Geflecktblättriger Flämmling
Gymnopilus penetrans
Quellen zum Speisewert
Als ungenießbar eingeordnet; die bittere Art wird hier ohne artbezogenen analytischen Beleg keinem psychedelischen Wirkstoff zugeordnet.
Gelb- bis rostbrauner Holzbewohner mit später rostfleckigen Lamellen. Die Trennung ähnlicher Flämmlinge verlangt mehr als Hut- und Sporenpulverfarbe.

Ockerfarbene Fruchtkörper am Holz.
Das Referenzfoto ersetzt keine Untersuchung der Mikromerkmale.
Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original

Unterseite mit dicht stehenden hellbraunen Lamellen und dem hellen oberen Stiel.
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische Prüfung.
Achim Lammerts (Syntaxys) · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 2–8 cm, gelbocker bis rostbraun; meist glatt bis fein faserig, gelegentlich feinfilzig.
- Unterseite
Dichte , jung gelb, später rostbraun und oft fleckig.
- Stiel & Basis
Etwa 2–9 cm lang, anfangs hell bis gelblich, später auch rötlich gelb; von der Basis her mitunter rotbräunlich. Junge können weiße Längsfasern oder eine flüchtige Ringzone bilden.
- Fleisch
Hellgelb; Bitterkeit ist aus der Literatur bekannt und keine Aufforderung zur Kostprobe.
- Sporenpulver
Rostbraun; warzige elliptische bis mandelförmige Sporen etwa 7–9(–9,5) × 4,5–5(–5,5) µm.
Entscheidende Merkmalskombination
Junge Schleierreste und Hutoberfläche dokumentieren; für die Trennung von G. sapineus die Huthaut mikroskopisch prüfen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Gymnopilus penetrans · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026
Funga Nordica (2008) · Gymnopilus penetrans
J. Holec; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Gattung Gymnopilus, S. 857–861, Schlüssel 7: penetrans versus sapineus. Im bereitgestellten Exemplar gelesen. Verlagslink ist bibliografisch; das Buch wird nicht weitergegeben. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzabbau. Auf totem Nadelholz, seltener Laubholz, auch Holzmulch; Sommer bis später Herbst.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Laubholz
- Nadelholz
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Gymnopilus penetrans · Myko atlas
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Tannen-Flämmling: Gelbliches Fleisch, filzig-schuppige Hutoberfläche und fehlende Velumreste kennzeichnen das hier verwendete sapineus-Konzept. Die Abgrenzung vom Geflecktblättrigen Flämmling verlangt oft Mikroskopie.
Geflecktblättriger Flämmling: Meist glatterer Hut und schmalere Huthauthyphen; oft spätere Erscheinungszeit.
Weitere ähnliche Arten
Der Prächtige Flämmling ist kräftiger, mit häutigem beständigem Ring und häufig an Laubholz. Der Geflecktblättrige Flämmling bleibt kleiner, ohne solchen Ring, oft an Nadelholz. Historische Konzepte unter junonius und spectabilis sind nicht überall deckungsgleich.
Weißes Sporenpulver und gelbe Lamellen statt rostbraunem Sporenpulver.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Kein Ring ist nicht dasselbe wie nie ein Schleier
Eine weißliche Ringzone kann nur kurz sichtbar bleiben. Ein ausgewachsener ringloser Fruchtkörper und ein junger Pilz mit Schleierresten können deshalb zur gleichen Artbeschreibung passen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Gymnopilus penetrans
J. Holec; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Gattung Gymnopilus, S. 857–861, Schlüssel 7: penetrans versus sapineus. Im bereitgestellten Exemplar gelesen. Verlagslink ist bibliografisch; das Buch wird nicht weitergegeben. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Huthauthyphen helfen bei G. sapineus
Der nordische Schlüssel trennt die vergleichsweise schmalen Huthauthyphen von penetrans von den überwiegend breiteren, stärker inkrustierten Hyphen bei sapineus. Sporenmaße überschneiden sich; sie allein lösen den Vergleich nicht.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Gymnopilus penetrans
J. Holec; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Gattung Gymnopilus, S. 857–861, Schlüssel 7: penetrans versus sapineus. Im bereitgestellten Exemplar gelesen. Verlagslink ist bibliografisch; das Buch wird nicht weitergegeben. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Gattungsname ersetzt keine Inhaltsstoffanalyse
Dieses Porträt beschreibt Morphologie und Holzökologie. Daraus wird kein Psilocybin-Nachweis für die Art abgeleitet. Eine Inhaltsstoffangabe bei einer anderen Gymnopilus-Art darf nicht allein wegen des gemeinsamen Gattungsnamens übertragen werden.
Quellen
Gymnopilus penetrans · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Gymnopilus penetrans
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGeflecktblättriger Flämmling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026
EnglischCommon Rustgill
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
NiederländischDennenvlamhoed
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
FranzösischGymnopile pénétrantPholiote pénétrante
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
SpanischGymnopilo penetrante
Namensbeleg
Fungipedia · Gymnopilus penetrans · Abgerufen: 06.10.2026
Gymnopilus penetrans | Gymnopilo penetrante, egur ziza zola-zuri, foliota pequeña dos pineiros
DänischPlettet flammehat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischFregnebittersoppEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischFläckig bitterskivlingFläckig flamskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
FinnischKangaskarvaslakki
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
PolnischŁysak plamistoblaszkowy
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
TschechischPlaménka nevonná
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
SlowenischPredirna plamenka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Gymnopilus penetrans, predirna plamenka
KroatischRazorna plamenka
Namensbeleg
CROmushrooms · Gymnopilus penetrans · Abgerufen: 06.10.2026
RAZORNA PLAMENKA / Gymnopilus penetrans (Fr.) Murrill
UngarischFoltoslemezű lánggomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 13: Gymnopilus penetrans (Gymnopilus hybridus) | foltoslemezű lánggomba
RussischГимнопил гибридныйГимнопил проникающий
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
JapanischキツムタケTeildeutung: Gelber Tsumutake Einige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
キツムタケ: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Gymnopilus penetrans
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Fr.) Murrill
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Fr.) Murrill · Namensdatensatz 438398
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus penetrans Fr.
Observ. mycol. 1: 23 (1815) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Gymnopilus sapineus wurde in älteren Bearbeitungen teilweise in penetrans eingeschlossen. Der nordische Schlüssel trennt die Konzepte; die Zuordnung älterer Einzelmeldungen ist über den Namensschlüssel nicht nachprüfbar.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Junge Schleierreste und Hutoberfläche dokumentieren; für die Trennung von G. sapineus die Huthaut mikroskopisch prüfen.
Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.
Erneut herangezogene Quellen
Gymnopilus penetrans · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026
Funga Nordica (2008) · Gymnopilus penetrans
J. Holec; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Gattung Gymnopilus, S. 857–861, Schlüssel 7: penetrans versus sapineus. Im bereitgestellten Exemplar gelesen. Verlagslink ist bibliografisch; das Buch wird nicht weitergegeben. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Gymnopilus penetrans · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Gymnopilus penetrans · Myko atlas
- Gymnopilus penetrans · Artbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Gymnopilus penetrans
- Funga Nordica (2008) · Tricholomopsis
Seite: PDF-S. 888
- Gymnopilus junonius · First Nature
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Funga Nordica (2008) · Gymnopilus
- Gymnopilus sapineus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Gymnopilus sapineus
Seite: S. 860
- Towards consolidation of Gymnopilus taxonomy: the case of G. stabilis, G. sapineus, and G. penetrans (2022)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 341, 342
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich