Dickstacheliger Zähnchenrindenpilz
Lyomyces crustosus
Keine hinreichend belegte Speisewertbewertung in den ausgewerteten Quellen. Daraus folgt keine Verzehrfreigabe.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die ausgewerteten Artabschnitte liefern keine hinreichende Speisewertbewertung. Daraus folgt weder nachgewiesene Giftigkeit noch eine Verzehrfreigabe.
Die ausgewerteten Artabschnitte liefern keine hinreichende Speisewertbewertung. Daraus folgt weder nachgewiesene Giftigkeit noch eine Verzehrfreigabe.
Eine unscheinbare helle Kruste mit feinen Zähnchen. Die europäische Artauffassung wird durch Sporen, Schnallen und spitze Zystiden eingegrenzt; ähnliche Rindenpilze lassen sich nicht allein am Foto trennen.

Heller, flächig ausgebreiteter Fruchtkörper auf einem Haselzweig. Rendsburg-Eckernförde, 10.12.2025.
Die makroskopische Ansicht allein trennt ähnliche Krustenpilze nicht; die Bestimmung beruht zusätzlich auf den dokumentierten Mikromerkmalen.

Nahaufnahme der hellen, fein gezähnten und stellenweise eingerissenen Fruchtschicht derselben Kollektion.
Ohne Maßstab; absolute Größen lassen sich aus der Aufnahme nicht zuverlässig ablesen.

Original-Bildtafel des Beobachters mit Fruchtkörper, Oberflächendetail und mikroskopischen Aufnahmen derselben Kollektion.
Vom Urheber zusammengestellte Bildtafel ohne Maßstabsbalken. Keine Messwerte aus der Bildgröße abgeleitet; keine eigene mikroskopische Prüfung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Ein flächig auf Holz wachsender Rindenpilz mit weißlicher bis blass beigefarbener Oberfläche und weißlichem Rand. Es handelt sich nicht um einen Hutpilz. Der europäische Schlüssel beschreibt zunächst fein und entfernt stachelige, später dichter zähnchenartige Fruchtkörper.
- Unterseite
Die sporenbildende Oberfläche trägt kleine oder Zähnchen. Ihre Ausbildung verändert sich beim Wachstum; eine helle, gezähnte Kruste allein erlaubt keine sichere Artzuordnung.
- Stiel & Basis
Kein abgesetzter Stiel: Der Fruchtkörper breitet sich als Rindenbelag auf dem Holz aus. Für die Untersuchung einen zusammenhängenden Abschnitt mit Rand und reifer Oberfläche dokumentieren.
- Fleisch
Die ausgewerteten Schlüssel und gezielten Vergleichsabschnitte liefern keine belastbare Geruchs- oder Geschmacksdiagnose für dieses Porträt. Solche Angaben werden daher nicht ergänzt. Das Aussehen der Kruste ersetzt keine mikroskopische Prüfung.
- Sporenpulver
Der europäische Schlüssel nennt Sporen von 5–7 × 2,5–3,5 µm, und zahlreiche spitze Zystiden, die aus dem Hymenium hervorragen. Die Studie von 2024 beschreibt bei zwei deutschen Vergleichsbelegen schmale, dünnwandige Sporen; deren Einzelwerte sind kein neuer allgemeiner Artbereich. Zystidenform und Sporen müssen gemeinsam beurteilt werden.
Die entscheidenden Merkmale liegen im Präparat
Rand, reife Oberfläche und Substrat dokumentieren. Sporen und Zystiden untersuchen; die Holzart oder eine helle Stachelkruste allein sichern die Bestimmung nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 650, Schlüssel B, 76; vollständige lokale PDF-S. 651 direkt gelesen und visuell geprüft. Europäischer Schlüssel, kein Nachweis für weltweite Artidentität. · eingesehen 23.10.2026
Towards a Natural Classification of Hyphodontia Sensu Lato
X.-W. Wang, T. W. May, S.-L. Liu & L.-W. Zhou · Volltext-XML: Artabschnitte Lyomyces crustosus und L. juniperi, Schlüssel zu 28 Lyomyces-Arten, Schritte 1–6. Artgrenzen im crustosus/juniperi-Umfeld ausdrücklich vorläufig. · eingesehen 23.10.2026
A high species diversity of Lyomyces in Central and South America
E. Yurchenko, E. Langer & J. Riebesehl · Volltext-XML: L. neocrustosus, Notes und Additional specimens examined. Direkter Vergleich mit zwei deutschen L. crustosus s.str.-Belegen KAS-GEL2325 und KAS-GEL5360; kein globaler Messbereich. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzbewohnender Rindenpilz. Heller Rindenbelag auf abgestorbenem Holz. Auf Laub- und Nadelholz, im europäischen Schlüssel besonders an dünnen, noch ansitzenden Zweigen, etwa von Weide und Hasel. Die Studie von 2024 prüfte deutsche Belege an abgestorbenem Eschen-ähnlichem Zweig und Buchenholz. Holzart allein trennt die nahe verwandten Konzepte nicht.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Haseln
- Weiden
- Laubholz
- Nadelholz
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026) · A high species diversity of Lyomyces in Central and South America · Towards a Natural Classification of Hyphodontia Sensu Lato
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
verfügbar
Lyomyces juniperi
Noch kein ArtporträtNahes, noch nicht abschließend abgegrenztes Konzept. Die Revision von 2021 betont Überschneidungen von Morphologie und Ökologie; Laub- gegenüber Nadelholz ist keine verlässliche Alleinentscheidung.
