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Dottergelber Saftling

Hygrocybe vitellina

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.

Quellen zum Speisewert

Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.

Fruchtkörper von Hygrocybe vitellina am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Dedy · CC0 1.0 · Original

Dottergelber Saftling ist ein saprobiont mit charakteristischem Standort (wiesen, weiden und parks). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Gelbrandiger Saftling den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

5 bis 20 mm breit, flach gewölbt mit bald -vertiefter Mitte, stark schleimig-klebrig, frisch leuchtend chrom- bis dottergelb, am Rand durchscheinend .

Unterseite

breit bis weit bogenförmig am Stiel , entfernt stehend, dottergelb mit gallertig-schleimiger Schneide.

Stiel & Basis

15 bis 40 mm lang und 1 bis 3 mm dünn, zylindrisch, hohl, stark schleimig, chrom- bis dottergelb wie der Hut, trocken weißlich ausblassend, ohne .

Fleisch

Sehr dünn, gelb, ohne Schwärzen; Geruch und Geschmack unauffällig (nicht nach Gummi oder Fisch).

Sporenpulver

weiß; Sporen 6–8,5 × 4,5–6 µm, breit elliptisch bis eiförmig, glatt, hyalin; Lamellenschneide steril durch einen gallertigen Schopf aus Cheilozystiden.

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 199)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 199. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 916)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 916. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 67)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 67. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 78)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Saprobiont. Wiesen, Weiden und Parks. Terricol zwischen Moosen und Gräsern auf nährstoffarmen, ungedüngten, sauren Magerrasen, Heideflächen und Küstendünen; Erscheinungszeit August bis November.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Zäher Saftling

Gliophorus laetus

Nicht zum Verzehr empfohlen

Ebenfalls stark schleimig mit herablaufenden Lamellen und schleimiger Schneide, zeigt jedoch meist grau-violette bis olivbraune Töne an der Stielspitze und einen unangenehmen, gummiartigen Geruch.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Gelbrandiger Saftling.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 199)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 199. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 916)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 916. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 67)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 67. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 78)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Sporen 6–8,5 × 4,5–6 µm, breit elliptisch bis eiförmig, glatt, hyalin; Lamellenschneide steril durch einen gallertigen Schopf aus Cheilozystiden.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 199)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 199. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 916)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 916. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 67)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 67. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 78)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In atlantisch-subatlantischen Heiden und Magerrasen West- und Nordeuropas verbreitet, in Deutschland extrem selten; in der Roten Liste Deutschlands als vom Aussterben bedroht (1) geführt.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 199)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 199. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 916)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 916. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 67)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 67. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 78)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Hygrocybe vitellina (usageKey 2538488)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hygrocybe vitellina (usageKey 2538488). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hygrocybe vitellina

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschDottergelber SaftlingChromgelber Saftling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 02.11.2026

Artsteckbrief Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
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  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 02.11.2026.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

In GBIF ist „Hygrocybe vitellina“ ein Synonym des akzeptierten Taxons Gloioxanthomyces vitellinus. Ohne Belegprüfung der Artabgrenzung werden die Meldungen des akzeptierten Namens nicht als Fundkurve dieser Art dargestellt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung

Recherchefassung · 2 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 02.11.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 199)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 199. · eingesehen 02.11.2026

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 916)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 916. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 67)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 67. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 78)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 78. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Hygrocybe vitellina (usageKey 2538488)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hygrocybe vitellina (usageKey 2538488). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Hygrocybe vitellina · abgeglichen am 02.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera

    Seiten: S. 199 · S. 916

    Bibliografie

    Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3

    Seiten: S. 67 · S. 78

    Bibliografie

    Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Hygrocybe vitellina (Dottergelber Saftling), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Hygrocybe vitellina (usageKey 2538488)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hygrocybe vitellina (usageKey 2538488)

Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hygrocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Hygrocybe

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