MitteleuropaDE

Goldschimmel

Hypomyces chrysospermus

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen

Kein Speisepilz. Befallene Röhrlinge sind angeschimmelt und dürfen nach DGfM nicht verzehrt werden, auch wenn der Wirt sonst ein Speisepilz ist.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Kein Speisepilz. Vom Goldschimmel überzogene Röhrlinge sind angeschimmelt; solche Pilze dürfen nach DGfM nicht verzehrt werden.

Angeschimmelter Wirt. Befallene Röhrlinge sind angeschimmelt und nach DGfM nicht zum Verzehr geeignet, auch wenn der Wirt sonst ein Speisepilz ist. In den Listen von DGfM, VAPKO und ÖMG ist der Goldschimmel nicht verzeichnet; eine eigene Giftwirkung ist dort nicht beschrieben.

Befallener Röhrling, auf der Seite liegend im Buchenlaub: Der Fruchtkörper ist großteils von einem dichten, goldgelben, körnig-pulvrigen Belag überzogen; dazwischen liegt ein Stück des grauweißen Stiels frei, an einzelnen Stellen schimmert grauweißer Myzelfilz durch. Gelber Staub liegt auch auf dem Laub daneben. Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen), 8. Oktober 2025.

Bestimmung nur nach Foto; makroskopisch ähnliche Röhrlingsschimmel (etwa Hypomyces microspermus, andere Sepedonium-Arten) sind damit nicht ausgeschlossen. Der Wirt ist so stark überzogen, dass Hut, Röhrenschicht und Stiel nicht sicher auseinanderzuhalten sind; als Röhrling erkennbar ist er nur an Wuchsform und dickem Stiel, die Wirtsart ist nicht bestimmbar. Ob der Fruchtkörper für die Aufnahme bewegt wurde, ist nicht bekannt. Handyaufnahme, in voller Größe etwas weich.

Foto: Amelie Jorns · CC BY 4.0 · Original

Ein Schimmelpilz auf Röhrlingen: Der befallene Fruchtkörper wird zuerst weiß, dann meist goldgelb und pulvrig überzogen. Das rotbraune Stadium mit Fruchtkammern ist selten zu sehen. Befallene Röhrlinge sind angeschimmelt.

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Befallsbild

Kein eigener Hut: Der Pilz überzieht einen Röhrling. Das Myzel ist anfangs weiß und locker, wird dann dicht watteartig und meist rasch goldgelb und pulvrig; es kann auch weiß bleiben oder rosa, weinrötlich bis rostfarben werden. Hut, Stiel und Röhrenschicht des Wirts können ganz bedeckt sein.

Röhren & Fruchtkammern

Keine eigenen oder . Das Myzel füllt die Röhren des Wirts, die Röhrenschicht bleibt aber meist als solche erkennbar. Im selten gefundenen Hauptfruchtstadium sitzen dicht gedrängt orangegelbe, ziegelrote bis rotbraune, kugelige bis flaschenförmige Fruchtkammern (Perithezien), meist 435–445 × 310–320 µm groß und bis auf die Mündung eingesenkt, am häufigsten auf der Röhrenschicht.

Stiel des Wirts

Kein eigener Stiel. Auch der Stiel des Wirts wird überzogen; nur gelegentlich bleibt bei Teilbefall so viel vom Röhrling erkennbar, dass sich der Wirt bis zur Art bestimmen lässt.

Wirtsgewebe

Kein eigenes Fleisch: Das Gewebe des Wirts wird durchwachsen und verändert und zersetzt sich mit fortschreitendem Befall. Das krustige, rotbraune Endstadium ist deshalb selten zu sehen.

Sporen

Das goldgelbe Pulver besteht aus kugeligen, dickwandigen, deutlich warzigen Nebenfruchtsporen (Aleuriosporen), nach Rogerson & Samuels 10–25 µm im Durchmesser; daneben farblose, glatte, ellipsoide Konidien. Ascosporen spindelig bis lanzettlich, ungleich zweizellig, stark warzig, (15–)20–25(–30) × 4–5(–6) µm. Ältere europäische Größenangaben für die Aleuriosporen sind nach Besl et al. (1998) unsicher, weil der Kleinsporige Goldschimmel nicht getrennt wurde.

Den Wirt mitfotografieren

Hinweis zur Beobachtung

Den befallenen Röhrling von oben, von unten und im Schnitt zeigen: Die Röhrenschicht des Wirts bleibt meist erkennbar, und der Wirt hilft bei der Einordnung – auf Rotfußröhrlingen ist es meist der Kleinsporige Goldschimmel. Der goldgelbe Belag allein sichert die Art nicht; ähnliche Röhrlingsschimmel sind mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden, sondern erst mikroskopisch an Sporen und Konidien.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026

Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026

Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier · S. 127: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C (S. chrysospermum nicht mehr bei 27 °C). · eingesehen 18.10.2026

Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

auf Röhrlingen. Auf Fruchtkörpern von Röhrlingen. Auf Fruchtkörpern von Röhrlingen und verwandten Boletales; das Hauptfruchtstadium ist nur von Röhrlingen bekannt, das Nebenfruchtstadium auch von anderen Pilzen. Der Typusbeleg stammt 1860 von einer Ziegenlippe bei Chaville (Frankreich). Regensburger Untersuchungen fanden den Goldschimmel im engeren Sinn unter anderem auf Maronenröhrling, Ziegenlippe, Schmarotzerröhrling, Goldblatt, Strubbelkopfröhrling und Kuhmaul; die in Baden-Württemberg als häufig befallen genannten Rotfußröhrlinge trugen in diesen Untersuchungen dagegen fast immer den Kleinsporigen Goldschimmel. Sommer und Herbst; GBIF-Meldungen 2015–2025 vor allem von Juni bis November mit Schwerpunkt September und Oktober.

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Kein Bild
verfügbar

Kleinsporiger Goldschimmel

Hypomyces microspermus

Noch kein Artporträt

Mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden: ebenfalls weißer, dann goldgelber, pulvriger Überzug. Die Aleuriosporen messen nach Besl et al. (1998) 10–16 µm (Rogerson & Samuels fanden die Maße beider Arten überlappend); die Ascosporen sind selten länger als 15 µm (Goldschimmel: selten unter 20 µm) und weniger stark warzig. In Regensburger Untersuchungen befiel er nur Rotfußröhrlinge (Xerocomus-chrysenteron-Gruppe) und dürfte in Deutschland nach dem Goldschimmel der zweithäufigste Goldschimmel sein.

Kein Bild
verfügbar

Flaschensporiger Goldschimmel

Sepedonium ampullosporum

Noch kein Artporträt

Ebenfalls goldgelber Überzug, in Deutschland unter anderem auf Satansröhrling, Kornblumenröhrling, Gallenröhrling und Kuhmaul nachgewiesen – meist Wirte, auf denen der Goldschimmel selten vorkommt. Aleuriosporen größer, (19–)21–24(–26) µm; dazu flaschenförmige Konidien mit winzigem Endköpfchen an kandelaberartig verzweigten Trägern, die auf älterem Befall oft fehlen. Wärmeliebend; eine Hauptfruchtform war 1989 nicht bekannt.

Kein Bild
verfügbar

Grüner Schmarotzer-Pustelpilz

Hypomyces viridis

Noch kein Artporträt

Befällt Täublinge und Milchlinge statt Röhrlinge: Die Lamellen werden nur leistenförmig angelegt, die Hutunterseite wirkt krustig und grünlich, gelb oder bräunlich. Ähnliche Bilder an Milchlingen verursacht H. lateritius („Steinreizker“). Der Wirt trennt diese Arten vom Goldschimmel.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Weiß, goldgelb, rotbraun

Die drei Farben sind Stadien eines Pilzes: weißes Myzel, goldgelbes Pulver aus dickwandigen Nebenfruchtsporen und zuletzt rotbraune Fruchtkammern mit Ascosporen.

Quellen

Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026

Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Meist nur die Nebenfruchtform

Nach Rogerson & Samuels beziehen sich die meisten Meldungen auf das Nebenfruchtstadium Sepedonium chrysospermum; Funde mit reifen Fruchtkammern sind verhältnismäßig selten, in Mitteleuropa nach Besl et al. (1998) sehr selten. Die Nebenfruchtform ist weltweit verbreitet.

Quellen

Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026

Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026

Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier · S. 127: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C (S. chrysospermum nicht mehr bei 27 °C). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Goldgelb ist kein Artmerkmal

Mehrere Röhrlingsschimmel bilden gelbe, warzige Sporen. Der Kleinsporige Goldschimmel (H. microspermus) ist mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden; getrennt werden die Arten mikroskopisch, etwa über die Länge der Ascosporen und die Größe der Aleuriosporen, und teils über den Wirt: auf Rotfußröhrlingen fanden Besl et al. (1998) fast nur den Kleinsporigen Goldschimmel.

Quellen

Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026

Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026

Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Angeschimmelt heißt verdorben

Ein vom Goldschimmel überzogener Röhrling ist angeschimmelt, und angeschimmelte Pilze dürfen nach DGfM nicht verzehrt werden. Das betrifft auch Arten der DGfM-Positivliste wie Maronenröhrling und Ziegenlippe, auf denen der Goldschimmel nachgewiesen ist, ebenso die häufig befallenen Rotfußröhrlinge (Xerocomellus chrysenteron).

Quellen

DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze (Stand 01.05.2026)
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · S. 1: Einleitung (Pilzsachverständige berücksichtigen Qualität und Alter der vorgelegten Pilze); Liste: Xerocomellus chrysenteron als Echter Rotfußröhrling geführt; Hypomyces, Sepedonium und Goldschimmel nicht enthalten. · eingesehen 18.10.2026

Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hypomyces chrysospermus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschGoldschimmel

Namensbeleg

Taxon list of fungi and fungal-like organisms from Germany compiled by the DGfM · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischBolete Mould

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischGoudgele zwameter

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischDermatose des bolets

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischGulskimmel-snylteskorpe

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischRørsoppsnylterRøyrsoppsnyltar

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGul svampsnylting

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischTatinriesa

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

PolnischPodgrzybnica złotopylna

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischNedohub zlatovýtrusý

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischZlatična pajčevinka

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischAranypenész

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischГипомицес золотистоспоровый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Japanischアワタケヤドリ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
1 weitereWeniger anzeigen
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

510GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär0
Apr0
Mai6
Jun45
Jul54
Aug88
Sep132
Okt129
Nov51
Dez4
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland225
Österreich246
Schweiz33
Tschechien3
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien1
Liechtenstein0
Luxemburg2

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 14 Meldungen unter CC0 1.0, 496 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 236 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 204 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 31 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Swiss National Fungi Databank · 30 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 4 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. ArtenFinder · 1 Datensatz
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 17 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Porträt als Mykoparasit mit Befallsbild statt Hut angelegt. Sporenmaße nach Rogerson & Samuels; die mitteleuropäischen Arbeiten trennen den Kleinsporigen Goldschimmel (H. microspermus) ab, der in Deutschland fast nur Rotfußröhrlinge befällt – Befallsangaben an Rotfußröhrlingen gelten deshalb überwiegend dieser Art. Keine eigene Giftwirkung behauptet; der Verzehrhinweis folgt dem DGfM-Grundsatz zu angeschimmelten Pilzen. Kein Registereintrag; der Build legt ein Namensblatt an. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Rogerson & Samuels 1989 (Schlüssel, H. microspermus, H. chrysospermus) im Volltext, Maße am Seitenbild geprüft; als mitteleuropäische Quellen Besl et al. 1998 und Ammer et al. 1997 (Zeitschrift für Mykologie, Regensburger Untersuchungen zu Sepedonium) im Volltext; GPBW Bd. 2 (Xerocomus chrysenteron, Lactarius-Einleitung) und Pilze der Schweiz 1 (Nr. 322–323) als Passagen; MushroomExpert und Wikipedia ergänzend. Speisewert nach DGfM (Vergiftungssyndrome; drei Listen ohne Eintrag), VAPKO und ÖMG (ohne Eintrag). Pilze der Schweiz 1 behandelt die Art nicht; Funga Nordica und die FTE-Keys enthalten keine Schlauchpilze. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert.

Erneut herangezogene Quellen

Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)
C. T. Rogerson & G. J. Samuels · S. 413: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums). · eingesehen 18.10.2026

Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)
H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange · S. 45: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl (S. microspermum fast nur auf X. chrysenteron, X. porosporus, X. pruinatus, X. quercinus, X. rubellus; X. badius, X. parasiticus, X. subtomentosus und Phylloporus pelletieri tragen S. chrysospermum s. str.). · eingesehen 18.10.2026

Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)
H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier · S. 127: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C (S. chrysospermum nicht mehr bei 27 °C). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. · eingesehen 18.10.2026

Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
Michael Kuo · Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Nicht in den Listen von DGfM, VAPKO und ÖMG; DGfM-Grundsatz zu angeschimmelten Pilzen · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Boleticolous species of Hypomyces (Mycologia 81(3): 413–432, 1989)

    Seite: S. 413

    Bibliografie

    C. T. Rogerson & G. J. Samuels

    Primärquelle · Revision, Artkapitel im Volltext gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abstract (zehn Hypomyces-Arten auf Röhrlingen, alle mit Sepedonium-Nebenfruchtform); S. 413–414: Einleitung (Subiculum boleticoler Arten anfangs weiß und locker, dann dicht watteartig und gefärbt; Wirt verändert, Röhrenschicht meist noch erkennbar, bei Teilbefall Wirt bestimmbar); S. 415: Schlüssel zu den boleticolen Hypomyces- und Sepedonium-Arten (u. a. S. ampullosporum); S. 426–428: Nr. 8 H. microspermus mit Anmerkungen; S. 428–430: Nr. 9 H. chrysospermus (Subiculum, Perithezien, Asci, Ascosporen, Aleuriosporen, Konidien, Kultur, Habitat, Holotypus, Anmerkungen zu H. boletinus und zur Häufigkeit des Nebenfruchtstadiums)

  2. Hypomyces chrysospermus (MushroomExpert.Com, 2023)
    Bibliografie

    Michael Kuo

    Fachportal · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Kuo, M. (29. September 2023): Stadien (anfangs weiß und gewebeartig, dann pulvrig goldgelb, zuletzt krustig braun bis rotbraun; Endstadium wegen einsetzender Fäulnis selten zu sehen), Überzug schließlich des ganzen Fruchtkörpers, Wirte (verschiedene Röhrlinge), Saison (Sommer und Herbst), Mikromerkmale (Aleuriosporen, Konidien glatt, hyalin, ellipsoid), Vergleich mit H. microspermus; Kollektionen aus Illinois und Ohio

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Xerocomus chrysenteron

    Seiten: S. 320 · S. 350

    Bibliografie

    G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Regionalmonografie · Artpassage gelesen · Gattungseinleitung gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 319: Nr. 13.3 Xerocomus chrysenteron (Rotfuß-Röhrling), Abschnitt Morphologie – Fruchtkörper häufig schnell von Goldschimmel befallen. Gedruckte S. 321, PDF-S. 320 (nur Textebene): Ökologie – Röhrlingsart mit der größten ökologischen Bandbreite im Gebiet; PDF-S. 349: Reizker häufiger als andere Milchlinge von Hypomyces befallen, vor allem H. lateritius (= Peckiella deformans) und H. viridis (= P. viridis); Lamellen nur leistenförmig, Unterseite krustig gelb, grünlich oder bräunlich („Steinreizker“)

  4. Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984) – Nr. 322 Peckiella viridis, Nr. 323 Hypomyces aurantius

    Seite: S. 258

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassagen und Schlüssel gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 257: Nr. 322 Peckiella viridis („Grüner Schmarotzer-Pustelpilz“, auf der Fruchtschicht von Täublingen und Milchlingen, reduziert die Lamellenbildung) und Nr. 323 Hypomyces aurantius („Goldgelber Schmarotzer-Pustelpilz“, auf faulenden Porlingen, nach Literatur auch an Panus; Frühling; selten). Gedruckte S. 31, PDF-S. 30: Schlüssel, Überzüge auf alten Pilzen

  5. DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt „Kontamination, Überalterung (unechte Pilzvergiftungen)“: bereits verdorbene, angeschimmelte, unangenehm riechende Pilze dürfen nicht verzehrt werden. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen12 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Positivliste der Speisepilze (Stand 01.05.2026)
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: S. 1: Einleitung (Pilzsachverständige berücksichtigen Qualität und Alter der vorgelegten Pilze); Liste: Xerocomellus chrysenteron als Echter Rotfußröhrling geführt; Hypomyces, Sepedonium und Goldschimmel nicht enthalten

  2. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa (Stand 01.05.2026)
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Alle 9 Seiten: kein Eintrag für Hypomyces, Sepedonium oder Goldschimmel

  3. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (Stand 01.05.2026)
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gesamte Liste: kein Eintrag für Hypomyces, Sepedonium oder Goldschimmel

  4. Index Fungorum · Hypomyces chrysospermus (Bull.) Tul. & C. Tul. (Record 204359) und verknüpfte Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch/NameByKey: 204359 (Annls Sci. Nat., Bot., sér. 4, 13: 16, 1860; legitim; aktueller Name); 453586 Basionym Reticularia chrysosperma Bull. 1790 (sanktioniert durch Fr.); 190251 Sepedonium chrysospermum (Bull.) Fr. 1832 → H. chrysospermus; 352865 H. chrysospermus f. edulis Bitner 1953, Wirt „on basidioma of Boletus edulis“, Polen → H. chrysospermus; 123731 var. boletinus (Peck) Maire → H. boletinus

  5. Species Fungorum · Hypomyces chrysospermus – Synonymie (Record 204359)
    Bibliografie

    Species Fungorum / Kew Mycology

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Aktueller Name H. chrysospermus (Bull.) Tul. & C. Tul. 1860; 13 Synonyme, u. a. Reticularia chrysosperma Bull. 1790, Sepedonium chrysospermum (Bull.) Fr. 1832, Apiocrea chrysosperma (Bull.) Syd. & P. Syd. 1921, Sepedonium mycophilum (Pers.) Nees, H. chrysospermus f. edulis Bitner 1953

  6. MycoBank · Hypomyces chrysospermus (MB#204359)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: MB#204359, Datensatz „Verified“: Hypomyces chrysospermus (Bull.) Tul. & C. Tul., Ann. Sci. Nat., Bot. Sér. 4, 13(1): 16 (1860); Name status Legitimate, sanktioniert (Fr.); Basionym Reticularia chrysosperma Bull. (MB#453586); homotypische Synonyme u. a. Apiocrea chrysosperma, Sepedonium chrysospermum (MB#190251); assoziierte Taxa u. a. f. edulis, var. boletinus; Klassifikation Hypocreaceae, Hypocreales

  7. DGfM-Taxonliste der Pilze Deutschlands · Hypomyces chrysospermus Tul. (DiversityTaxonNames 100842990)
    Bibliografie

    F. Dämmrich (DGfM) · SNSB

    Nationale Taxonliste · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Name 100842990 Hypomyces chrysospermus Tul. (1860), akzeptiert in Liste 1140; deutscher Name „Goldschimmel“ (de, DE); Synonyme Apiocrea chrysosperma (100068928), Sepedonium mycophilum (100087486), Sepedonium chrysospermum (100087488). Über GBIF als Quelltaxon 119261587 indiziert

  8. Goldschimmel (Wikipedia, deutschsprachig)
    Bibliografie

    Wikipedia-Autorinnen und -Autoren

    Sekundärquelle · Artikel gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Merkmale (drei Stadien, Wirtsgewebe wird weich und fault) und Ökologie (Röhrlinge, auch Paxillus und Rhizopogon)

  9. Der Kleinsporige Goldschimmel, Sepedonium microspermum – ein Parasit an Röhrlingen der Xerocomus-chrysenteron-Gruppe (Zeitschrift für Mykologie 64(1): 45–52, 1998)

    Seite: S. 45

    Bibliografie

    H. Besl, A. Hagn, A. Jobst & U. Lange

    Primärquelle · Fachartikel im Volltext gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zusammenfassung und Einleitung (Goldschimmel S. chrysospermum häufiger Parasit an Boletales; Teleomorphe H. chrysospermus „bei uns sehr selten“; Aleurioconidien warzig, dickwandig, leuchtend gelb); S. 46: H. microspermus erstmals für Europa (Oberpfalz 1997; Ascosporen 13–15 × 3–4,5(–5) µm), Beschreibung S. microspermum (Überzug anfangs weiß, reif goldgelb und pulverig; Aleurioconidien 10–16 µm inkl. 1,5 µm hoher Warzen); S. 49: Bemerkungen (in Europa bisher nicht von S. chrysospermum unterschieden; große Variationsbreite der Größenangaben) und Verbreitung (in Deutschland zweithäufigster Goldschimmel hinter S. chrysospermum s. str.); S. 50: Wirtswahl

  10. Der Flaschensporige Goldschimmel, Sepedonium ampullosporum – ein thermophiler Parasit an Pilzfruchtkörpern der Ordnung Boletales (Zeitschrift für Mykologie 63(2): 127–132, 1997)

    Seite: S. 127

    Bibliografie

    H. Ammer, H. Besl & S. Vilsmeier

    Primärquelle · Fachartikel im Volltext gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einleitung (Goldschimmel anfangs weiß, dann rasch goldgelb; junge Stadien mit farblosen, dünnwandigen Phialoconidien, dann massenhaft gelbe, dickwandige, warzige Aleurioconidien; Teleomorphe in Europa nur selten); S. 128: Beschreibung S. ampullosporum (Aleurioconidien (19–)21–24(–26) µm; flaschenförmige Conidien 15–19(–24) × 5,5–8,5 µm an kandelaberartig verzweigten Trägern); deutsche Funde auf Gomphidius glutinosus, Gyroporus cyanescens, Boletus satanas, Tylopilus felleus; S. 129: Vergleichsstämme S. chrysospermum s. str. aus der Oberpfalz/Niederbayern (ex Strobilomyces floccopus, Gomphidius glutinosus, Xerocomus badius); S. 130–131: Flaschenkonidien auf älterem Befall oft fehlend, Wirte meist solche, auf denen S. chrysospermum nicht oder selten auftritt; Wachstum bis 30 °C

  11. VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (09.2023) und Giftpilzliste (2022)
    Bibliografie

    Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz (VAPKO)

    Fachverband · Listen durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Beide Listen vollständig (pdftotext) nach Hypomyces, Sepedonium und Goldschimmel durchsucht: kein Eintrag. Giftpilzliste: https://www.vapko.ch/phocadownload/public/TOUS/Giftpilzliste-Listedeschampignonstoxiques-plusmortels-2022.pdf

  12. ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle)
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelle durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gesamte Tabelle (HTML) nach Hypomyces, Sepedonium und Goldschimmel durchsucht: kein Eintrag

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Hypomyces chrysospermus Tul. & C.Tul. (2561867)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/2561867 (akzeptiert, Hypocreaceae; publiziert Annls Sci. Nat., Bot., Sér. 4 13: 16, 1860), /synonyms (17 Namen, u. a. Sepedonium chrysospermum, Apiocrea chrysosperma, Sepedonium mycophilum), /vernacularNames (Quelltaxa einzeln geprüft); Occurrence-Facetten 2015–2025, zehn mitteleuropäische Länder, CC0/CC BY (Abruf 17.10.2026)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Goldgelbes Stadium am Standort
    Foto: Amelie Jorns via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Längsschnitt (weißes Stadium)
    Foto: Irene Saltini via iNaturalist, CC0 1.0 · CC0 1.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Befallene Röhrlinge mit Stiel
    Foto: Katrin Simon via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandHypomyces chrysospermus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Name der Hauptfruchtform; das Nebenfruchtstadium Sepedonium chrysospermum (Bull.) Fr. 1832 ist in Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank, GBIF und der DGfM-Liste Synonym. Basionym Reticularia chrysosperma Bull. 1790 (sanktioniert durch Fr.). Rogerson & Samuels (1989) halten die Formart S. chrysospermum für mindestens zwei genetisch verschiedene Arten (H. chrysospermus, H. microspermus) und stellen H. boletinus Peck zu H. chrysospermus; Index Fungorum führt H. boletinus dagegen als eigenen aktuellen Namen. Autorenzitat uneinheitlich: (Bull.) Tul. & C. Tul. (Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank), Tul. & C.Tul. (GBIF), Tul. (DGfM-Liste); Rogerson & Samuels (1989) zitieren L.-R. Tulasne 1860. Die f. edulis Bitner 1953 (nach dem Index-Fungorum-Datensatz auf Boletus edulis, Polen) ist Synonym. Besl et al. (1998) beschrieben die Nebenfruchtform von H. microspermus als Sepedonium microspermum und unterscheiden sie von S. chrysospermum s. str. an Aleuriosporen, Pigmenten und Wirtsspektrum. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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