Zitzen-Erdstern
Geastrum corollinum
Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.
Quellen zum Speisewert
Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.
Zitzen-Erdstern ist ein saprobiont mit charakteristischem Standort (laubwälder, parks und wiesen). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Blumen-Erdstern den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

Fruchtkörper von Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern) am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.
Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Detailansicht von Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern) mit Blick auf Stiel, Hutrand und Fruchtschicht.
Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Aufsicht auf die Hutoberfläche und Farbzonierung von Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern) am Fundort.
Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Typische Wuchsform und Substratbindung von Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern) im natürlichen Lebensraum.
Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Fruchtkörper geöffnet 25 bis 60 mm breit; Exoperidie in 6 bis 12 (selten 13) spitze Lappen aufreißend, stark hygroskopisch, außen glatt und frei von Substratresten.
- Unterseite
im Inneren der Endoperidie reif dunkelbraun und staubig.
- Stiel & Basis
Endoperidie vollkommen ungestielt (sitzend), ohne Apophyse, ohne .
- Fleisch
Exoperidie lederig-zäh, Endoperidie papierdünn; Geruch und Geschmack unauffällig.
- Sporenpulver
dunkelbraun; Sporen 4–5 µm im Durchmesser, kugelig, fein warzig, braun; Kapillitiumfasern bis 6 µm dick.
Bestimmung im Merkmalsverbund sichern
Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 827)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 827. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 106)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 106. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 107)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 107. · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Saprobiont. Laubwälder, Parks und Wiesen. Terricol in der Streuschicht wärmebegünstigter, oft kalk- oder lößhaltiger Gebüsche und an Trockenhängen auf Wiesen, Weiden und in Parks; Erscheinungszeit August bis November.
Quellen zum Lebensraum
Ähnliche Arten.
Ebenfalls stark hygroskopisch und mit ungestielter Innenkugel, besitzt jedoch ein unscharf begrenztes Peristom ohne Hof und größere Sporen (5,5–7 µm).
verfügbar
Wetterstern
Astraeus hygrometricus
Noch kein ArtporträtGrößer, mit auf der Innenseite rissig-felderiger Exoperidie, unregelmäßig aufreißender Mündung ohne Hof und sehr großen Sporen (8–12 µm).
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände
Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Blumen-Erdstern.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 827)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 827. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 106)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 106. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 107)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 107. · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopische Absicherung
Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Sporen 4–5 µm im Durchmesser, kugelig, fein warzig, braun; Kapillitiumfasern bis 6 µm dick.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 827)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 827. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 106)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 106. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 107)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 107. · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Standort, Ökologie und Verbreitung
Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In den Trockengebieten Mittel- und Südeuropas zerstreut bis selten; in der Roten Liste Deutschlands als gefährdet (3) eingestuft. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum August bis November.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 827)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 827. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 106)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 106. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 107)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 107. · eingesehen 02.11.2026
Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026
GBIF Backbone Taxonomy – Geastrum corollinum (usageKey 2554374)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Geastrum corollinum (usageKey 2554374). · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Geastrum corollinum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschZitzen-ErdsternBrustwarzen-Erdstern
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 02.11.2026
Artsteckbrief Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern), Rote Liste Großpilze Deutschlands.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
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- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 02.11.2026.
Funddaten noch nicht ausgewertet.
Für diese Art liegt noch kein geprüfter Zehn-Länder-Verbreitungsschnappschuss (2015–2025, mit Monats-, Lizenz- und Datensatz-Aufschlüsselung) vor; die Meldungen werden bis zum Abruf nicht als Fundkurve dargestellt.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 02.11.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.
Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 827)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 827. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 106)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 106. · eingesehen 02.11.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2 (S. 107)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 107. · eingesehen 02.11.2026
Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026
GBIF Backbone Taxonomy – Geastrum corollinum (usageKey 2554374)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Geastrum corollinum (usageKey 2554374). · eingesehen 02.11.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Geastrum corollinum · abgeglichen am 02.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)
Seite: S. 827
- Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2
Seiten: S. 106 · S. 107
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Geastrum corollinum (Zitzen-Erdstern)
- GBIF Backbone Taxonomy – Geastrum corollinum (usageKey 2554374)
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Geastrum. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Geastrum