verfügbar
Lyomyces neocrustosus
Noch kein ArtporträtNeotropische Vergleichsart der Studie von 2024, kein hier belegter mitteleuropäischer Fund. Sie wird unter anderem anhand kürzerer spitzer Zystiden und breiterer Sporen von den deutschen crustosus-Vergleichsbelegen getrennt.
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein europäisches Artkonzept
Dieses Porträt folgt dem europäischen Schlüssel und den deutschen Vergleichsbelegen der Studie von 2024. Ähnlich benannte tropische Funde gehören nicht automatisch zu derselben Art. Bei älteren weltweiten Meldungen ist die jeweilige Bestimmungsgrundlage zu prüfen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 650, Schlüssel B, 76; vollständige lokale PDF-S. 651 direkt gelesen und visuell geprüft. Europäischer Schlüssel, kein Nachweis für weltweite Artidentität. · eingesehen 23.10.2026
A high species diversity of Lyomyces in Central and South America
E. Yurchenko, E. Langer & J. Riebesehl · Volltext-XML: L. neocrustosus, Notes und Additional specimens examined. Direkter Vergleich mit zwei deutschen L. crustosus s.str.-Belegen KAS-GEL2325 und KAS-GEL5360; kein globaler Messbereich. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Warum hier Lyomyces steht
Der Registereintrag Xylodon crustosus wird mit diesem Porträt verbunden. Die ebenfalls verwendete Kombination Basidioradulum crustosum wird in der Primärarbeit von 2020 als nomenklatorisch ungültig bezeichnet. Verschiedene Kombinationen bedeuten hier nicht mehrere neue Porträts.
Quellen
Basidioradulum mayi and B. tasmanicum spp. nov.
X.-W. Wang, J.-H. Jiang & L.-W. Zhou · Vollständige HTML-Einleitung gelesen: Basidioradulum crustosum als ungültige Kombination, ICN Art. 41.5 und 41.8(a,b). Studie beschreibt keine neue crustosus-Art. · eingesehen 23.10.2026
Index Fungorum · Lyomyces crustosus
Index Fungorum / Royal Botanic Gardens, Kew · Namensdatensatz: Lyomyces crustosus (Pers.) P. Karst., 1881; Basionym Odontia crustosa Pers., 1800; Schizoporaceae. Indexierte vollständige Namensangaben abgeglichen; keine Morphologiequelle. · eingesehen 23.10.2026
Deutsches Register · Xylodon crustosus
Rote-Liste-Zentrum; gespeicherter Projektbestand · Vorhandene Registerkennung bleibt erhalten. Gespeicherte GBIF-Auflösung verbindet das Registertaxon mit Lyomyces crustosus. Keine Gefährdungs- oder Verbreitungsbewertung aus Trefferzahlen. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Grenzen innerhalb der Verwandtschaft
Die Revision von 2021 lässt die endgültige Abgrenzung zu L. juniperi und die Bewertung innerer Linien von L. crustosus offen, bis typusnahes Material geprüft ist. Dieses Porträt behauptet daher keine weltweit abschließend geklärte Artgrenze.
Quellen
Towards a Natural Classification of Hyphodontia Sensu Lato
X.-W. Wang, T. W. May, S.-L. Liu & L.-W. Zhou · Volltext-XML: Artabschnitte Lyomyces crustosus und L. juniperi, Schlüssel zu 28 Lyomyces-Arten, Schritte 1–6. Artgrenzen im crustosus/juniperi-Umfeld ausdrücklich vorläufig. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lyomyces crustosus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschDickstacheliger Zähnchenrindenpilz
Namensbeleg
Tagesliste 2024 · Verein für Pilzkunde Zürich · Abgerufen: 23.10.2026
PDF-/Druckseite 19 von 32, Stand 11.02.2025: zwei Lyomyces crustosus-Zeilen mit Xylodon crustosus bzw. Hyphodontia crustosa als alten Namen; Dickstacheliger bzw. Krustiger Zähnchenrindenpilz. Vollständige Seite visuell geprüft. Nur Beleg der deutschen Namensverwendung, nicht zwei Arten und keine Fund-/Häufigkeitsauswertung.
DänischVortet hyldehinde
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischGreinknorteskinn
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
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- Rumänisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Funddaten noch nicht ausgewertet.
Für dieses neue Literaturporträt wurde keine konzeptgesicherte Fundkurve übernommen. Europäisches Lyomyces-crustosus-Konzept nach Schlüssel2026 und Vergleichsbelegen2024. Weltweite Meldungen sowie die Abgrenzung zu L.juniperi sind nicht abschließend geklärt. Xylodon crustosus ist der Name im übernommenen deutschen Register.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 23.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Europäisches Konzept abgrenzbar; globale Artgrenzen und juniperi-Umfeld bleiben ausdrücklich offen.
Umfang: Europäischen Schlüssel als vollständige Buchseite gelesen und visuell geprüft; gezielte vollständige Primärtext-Abschnitte zu Artgrenzen und Namen abgeglichen. Keine eigene Kollektion, keine unabhängige menschliche Fachprüfung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 650, Schlüssel B, 76; vollständige lokale PDF-S. 651 direkt gelesen und visuell geprüft. Europäischer Schlüssel, kein Nachweis für weltweite Artidentität. · eingesehen 23.10.2026
Towards a Natural Classification of Hyphodontia Sensu Lato
X.-W. Wang, T. W. May, S.-L. Liu & L.-W. Zhou · Volltext-XML: Artabschnitte Lyomyces crustosus und L. juniperi, Schlüssel zu 28 Lyomyces-Arten, Schritte 1–6. Artgrenzen im crustosus/juniperi-Umfeld ausdrücklich vorläufig. · eingesehen 23.10.2026
A high species diversity of Lyomyces in Central and South America
E. Yurchenko, E. Langer & J. Riebesehl · Volltext-XML: L. neocrustosus, Notes und Additional specimens examined. Direkter Vergleich mit zwei deutschen L. crustosus s.str.-Belegen KAS-GEL2325 und KAS-GEL5360; kein globaler Messbereich. · eingesehen 23.10.2026
Basidioradulum mayi and B. tasmanicum spp. nov.
X.-W. Wang, J.-H. Jiang & L.-W. Zhou · Vollständige HTML-Einleitung gelesen: Basidioradulum crustosum als ungültige Kombination, ICN Art. 41.5 und 41.8(a,b). Studie beschreibt keine neue crustosus-Art. · eingesehen 23.10.2026
Index Fungorum · Lyomyces crustosus
Index Fungorum / Royal Botanic Gardens, Kew · Namensdatensatz: Lyomyces crustosus (Pers.) P. Karst., 1881; Basionym Odontia crustosa Pers., 1800; Schizoporaceae. Indexierte vollständige Namensangaben abgeglichen; keine Morphologiequelle. · eingesehen 23.10.2026
Deutsches Register · Xylodon crustosus
Rote-Liste-Zentrum; gespeicherter Projektbestand · Vorhandene Registerkennung bleibt erhalten. Gespeicherte GBIF-Auflösung verbindet das Registertaxon mit Lyomyces crustosus. Keine Gefährdungs- oder Verbreitungsbewertung aus Trefferzahlen. · eingesehen 23.10.2026
Tagesliste 2024 · Verein für Pilzkunde Zürich
Verein für Pilzkunde Zürich · PDF-/Druckseite 19 von 32, Stand 11.02.2025: zwei Lyomyces crustosus-Zeilen mit Xylodon crustosus bzw. Hyphodontia crustosa als alten Namen; Dickstacheliger bzw. Krustiger Zähnchenrindenpilz. Vollständige Seite visuell geprüft. Nur Beleg der deutschen Namensverwendung, nicht zwei Arten und keine Fund-/Häufigkeitsauswertung. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lyomyces crustosus · abgeglichen am 23.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026)
Seite: S. 650
- Towards a Natural Classification of Hyphodontia Sensu Lato
- A high species diversity of Lyomyces in Central and South America
- Basidioradulum mayi and B. tasmanicum spp. nov.
- Index Fungorum · Lyomyces crustosus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 weitere Fachquelle · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich