MitteleuropaDE

Kupferfarbener Krempling

Paxillus cuprinus

SpeisewertGiftigGiftiger Krempling-Komplex

Keine Verzehrfreigabe für Kremplinge dieser Gruppe. Die Vorsichtseinstufung des Komplexes ist kein separat belegter klinischer Fallbericht für diese Einzelart.

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Kahler Krempling.

Quellen zum Speisewert

Habitus · Paxillus cuprinus

Artzuordnung nach der verlinkten Beobachtung; keine unabhängige mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Die Galerie kann verschiedene Fundbelege zeigen.

Foto: Matthias Dondl · CC BY-NC 4.0 · Original

Ein oft kupferbrauner Krempling lichter, grasiger Gehölzstandorte. Die Art wurde 2014 aus dem weiteren Kahlen-Krempling-Komplex abgegrenzt. Sporenform, frischer Sporenabwurf und ökologischer Kontext sind gemeinsam zu prüfen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Jung gewölbt mit stark eingerolltem Rand, später ausgebreitet bis vertieft; häufig etwa 5–12 cm, auch größer. Grau- bis olivbraun, beim Reifen zunehmend kupferbraun.

Unterseite

Gedrängte, , gelblich bis rostbraune .

Stiel & Basis

Meist etwa 2,7–5 × 0,5–2,5 cm, kurz bis schlank, teils nach unten verjüngt; heller Grund mit rosa bis rötlicher Marmorierung möglich.

Fleisch

Hellgelblich, besonders jung bei Verletzung rasch rotbraun; später stark nachdunkelnd. Kein Essbarkeitstest.

Sporenpulver

Glatt, eiförmig bis mandelförmig, oft mit leicht eingezogener Partie nahe der Spitze. Die Revision nennt für mehrere Kollektionen überwiegend 7,2–9,6 × 4,8–5,9 µm, mit größeren Extrembereichen.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Für den Vergleich Frischezustand, Sporenpulver und Belegdaten festhalten.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Maido und Põldmaa, FunDive Paxillus Booklet 1.3, 2025
Maido und Põldmaa · Forschungsprojekt-Schlüssel gelesen, insbesondere PDF S. 11–13 und 16. Ergänzt die Literatur; ersetzt keine Originalrevision und erteilt keine Bildlizenz. · eingesehen 14.10.2026

Jargeat et al. 2014, Paxillus involutus-Komplex und P. cuprinus
Jargeat et al. 2014 · Volltext gelesen: Artkonzepte, Tabelle5, P.cuprinus-Diagnose; Messreihen nicht vermischt. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza, besonders mit Birkengewächsen. Parks, Ufer, Wegränder und lichte Gehölzbestände. Lichte, grasige Stellen in Parks, an Wegen, Ufern und Waldrändern; in der Revision besonders bei Birkengewächsen wie Birke, Erle und Hasel. Spätsommer und Herbst; europäische Belege unter anderem aus Frankreich, Deutschland, Italien und Schweden.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birken
  • Erlen
  • Haseln
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Paxillus involutus-Komplex · molekulare Revision (2014)

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Kupferfarbe genügt nicht

Auch andere Kremplinge können rötlichbraun werden. Frischen Abwurf und Sporenform ergänzen.

Quellen

Paxillus involutus-Komplex · molekulare Revision (2014)
P. Jargeat u. a. · Fungal Biology 118:12–31; Artkonzepte, Tabelle 5, P. cuprinus-Diagnose und frische Sporenabwürfe. Autoren-Volltext gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporen nahe der Spitze

Die leicht eingezogene beziehungsweise zugespitzte Form ist ein mikroskopischer Hinweis, kein einzelner sicherer Schlüssel.

Quellen

Paxillus involutus-Komplex · molekulare Revision (2014)
P. Jargeat u. a. · Fungal Biology 118:12–31; Artkonzepte, Tabelle 5, P. cuprinus-Diagnose und frische Sporenabwürfe. Autoren-Volltext gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Baumumgebung genau erfassen

Birkengewächse sind wichtige Partner. In Mischbeständen beweist der nächststehende Baum noch keine konkrete Verbindung.

Quellen

Paxillus involutus-Komplex · molekulare Revision (2014)
P. Jargeat u. a. · Fungal Biology 118:12–31; Artkonzepte, Tabelle 5, P. cuprinus-Diagnose und frische Sporenabwürfe. Autoren-Volltext gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Paxillus cuprinus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

EnglischCoppery Pax

Namensbeleg

Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026

FranzösischPaxille brun cuivréPaxille cuivré

Namensbeleg

Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026

DänischKobber-netbladhat

Namensbeleg

Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Deutsch
  • Niederländisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
12 weitereWeniger anzeigen
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Paxillus cuprinus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Jargeat, Gryta, J.-P.Chaumeton & Vizzini
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
Jargeat, Gryta, J.-P. Chaumeton & Vizzini · Namensdatensatz 804772
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Paxillus cuprinus Jargeat, Gryta, J.-P. Chaumeton & Vizzini
Fungal Biol. 118(1): 26 (2014) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Für das hier abgegrenzte Artkonzept wird keine unbereinigte Namensstatistik als artsichere regionale Kurve ausgegeben. Historische Sammelnamen, Synonyme oder rein makroskopische Meldungen erfordern eine Belegprüfung. Europäische Vorkommen sind in den Artquellen dokumentiert.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Geprüfte regionale GBIF-Abfrage

Recherchefassung · 5 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Quellengebundene Literaturfassung. Kein unabhängiges Fachgutachten; Fotos bleiben ihrer Quellenbestimmung zugeordnet. Abweichende Messreihen werden nicht zu erfundenen Mittelwerten zusammengezogen.

Umfang: Ausgewählte Monografie- und Artpassagen mit weiteren Fachquellen abgeglichen; moderne Artkonzepte, Fotos, Sprachnamen und regionale Meldungsstatistik separat geprüft.

Erneut herangezogene Quellen

Maido und Põldmaa, FunDive Paxillus Booklet 1.3, 2025
Maido und Põldmaa · Forschungsprojekt-Schlüssel gelesen, insbesondere PDF S. 11–13 und 16. Ergänzt die Literatur; ersetzt keine Originalrevision und erteilt keine Bildlizenz. · eingesehen 14.10.2026

Jargeat et al. 2014, Paxillus involutus-Komplex und P. cuprinus
Jargeat et al. 2014 · Volltext gelesen: Artkonzepte, Tabelle5, P.cuprinus-Diagnose; Messreihen nicht vermischt. · eingesehen 14.10.2026

Paxillus involutus-Komplex · molekulare Revision (2014)
P. Jargeat u. a. · Fungal Biology 118:12–31; Artkonzepte, Tabelle 5, P. cuprinus-Diagnose und frische Sporenabwürfe. Autoren-Volltext gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Giftpilzliste · Stand 01.06.2026
Deutsche Gesellschaft für Mykologie · Aktuell verlinkte Liste vom 01.06.2026; Lepiota brunneolilacea sowie ausdrücklich gekennzeichnete Gattungs-/Komplexeinträge. · eingesehen 14.10.2026

Paxillus cuprinus · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Namens- und Systematikeintrag gelesen; kein eigenständiger Beleg für alle Merkmale. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Taxonspezifischer Quellenabgleich · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Maido und Põldmaa, FunDive Paxillus Booklet 1.3, 2025
    Bibliografie

    Maido und Põldmaa

    Forschungs- oder Fachquelle · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Forschungsprojekt-Schlüssel gelesen, insbesondere PDF S. 11–13 und 16. Ergänzt die Literatur; ersetzt keine Originalrevision und erteilt keine Bildlizenz

  2. Jargeat et al. 2014, Paxillus involutus-Komplex und P. cuprinus
    Bibliografie

    Jargeat et al. 2014

    Forschungs- oder Fachquelle · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Volltext gelesen: Artkonzepte, Tabelle5, P.cuprinus-Diagnose; Messreihen nicht vermischt

  3. Paxillus involutus-Komplex · molekulare Revision (2014)
    Bibliografie

    P. Jargeat u. a.

    Fachquelle / taxonspezifischer Abgleich · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Fungal Biology 118:12–31; Artkonzepte, Tabelle 5, P. cuprinus-Diagnose und frische Sporenabwürfe. Autoren-Volltext gelesen

  4. Giftpilzliste · Stand 01.06.2026
    Bibliografie

    Deutsche Gesellschaft für Mykologie

    Fachgesellschaftliche Einstufung · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Aktuell verlinkte Liste vom 01.06.2026; Lepiota brunneolilacea sowie ausdrücklich gekennzeichnete Gattungs-/Komplexeinträge

  5. Paxillus cuprinus · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaftlicher Eintrag · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Namens- und Systematikeintrag gelesen; kein eigenständiger Beleg für alle Merkmale

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Matthias Dondl (iNaturalist) · CC BY-NC 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; proportional auf höchstens 1600 Pixel verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Hochskalierung.

    Schnitt und Sporenabwurf
    Foto: Matthias Dondl (iNaturalist) · CC BY-NC 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; proportional auf höchstens 1600 Pixel verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Hochskalierung.

    Hut und Lamellen
    Foto: Tommy Knutsson (iNaturalist) · CC BY-NC 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; proportional auf höchstens 1600 Pixel verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Hochskalierung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPaxillus cuprinus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 14.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Artname nach den angegebenen Quellen; Register- und Datenbankabgleich separat dokumentiert. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Paxillus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Paxillus

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