

Unterseite

dicht, zunächst hell cremefarben, später ockerlich. Der Ansatz wird in den Quellen von fast bis beschrieben; dieses Einzelmerkmal wird hier nicht als feste Trennregel verwendet.

Stiel & Basis

Kräftiger Stiel, häufig etwa 8–20 cm lang, mit dauerhaftem häutigem . Oberhalb heller und glatter, darunter körnig wie der Hut; Basis keulig verdickt.

Fleisch

Weißlich bis blassgelb, im Schnitt leicht nachgelbend. Geruch unauffällig bis bittermandelartig; sein Fehlen beweist keine Unbedenklichkeit.

Sporenpulver

ocker- bis rostbraun; Sporen länglich bis spindelförmig und fein rau, ohne Keimporus. Pilzfreunde Stuttgart nennt etwa 10–14 × 5–6 µm; Breitenbach und Kränzlin messen 9,2–11,9 × 3,9–4,7 µm. Die unterschiedlichen Literaturbereiche sind keine neu berechnete gemeinsame Artspanne.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Körnige Gesamthülle, Ring, Sporenfarbe und Bodensubstrat gemeinsam prüfen. Goldgelbe Farbe oder große Fruchtkörper allein erlauben weder sichere Bestimmung noch eine Aussage zum Speisewert.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

ČMS · Phaeolepiota aurea
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen. · eingesehen 10.10.2026

First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026

Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026

Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026

ÖMG · Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen. · eingesehen 10.10.2026

Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
Jian-Wei Liu et al. · 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z. · eingesehen 10.10.2026

GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
GBIF Secretariat · Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Zersetzer. Nährstoffreiche Böden in Parks, an Wegen und Waldrändern. Saprobiont auf nährstoffreichen, oft gestörten Böden, etwa in Parks und an Wegrändern. Häufig gesellig und bei Brennnesseln; kein Beleg für Mykorrhiza mit benachbarten Bäumen.

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Körnchen können verschwinden

Die bestäubte Oberfläche gehört zur Hülle des jungen Fruchtkörpers. Bei älteren Exemplaren kann sie teilweise abgewaschen oder abgerieben sein. Der kräftige Ring und weitere Merkmale müssen deshalb mitbeurteilt werden.

Quellen

Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026

Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Ring mit Entwicklungsgeschichte

Beim Aufschirmen reißt die Hülle auf und bleibt am Stiel als auffälliger Ring zurück. Junge und ältere Exemplare können dadurch deutlich verschieden wirken; der Ring ist mehr als ein isoliertes Ja-nein-Merkmal.

Quellen

First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Speisewert: den Quellenkonflikt sichtbar lassen

Die ČMS-Artseite führt die Art noch als essbar, erwähnt jedoch abweichende Angaben. Die ÖMG stuft sie als giftig ein. Für Mykolog gilt die vorsichtige Einordnung als Giftpilz; ältere Küchenangaben werden nicht in eine Verzehrempfehlung umgewandelt.

Quellen

ČMS · Phaeolepiota aurea
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen. · eingesehen 10.10.2026

ÖMG · Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemischer Befund ist keine vollständige Vergiftungsanalyse

Stijve, Andrey und Goessler untersuchten fünf Schweizer Fruchtkörper und berichteten cyanogene Inhaltsstoffe sowie nach Zubereitung verbleibendes Cyanid. Das ist eine kleine chemische Untersuchung, keine klinische Fallserie. Sie belegt weder konstante Gehalte aller Funde noch eine sichere Zubereitungsmethode.

Quellen

Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Groß und golden ist nicht eindeutig

Der Prächtige Flämmling kann ähnlich wirken, wächst aber typischerweise an Holz und besitzt eine andere Oberflächenstruktur. Vergrabenes Holz kann übersehen werden. Die Größe allein trennt außerdem kleine Glimmerschüpplinge nicht von Körnchenschirmlingen.

Quellen

First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026

Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Familienzuordnung nach molekularen Daten

Die Mehrgenanalyse von Liu und Kollegen (2021) unterstützt die Familie Squamanitaceae mit Phaeolepiota und Cystoderma. Der gespeicherte GBIF-Abgleich nennt noch Tricholomataceae. Im Porträt folgt die Familienanzeige dem neueren Forschungsbeleg; der Originalabgleich bleibt erhalten.

Quellen

Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
Jian-Wei Liu et al. · 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z. · eingesehen 10.10.2026

GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
GBIF Secretariat · Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopie: Maßbereich und Quelle gehören zusammen

Die Schweizer Bearbeitung beschreibt rauwandige, schiffchenartig zugespitzte Sporen und fand keine Zystiden. Ihr Maßbereich fällt schmaler aus als die bisher zitierte Stuttgarter Angabe. Beide Angaben bleiben mit ihrer Herkunft erkennbar; eine einzelne Messzahl ist kein hinreichender Nachweis für einen Fund.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze, 2. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1995, gedruckte S. 222, Nr. 259; bereitgestellte S4.pdf, PDF-S. 221. Makro-/Mikromerkmale und dokumentierte Schweizer Aufsammlung direkt gelesen. Historische Speisewert- und Familienangaben nicht übernommen. · eingesehen 10.10.2026

Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Phaeolepiota aurea

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschGoldfarbener Glimmerschüppling

Namensbeleg

ÖMG · Speisewert von Pilzen · Abgerufen: 10.10.2026

EnglischGolden Bootleg

Namensbeleg

First Nature · Golden Bootleg · Abgerufen: 10.10.2026

DänischGyldenhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Gyldenhat.

TschechischBedlovnice zlatá

Namensbeleg

ČMS · Phaeolepiota aurea · Abgerufen: 10.10.2026

JapanischキナコタケSinngemäß: Sojamehlpilz コガネタケSinngemäß: Goldpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: キナコタケ.

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: コガネタケ.

Zuordnung der Quelle: Phaeolepiota aurea.

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

キナコタケ: Kinako ist Mehl aus gerösteten Sojabohnen; take bedeutet Pilz. Der Name wird als Wortbild erklärt, ohne Verzehrempfehlung.

コガネタケ: Kogane bedeutet Gold, take Pilz. Sinngemäße Zusammensetzung.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Japanisches Landwirtschaftsministerium: Kinako (geröstetes Sojabohnenmehl). Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Kinako ist Mehl aus gerösteten Sojabohnen; take bedeutet Pilz. Der Name wird als Wortbild erklärt, ohne Verzehrempfehlung.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Kogane bedeutet Gold, take Pilz. Sinngemäße Zusammensetzung.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
10 weitereWeniger anzeigen
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Phaeolepiota aurea
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Matt.) Maire ex Konrad & Maubl.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) R. Maire ex Konrad & Maubl. · Namensdatensatz 250886
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus aureus Bull.
Herb. Fr. 2: pl. 92 (1782) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsautor laut Register
Fr.
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Matt.) Maire ex Konrad & Maubl.“, Index Fungorum „(Bull.) R. Maire ex Konrad & Maubl.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

226GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai1
Jun0
Jul1
Aug10
Sep78
Okt114
Nov19
Dez3
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland41
Österreich53
Schweiz127
Tschechien0
Polen5
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 11 Meldungen unter CC0 1.0, 215 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 126 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 37 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 32 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 22 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 5 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. ArtenFinder · 4 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 10 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 10.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Körnige Gesamthülle, Ring, Sporenfarbe und Bodensubstrat gemeinsam prüfen. Goldgelbe Farbe oder große Fruchtkörper allein erlauben weder sichere Bestimmung noch eine Aussage zum Speisewert.

Umfang: Eigene Zusammenfassung direkt gelesener Online-Fachquellen und taxonomischer Datenbanken. Quellenkonflikt explizit dokumentiert; kein unabhängiger Fachreview, keine eigene mikroskopische Bestimmung.

Erneut herangezogene Quellen

ČMS · Phaeolepiota aurea
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen. · eingesehen 10.10.2026

First Nature · Golden Bootleg
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS. · eingesehen 10.10.2026

Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V. · März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit. · eingesehen 10.10.2026

Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler · Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe. · eingesehen 10.10.2026

ÖMG · Speisewert von Pilzen
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen. · eingesehen 10.10.2026

Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
Jian-Wei Liu et al. · 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z. · eingesehen 10.10.2026

GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
GBIF Secretariat · Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Phaeolepiota aurea · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. ČMS · Phaeolepiota aurea
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachportal · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und Ökologie. Abweichende Speisewertaussage transparent benannt, nicht als Verzehrempfehlung übernommen

  2. First Nature · Golden Bootleg
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Vergleich und Giftigkeit; variabler Lamellenansatz im Gegencheck mit ČMS

  3. Pilzfreunde Stuttgart · Glimmerschüppling
    Bibliografie

    Verein der Pilzfreunde Stuttgart e.V.

    Fachportal · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: März 2025; Makro-/Mikromerkmale, Ökologie und Verwertbarkeit

  4. Phaeolepiota aurea: A beautiful and mysterious mushroom
    Bibliografie

    Tjakko Stijve, Daniel Andrey & Walter Goessler

    Originaluntersuchung · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Originalbericht, Mushroom, Fall 2002: chemische Untersuchung von fünf Fruchtkörpern aus einer Schweizer Aufsammlung. Kleine Stichprobe; keine klinische Fallserie, keine allgemeingültige Gehalts- oder Zubereitungsangabe

  5. ÖMG · Speisewert von Pilzen
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Zeile Phaeolepiota aurea: giftig. Aufgeführte Stoffe nicht pauschal als gesicherte Vergiftungsursachen übernommen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Squamanitaceae and three new species of Squamanita parasitic on Amanita basidiomes
    Bibliografie

    Jian-Wei Liu et al.

    Fachpublikation · Abstract · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: 2021, IMA Fungus 12:4; gelesener Abstract. Mehrgenanalyse unterstützt Squamanitaceae einschließlich Phaeolepiota und Cystoderma; keine vollständige Revision sämtlicher Synonyme. DOI 10.1186/s43008-021-00057-z

  2. Gymnopilus junonius · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachbeschreibung · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung gelesen; abweichende mikroskopische Angaben bei Gymnopilus nicht übernommen

  3. Funga Nordica (2008) · Gymnopilus
    Bibliografie

    Jan Holec

    Bestimmungsflora · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: PDF S. 397–398; Gymnopilus spectabilis, ausdrücklich junonius sensu auctorum; gelesene Ausgabe 2008, nicht als Prüfung der Ausgabe 2012 ausgegeben

  4. Cystoderma amianthinum - zrnivka osinková - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen

  5. Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze, 2. Teil

    Seite: PDF-S. 221

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: 1995, gedruckte S. 222, Nr. 259; bereitgestellte S4.pdf, PDF-S. 221. Makro-/Mikromerkmale und dokumentierte Schweizer Aufsammlung direkt gelesen. Historische Speisewert- und Familienangaben nicht übernommen

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Phaeolepiota aurea
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich gespeichert. Abweichende Familienzuordnung im Porträt anhand Fachpublikation erläutert

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hut, Lamellen & Ring
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1800 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine Retusche. Weboptimierung 2026-10-11: erneut als WebP kodiert. Vollständiger Ausschnitt, keine Retusche oder Nachschärfung. Vorhandene eingebettete Metadaten beibehalten.

    Entwicklung & Ring
    Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1800 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine Retusche. Weboptimierung 2026-10-11: erneut als WebP kodiert. Vollständiger Ausschnitt, keine Retusche oder Nachschärfung. Vorhandene eingebettete Metadaten beibehalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPhaeolepiota aurea im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 10.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht