Goldschimmel
Hypomyces chrysospermus
Kein Speisepilz. Befallene Röhrlinge sind angeschimmelt und dürfen nach DGfM nicht verzehrt werden, auch wenn der Wirt sonst ein Speisepilz ist.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Kein Speisepilz. Vom Goldschimmel überzogene Röhrlinge sind angeschimmelt; solche Pilze dürfen nach DGfM nicht verzehrt werden.
Angeschimmelter Wirt. Befallene Röhrlinge sind angeschimmelt und nach DGfM nicht zum Verzehr geeignet, auch wenn der Wirt sonst ein Speisepilz ist. In den Listen von DGfM, VAPKO und ÖMG ist der Goldschimmel nicht verzeichnet; eine eigene Giftwirkung ist dort nicht beschrieben.
Ein Schimmelpilz auf Röhrlingen: Der befallene Fruchtkörper wird zuerst weiß, dann meist goldgelb und pulvrig überzogen. Das rotbraune Stadium mit Fruchtkammern ist selten zu sehen. Befallene Röhrlinge sind angeschimmelt.

Befallener Röhrling, auf der Seite liegend im Buchenlaub: Der Fruchtkörper ist großteils von einem dichten, goldgelben, körnig-pulvrigen Belag überzogen; dazwischen liegt ein Stück des grauweißen Stiels frei, an einzelnen Stellen schimmert grauweißer Myzelfilz durch. Gelber Staub liegt auch auf dem Laub daneben. Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen), 8. Oktober 2025.
Bestimmung nur nach Foto; makroskopisch ähnliche Röhrlingsschimmel (etwa Hypomyces microspermus, andere Sepedonium-Arten) sind damit nicht ausgeschlossen. Der Wirt ist so stark überzogen, dass Hut, Röhrenschicht und Stiel nicht sicher auseinanderzuhalten sind; als Röhrling erkennbar ist er nur an Wuchsform und dickem Stiel, die Wirtsart ist nicht bestimmbar. Ob der Fruchtkörper für die Aufnahme bewegt wurde, ist nicht bekannt. Handyaufnahme, in voller Größe etwas weich.
Amelie Jorns via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Längs halbierter Röhrling, beide Hälften auf Moos und Gras gelegt: Ein dicker, watteartig-höckeriger weißer Myzelfilz umhüllt Hut und Stiel, an der Schnittfläche liegt unter ihm eine dünne gelbe Schicht. Das Hutfleisch ist bräunlich verfärbt; an der Hutunterseite ist die Röhrenschicht beiderseits des Stiels als schmales, längs gestreiftes Band noch zu erkennen. Brez (Trentino, Italien), 5. August 2019.
Fund aus dem Trentino (Südalpen, Norditalien), außerhalb Mitteleuropas im engeren Sinn. Zeigt das weiße Anfangsstadium; das goldgelbe Pulver ist nur als dünne gelbe Linie an der Schnittfläche angedeutet (goldgelbes Stadium: Bild 1). Bestimmung nur nach Foto (zwei Bestimmungen); makroskopisch ähnliche Röhrlingsschimmel sind nicht ausgeschlossen. Wirtsart nicht angegeben und am Bild nicht bestimmbar. Der Fruchtkörper wurde für die Aufnahme herausgenommen und halbiert.

Zwei miteinander verwachsene, kräftige Röhrlinge liegen in Buchen- und Nadelstreu: Hüte und Stiele sind von einem weißlichen bis blassgelben, filzigen Überzug bedeckt, auf den Hüten sitzen kleine Höcker und erste gelbe Flecken. Die Stielbasen sind rotbraun und tragen noch Erde. Nationalpark Bayerischer Wald bei Neuschönau (Bayern), 26. August 2023.
Übergangsstadium: Der Belag ist noch weißlich bis blassgelb; das typische goldgelbe Pulver zeigt Bild 1. Wirtsart nicht angegeben und am Bild nicht bestimmbar; rotbraune Stielbasen wie hier kommen auch bei Rotfußröhrlingen vor, auf denen Regensburger Untersuchungen fast immer den mit bloßem Auge nicht unterscheidbaren Kleinsporigen Goldschimmel (Hypomyces microspermus) fanden. Bestimmung nur nach Foto (zwei Bestimmungen), ohne Mikroskopie; auch andere makroskopisch ähnliche Röhrlingsschimmel sind nicht ausgeschlossen. Der kleine violette Lamellenpilz rechts im Hintergrund gehört nicht zum Befall. Ob die Fruchtkörper für die Aufnahme umgelegt wurden, ist nicht bekannt.
Katrin Simon via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Befallsbild
Kein eigener Hut: Der Pilz überzieht einen Röhrling. Das Myzel ist anfangs weiß und locker, wird dann dicht watteartig und meist rasch goldgelb und pulvrig; es kann auch weiß bleiben oder rosa, weinrötlich bis rostfarben werden. Hut, Stiel und Röhrenschicht des Wirts können ganz bedeckt sein.
- Röhren & Fruchtkammern
Keine eigenen oder . Das Myzel füllt die Röhren des Wirts, die Röhrenschicht bleibt aber meist als solche erkennbar. Im selten gefundenen Hauptfruchtstadium sitzen dicht gedrängt orangegelbe, ziegelrote bis rotbraune, kugelige bis flaschenförmige Fruchtkammern (Perithezien), meist 435–445 × 310–320 µm groß und bis auf die Mündung eingesenkt, am häufigsten auf der Röhrenschicht.
- Stiel des Wirts
Kein eigener Stiel. Auch der Stiel des Wirts wird überzogen; nur gelegentlich bleibt bei Teilbefall so viel vom Röhrling erkennbar, dass sich der Wirt bis zur Art bestimmen lässt.
- Wirtsgewebe
Kein eigenes Fleisch: Das Gewebe des Wirts wird durchwachsen und verändert und zersetzt sich mit fortschreitendem Befall. Das krustige, rotbraune Endstadium ist deshalb selten zu sehen.
- Sporen
Das goldgelbe Pulver besteht aus kugeligen, dickwandigen, deutlich warzigen Nebenfruchtsporen (Aleuriosporen), nach Rogerson & Samuels 10–25 µm im Durchmesser; daneben farblose, glatte, ellipsoide Konidien. Ascosporen spindelig bis lanzettlich, ungleich zweizellig, stark warzig, (15–)20–25(–30) × 4–5(–6) µm. Ältere europäische Größenangaben für die Aleuriosporen sind nach Besl et al. (1998) unsicher, weil der Kleinsporige Goldschimmel nicht getrennt wurde.
Den Wirt mitfotografieren
Den befallenen Röhrling von oben, von unten und im Schnitt zeigen: Die Röhrenschicht des Wirts bleibt meist erkennbar, und der Wirt hilft bei der Einordnung – auf Rotfußröhrlingen ist es meist der Kleinsporige Goldschimmel. Der goldgelbe Belag allein sichert die Art nicht; ähnliche Röhrlingsschimmel sind mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden, sondern erst mikroskopisch an Sporen und Konidien.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026
Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026
Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier · S. 127: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C (S. chrysospermum nicht mehr bei 27 °C). · eingesehen 18.10.2026
Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Befallsbild
- Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
- Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
- Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
- Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
Röhren & Fruchtkammern
Stiel des Wirts
Wirtsgewebe
Sporen
- Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
- Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
- Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
- Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
auf Röhrlingen. Auf Fruchtkörpern von Röhrlingen. Auf Fruchtkörpern von Röhrlingen und verwandten Boletales; das Hauptfruchtstadium ist nur von Röhrlingen bekannt, das Nebenfruchtstadium auch von anderen Pilzen. Der Typusbeleg stammt 1860 von einer Ziegenlippe bei Chaville (Frankreich). Regensburger Untersuchungen fanden den Goldschimmel im engeren Sinn unter anderem auf Maronenröhrling, Ziegenlippe, Schmarotzerröhrling, Goldblatt, Strubbelkopfröhrling und Kuhmaul; die in Baden-Württemberg als häufig befallen genannten Rotfußröhrlinge trugen in diesen Untersuchungen dagegen fast immer den Kleinsporigen Goldschimmel. Sommer und Herbst; GBIF-Meldungen 2015–2025 vor allem von Juni bis November mit Schwerpunkt September und Oktober.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Wirte & Jahreszeit
Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989) · Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998) · Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997) · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron · Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023) · GBIF Backbone Taxonomy · Hypomyces chrysospermus Tul. & C.Tul. (2561867)
Ähnliche Arten.
verfügbar
Kleinsporiger Goldschimmel
Hypomyces microspermus
Noch kein ArtporträtMit bloßem Auge nicht zu unterscheiden: ebenfalls weißer, dann goldgelber, pulvriger Überzug. Die Aleuriosporen messen nach Besl et al. (1998) 10–16 µm (Rogerson & Samuels fanden die Maße beider Arten überlappend); die Ascosporen sind selten länger als 15 µm (Goldschimmel: selten unter 20 µm) und weniger stark warzig. In Regensburger Untersuchungen befiel er nur Rotfußröhrlinge (Xerocomus-chrysenteron-Gruppe) und dürfte in Deutschland nach dem Goldschimmel der zweithäufigste Goldschimmel sein.
verfügbar
Flaschensporiger Goldschimmel
Sepedonium ampullosporum
Noch kein ArtporträtEbenfalls goldgelber Überzug, in Deutschland unter anderem auf Satansröhrling, Kornblumenröhrling, Gallenröhrling und Kuhmaul nachgewiesen – meist Wirte, auf denen der Goldschimmel selten vorkommt. Aleuriosporen größer, (19–)21–24(–26) µm; dazu flaschenförmige Konidien mit winzigem Endköpfchen an kandelaberartig verzweigten Trägern, die auf älterem Befall oft fehlen. Wärmeliebend; eine Hauptfruchtform war 1989 nicht bekannt.
verfügbar
Grüner Schmarotzer-Pustelpilz
Hypomyces viridis
Noch kein ArtporträtBefällt Täublinge und Milchlinge statt Röhrlinge: Die Lamellen werden nur leistenförmig angelegt, die Hutunterseite wirkt krustig und grünlich, gelb oder bräunlich. Ähnliche Bilder an Milchlingen verursacht H. lateritius („Steinreizker“). Der Wirt trennt diese Arten vom Goldschimmel.
verfügbar
Goldgelber Schmarotzer-Pustelpilz
Hypomyces aurantius
Noch kein ArtporträtGoldgelber Myzelfilz mit orangegelben, 0,3–0,4 mm großen Fruchtkammern, aber auf faulenden Porlingen, nach Literatur auch an Knäuelingen; reife Stadien vor allem im Frühjahr. Wirt und Jahreszeit trennen ihn vom Goldschimmel auf Röhrlingen.
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Weiß, goldgelb, rotbraun
Die drei Farben sind Stadien eines Pilzes: weißes Myzel, goldgelbes Pulver aus dickwandigen Nebenfruchtsporen und zuletzt rotbraune Fruchtkammern mit Ascosporen.
Quellen
Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026
Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Meist nur die Nebenfruchtform
Nach Rogerson & Samuels beziehen sich die meisten Meldungen auf das Nebenfruchtstadium Sepedonium chrysospermum; Funde mit reifen Fruchtkammern sind verhältnismäßig selten, in Mitteleuropa nach Besl et al. (1998) sehr selten. Die Nebenfruchtform ist weltweit verbreitet.
Quellen
Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026
Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026
Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier · S. 127: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C (S. chrysospermum nicht mehr bei 27 °C). · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Goldgelb ist kein Artmerkmal
Mehrere Röhrlingsschimmel bilden gelbe, warzige Sporen. Der Kleinsporige Goldschimmel (H. microspermus) ist mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden; getrennt werden die Arten mikroskopisch, etwa über die Länge der Ascosporen und die Größe der Aleuriosporen, und teils über den Wirt: auf Rotfußröhrlingen fanden Besl et al. (1998) fast nur den Kleinsporigen Goldschimmel.
Quellen
Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026
Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026
Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Angeschimmelt heißt verdorben
Ein vom Goldschimmel überzogener Röhrling ist angeschimmelt, und angeschimmelte Pilze dürfen nach DGfM nicht verzehrt werden. Das betrifft auch Arten der DGfM-Positivliste wie Maronenröhrling und Ziegenlippe, auf denen der Goldschimmel nachgewiesen ist, ebenso die häufig befallenen Rotfußröhrlinge (Xerocomellus chrysenteron).
Quellen
DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze (Stand 01.05.2026)
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · S. 1: Einleitung (Pilzsachverständige berücksichtigen Qualität und Alter der vorgelegten Pilze); Liste: Xerocomellus chrysenteron als Echter Rotfußröhrling geführt; Hypomyces, Sepedonium und Goldschimmel nicht enthalten. · eingesehen 18.10.2026
Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hypomyces chrysospermus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGoldschimmel
Namensbeleg
Taxon list of fungi and fungal-like organisms from Germany compiled by the DGfM · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
EnglischBolete Mould
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NiederländischGoudgele zwameter
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FranzösischDermatose des bolets
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
DänischGulskimmel-snylteskorpe
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NorwegischRørsoppsnylterRøyrsoppsnyltar
SchwedischGul svampsnylting
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FinnischTatinriesa
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
PolnischPodgrzybnica złotopylna
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
TschechischNedohub zlatovýtrusý
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
SlowenischZlatična pajčevinka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
UngarischAranypenész
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
RussischГипомицес золотистоспоровый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Japanischアワタケヤドリ
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Kroatisch
- Serbisch
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- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 1 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 6 |
| Jun | 45 |
| Jul | 54 |
| Aug | 88 |
| Sep | 132 |
| Okt | 129 |
| Nov | 51 |
| Dez | 4 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 225 |
| Österreich | 246 |
| Schweiz | 33 |
| Tschechien | 3 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 2 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 14 Meldungen unter CC0 1.0, 496 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 236 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 204 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 31 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 30 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 4 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Porträt als Mykoparasit mit Befallsbild statt Hut angelegt. Sporenmaße nach Rogerson & Samuels; die mitteleuropäischen Arbeiten trennen den Kleinsporigen Goldschimmel (H. microspermus) ab, der in Deutschland fast nur Rotfußröhrlinge befällt – Befallsangaben an Rotfußröhrlingen gelten deshalb überwiegend dieser Art. Keine eigene Giftwirkung behauptet; der Verzehrhinweis folgt dem DGfM-Grundsatz zu angeschimmelten Pilzen. Kein Registereintrag; der Build legt ein Namensblatt an. Keine menschliche Endredaktion.
Umfang: Rogerson & Samuels 1989 (Schlüssel, H. microspermus, H. chrysospermus) im Volltext, Maße am Seitenbild geprüft; als mitteleuropäische Quellen Besl et al. 1998 und Ammer et al. 1997 (Zeitschrift für Mykologie, Regensburger Untersuchungen zu Sepedonium) im Volltext; GPBW Bd. 2 (Xerocomus chrysenteron, Lactarius-Einleitung) und Pilze der Schweiz 1 (Nr. 322–323) als Passagen; MushroomExpert und Wikipedia ergänzend. Speisewert nach DGfM (Vergiftungssyndrome; drei Listen ohne Eintrag), VAPKO und ÖMG (ohne Eintrag). Pilze der Schweiz 1 behandelt die Art nicht; Funga Nordica und die FTE-Keys enthalten keine Schlauchpilze. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert.
Erneut herangezogene Quellen
Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026
Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026
Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier · S. 127: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C (S. chrysospermum nicht mehr bei 27 °C). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. · eingesehen 18.10.2026
Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Nicht in den Listen von DGfM, VAPKO und ÖMG; DGfM-Grundsatz zu angeschimmelten Pilzen · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
Seite: S. 413
- Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
Seiten: S. 320 · S. 350
- Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984) – Nr. 322 Peckiella viridis, Nr. 323 Hypomyces aurantius
Seite: S. 258
- DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen12 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- DGfM · Positivliste der Speisepilze (Stand 01.05.2026)
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa (Stand 01.05.2026)
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (Stand 01.05.2026)
- Index Fungorum · Hypomyces chrysospermus (Bull.) Tul. & C. Tul. (Record 204359) und verknüpfte Namen
- Species Fungorum · Hypomyces chrysospermus – Synonymie (Record 204359)
- MycoBank · Hypomyces chrysospermus (MB#204359)
- DGfM-Taxonliste der Pilze Deutschlands · Hypomyces chrysospermus Tul. (DiversityTaxonNames 100842990)
- Goldschimmel (Wikipedia, deutschsprachig)
- Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
Seite: S. 45
- Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
Seite: S. 127
- VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (09.2023) und Giftpilzliste (2022)
- ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle)
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich