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Ockergelbe Lorchel

Piscidiscina leucoxantha

SpeisewertGiftig · nicht verzehren

Nicht verzehren. Gyromitrin wurde in untersuchten Belegen nachgewiesen. Die gelbe Scheibenform bedeutet keine Unbedenklichkeit.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Gyromitrin wurde in allen untersuchten P.-leucoxantha-Proben der Studie nachgewiesen. Keine Verzehrfreigabe.

Gyromitrin nachgewiesen. Die gelbe Scheibenform bedeutet keine Unbedenklichkeit. Eine vermeintliche Verwechslung mit anderen Scheibenlorcheln darf nicht zur Verzehrentscheidung werden.

Ockerfarbener unregelmäßig becherförmiger Fruchtkörper des belegten Fundes

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Foto: Garrett Taylor (iNaturalist) · CC0 1.0 · Original

Eine ocker- bis dottergelbe, flach ausgebreitete Scheibenlorchel mit heller Unterseite. Reife Sporen besitzen charakteristische eingedellte Anhängsel. Gyromitrin wurde in untersuchten Proben nachgewiesen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Fruchtkörper

Meist 2–5 cm, teils bis 8 cm breit. Jung scheiben- bis tellerförmig, später flach am Boden ausgebreitet; ocker- bis dottergelb, wellig-runzelig und unregelmäßig gelappt.

Unterseite

Die Fruchtschicht liegt auf der Oberseite. Die Außenseite beziehungsweise Unterseite ist weißlich bis cremefarben; keine oder .

Ansatz

Dicker, häufig im Boden verborgener Ansatz. Seine Länge und Form sind am ungeöffneten Fund nicht immer erkennbar.

Fleisch

Im Schnitt nach der Schweizer Bearbeitung zweischichtig. Die fleischige Scheibe kann unregelmäßig wellig und verbogen sein.

Sporen

Schweizer Kollektion: 28–32 × 14–16 µm ohne Anhängsel, farblos, mit feinem Ornament und meist einem Tropfen. Reife Endanhängsel sind eingedellt beziehungsweise doppelhöckerig; achtsporige Asci ohne Jodbläuung.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Frische Oberseite, helle Unterseite und Stielansatz dokumentieren. Reife Sporen sind für die Trennung ähnlich geformter Scheibenlorcheln entscheidend.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 28, Druck S. 62: Discina leucoxantha, Schweizer Kollektion vom 30.05.1977; makro- und mikroskopische Beschreibung. · eingesehen 13.10.2026

Phylogenomic insights into the taxonomy, ecology, and mating systems of the lorchel family Discinaceae
A. C. Dirks und Mitautoren · Abstract und Taxonomie S. 11: Gattung Piscidiscina und Kombination P. leucoxantha, MycoBank 855934. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Wahrscheinlich zersetzend; genomische Hinweise. Erdboden in Nadelwäldern, auch nach der Schneeschmelze. Die Schweizer Bearbeitung nennt Funde unter Lärche und Fichte nach der Schneeschmelze. Diese Baumumgebung ist kein Beweis einer Mykorrhiza. Die phylogenomische Arbeit von 2025 sieht für die Gruppe Merkmale einer saprotrophen Lebensweise.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Fichten
  • Lärchen
Quellen zum Lebensraum

Ökologie und Jahreszeit

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984) · Phylogenomic insights into the taxonomy, ecology, and mating systems of the lorchel family Discinaceae

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Endanhängsel müssen reif sein

Die charakteristisch eingedellten Anhängsel erklären den neuen Gattungsnamen Piscidiscina. Unreife Sporen zeigen das Merkmal unvollständig.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 28, Druck S. 62: Discina leucoxantha, Schweizer Kollektion vom 30.05.1977; makro- und mikroskopische Beschreibung. · eingesehen 13.10.2026

Phylogenomic insights into the taxonomy, ecology, and mating systems of the lorchel family Discinaceae
A. C. Dirks und Mitautoren · Abstract und Taxonomie S. 11: Gattung Piscidiscina und Kombination P. leucoxantha, MycoBank 855934. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Neue Gattung seit 2025

Die aktuelle Kombination bleibt mit Gyromitra leucoxantha und Discina leucoxantha verknüpft; daraus entstehen keine zusätzlichen Porträts.

Quellen

Phylogenomic insights into the taxonomy, ecology, and mating systems of the lorchel family Discinaceae
A. C. Dirks und Mitautoren · Abstract und Taxonomie S. 11: Gattung Piscidiscina und Kombination P. leucoxantha, MycoBank 855934. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eine nahe Art wurde erst 2024 beschrieben

P. persicula wurde als kleinere, pfirsich- bis cremefarbene Verwandte mit abweichender ITS abgegrenzt. Nordamerikanische Bilder deshalb besonders sorgfältig prüfen.

Quellen

Gyromitra persicula sp. nov. (Discinaceae, Pezizales), a novel discoid Gyromitra from Northwestern North America
A. C. Dirks, M. W. Beug, A. S. Methven, A. N. Miller & T. Y. James · Gelesener Abstract: Abgrenzung von G. leucoxantha durch Größe, Farbe und ITS. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Piscidiscina leucoxantha

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschOckergelbe LorchelDottergelbe Scheibenlorchel

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026

EnglischFishtail Cup

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

In der Quelle geführt als Gyromitra leucoxantha.

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Fishtail Cup.

Catalogue of Life · 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Fishtail Cup.

Zuordnung der Quelle: Gyromitra leucoxantha.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Niederländisch
  • Französisch
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13 weitereWeniger anzeigen
  • Dänisch
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  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Piscidiscina leucoxantha
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bres.) Dirks, Methven & A. N. Mill.
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bres.) Dirks, Methven & A.N. Mill. · Namensdatensatz 855934
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Discina leucoxantha Bres.
Rev. Mycol. 4(no. 16): 212 (1882) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

8GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr1
Mai6
Jun1
Jul0
Aug0
Sep0
Okt0
Nov0
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland0
Österreich8
Schweiz0
Tschechien0
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 2 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 8 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 7 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 4 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.

Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 28, Druck S. 62: Discina leucoxantha, Schweizer Kollektion vom 30.05.1977; makro- und mikroskopische Beschreibung. · eingesehen 13.10.2026

Phylogenomic insights into the taxonomy, ecology, and mating systems of the lorchel family Discinaceae
A. C. Dirks und Mitautoren · Abstract und Taxonomie S. 11: Gattung Piscidiscina und Kombination P. leucoxantha, MycoBank 855934. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Gyromitra leucoxantha · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Nr. 28, Druck S. 62: Discina leucoxantha, Schweizer Kollektion vom 30.05.1977; makro- und mikroskopische Beschreibung

  2. Phylogenomic insights into the taxonomy, ecology, and mating systems of the lorchel family Discinaceae
    Bibliografie

    A. C. Dirks und Mitautoren

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Abstract und Taxonomie S. 11: Gattung Piscidiscina und Kombination P. leucoxantha, MycoBank 855934

  3. Not all bad: Gyromitrin has a limited distribution in the false morels as determined by a new ultra high-performance liquid chromatography method
    Bibliografie

    A. C. Dirks, O. G. Mohamed, P. J. Schultz, A. N. Miller, A. Tripathi & T. Y. James

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Gelesener Abstract: Gyromitrin in allen untersuchten G.-leucoxantha-Proben nachgewiesen

  4. Gyromitra persicula sp. nov. (Discinaceae, Pezizales), a novel discoid Gyromitra from Northwestern North America
    Bibliografie

    A. C. Dirks, M. W. Beug, A. S. Methven, A. N. Miller & T. Y. James

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Gelesener Abstract: Abgrenzung von G. leucoxantha durch Größe, Farbe und ITS

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone · Gyromitra leucoxantha
    Bibliografie

    GBIF

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Exakter Abgleich auf Artrang; usageKey 5258516

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Fruchtkörper
    Foto: Garrett Taylor (iNaturalist) · CC0 1.0 · iNaturalist · CC0 1.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Fruchtschicht
    Foto: Garrett Taylor (iNaturalist) · CC0 1.0 · iNaturalist · CC0 1.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPiscidiscina leucoxantha im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 13.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Morphologie nach Schweizer Material; aktuelle Kombination Piscidiscina leucoxantha nach Dirks et al. 2025. Verwechslung mit der 2024 beschriebenen P. persicula bei nordamerikanischen Abbildungen ausdrücklich berücksichtigen. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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