Zweisporiger Nitrat-Helmling
Mycena silvae-nigrae
Für diesen kleinen, leicht verwechselbaren Helmling wird keine Speiseempfehlung gegeben. Eine spezifische Giftwirkung wird damit nicht behauptet.
Quellen zum Speisewert
Bezeichnung im Datensatz: Keine Speiseempfehlung
Ein dunkelbrauner Frühlingshelmling auf morschem Nadelholz. Zur zuverlässigen Abgrenzung gehören der nitröse Geruch, zweisporige Basidien und das Fehlen von Schnallen.

Dunkler, bereifter junger Helmling zwischen Moos und Nadelstreu.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Nadja Berglund, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Lamellen und Stiele aus derselben dokumentierten Beobachtung.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Nadja Berglund, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Längsschnitt mit dünnem Hutfleisch und hohlem Stiel.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Nadja Berglund, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 1–3,5 cm breit, jung dunkelbraun und kegelig bis glockig, später heller und ausgebreitet. Häufig mit kleinem , durchscheinend gerieftem Rand und anfangs heller Bereifung.
- Unterseite
Weißliche bis graue, am Stiel . Ein nitröser Geruch gehört zur Merkmalskombination, trennt aber nicht alle ähnlichen Helmlinge.
- Stiel & Basis
Schlank, hohl und brüchig, meist braun mit hellerer Spitze; junge Spitzen können einen stahlblauen bis lilagrauen Hauch zeigen. Die Basis sitzt oft tief in morschem Holz.
- Fleisch
Dünn und wässrig. Der Geruch wird als nitrös beziehungsweise chlorartig beschrieben und kann bei älteren oder abgetrockneten Fruchtkörpern schwächer sein.
- Sporenpulver
Große Sporen, im nordischen Schlüssel 8–14 × 6–10 µm; spätere Beschreibungen erfassen auch längere Sporen. Zweisporige Basidien und fehlende sind zentrale Trennmerkmale.
Jahreszeit und Holzbezug notieren
Die Art erscheint vor allem im Frühjahr. Vergrabenes Holz oder ein Zapfen kann erklären, warum ein Fund scheinbar auf dem Boden steht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 292, PDF-S. 291, Art Nr. 365. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 661: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Arne Aronsen · Artbeschreibung, Mikromerkmale und Vergleichsabschnitt gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer von Nadelholz. Morsches Nadelholz, besonders Fichtenstümpfe. Auf stark zersetztem Nadelholz, besonders Fichtenstümpfen, auch auf Holzresten zwischen Moos und an Fichtenzapfen. Vorwiegend im Frühjahr bis Frühsommer.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: April bis Mai. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 3 · Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008) · Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Ebenfalls nitrös auf Nadelholz, aber viersporige Basidien und deutliche Schnallen; häufiger im Herbst.
An Fichtenzapfen im Frühjahr; viersporige Basidien und andere Mikromerkmale.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Jahreszeit und Holzbezug notieren
Die Art erscheint vor allem im Frühjahr. Vergrabenes Holz oder ein Zapfen kann erklären, warum ein Fund scheinbar auf dem Boden steht.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 292, PDF-S. 291, Art Nr. 365. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 661: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Arne Aronsen · Artbeschreibung, Mikromerkmale und Vergleichsabschnitt gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Geruch allein trennt nicht
Mehrere Helmlinge riechen nitrös. Die Sporenanzahl je Basidie und die Schnallenverhältnisse sichern den Vergleich.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 292, PDF-S. 291, Art Nr. 365. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 661: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Arne Aronsen · Artbeschreibung, Mikromerkmale und Vergleichsabschnitt gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frische Stielspitzen ansehen
Ein bläulicher Hauch kann früh vorhanden sein und später verblassen. Sein Fehlen an alten Fruchtkörpern schließt die Art nicht aus.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 292, PDF-S. 291, Art Nr. 365. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 661: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Arne Aronsen · Artbeschreibung, Mikromerkmale und Vergleichsabschnitt gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Mycena silvae-nigrae
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschZweisporiger Nitrat-Helmling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
EnglischPine Bonnet
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NiederländischTweesporige chloormycena
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischMycène de la forêt noireMycène à odeur nitreuse
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
DänischTidlig huesvamp
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NorwegischVårluthette
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischVårluthätta
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FinnischKeväthiippo
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischHelmovka smrková
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
SlowenischAlkalna čeladica
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
RussischМицена Черного Леса
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
- Kroatisch
Weniger anzeigen
- Serbisch
- Ungarisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Mycena silvae-nigrae
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Maas Geest. & Schwöbel
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Maas Geest. & Schwöbel · Namensdatensatz 135103
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Mycena silvae-nigrae Maas Geest. & Schwöbel
Beitr. Kenntn. Pilze Mitteleur. 3: 149 (1987) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik2015–2025 in zehn mitteleuropäischen Ländern; Filter und Datenquellen dokumentiert. Keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung der Einzelbelege. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 14.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 1 |
| Feb | 1 |
| Mär | 6 |
| Apr | 13 |
| Mai | 20 |
| Jun | 4 |
| Jul | 2 |
| Aug | 1 |
| Sep | 1 |
| Okt | 9 |
| Nov | 2 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 5 |
| Österreich | 12 |
| Schweiz | 44 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 61 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 40 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 12 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 5 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: S3 Nr.365 und FN eigene Artpassage gelesen. Aronsen spätere Sporen9–15(17,5) gegenüber FN8–14 nicht in gemeinsame Messreihe verwandelt. Mycena alcalina sensu auct. nur teilweise auf diese Art bezogen, kein unqualifizierter Suchsynonymimport.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 292, PDF-S. 291, Art Nr. 365. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 661: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Arne Aronsen · Artbeschreibung, Mikromerkmale und Vergleichsabschnitt gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Redaktionelle Einordnung · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
- Pilze der Schweiz · Band 3
Seite: S. 292
- Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Seite: PDF-S. 661
- Mycena silvae-nigrae · The genus Mycena of Northern Europe
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Mycena. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Mycena