Rauer Erdstern
Geastrum campestre
Nicht für die Küche. Die Speisewertangabe ist keine Giftigkeitsdiagnose. Erdsterne anhand ihrer Merkmalskombination vergleichen und Funde dokumentieren.
Quellen zum Speisewert
Die tschechische mykologische Fachgesellschaft führt die Art als ungenießbar.
Ein kleiner Erdstern mit rauer Sporenkugel, gefurchter Mündung und Sternlappen, die auf Feuchtigkeit reagieren. Zur Abgrenzung ähnlicher Arten zählen auch Unterseite, kurzer Stiel und mikroskopische Sporenmerkmale.

Fruchtkörper am Standort mit geöffneten Sternlappen und rauer, gefurcht mündender Sporenkugel.
Verschiedene Sammlungen. Keine eigene Beleg- oder DNA-Untersuchung. Die Einzelbilder belegen keine hygrometrische Bewegung.

Nahaufnahme der körnig-rauen Sporenhülle und längsgefurchten Mündung. Andere Sammlung als die Habitusaufnahme.
Verschiedene Sammlungen. Keine eigene Beleg- oder DNA-Untersuchung. Die Einzelbilder belegen keine hygrometrische Bewegung.
Lukas Large · CC BY-SA 2.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Gesamtform & Sternlappen
Die zunächst unterirdische Kugel öffnet sich sternförmig. Die regionale Monografie nennt meist 1,5–4, gelegentlich 5 cm Breite und 6–10 Lappen. Ihre zunächst hellen bis rosabraunen Oberseiten dunkeln nach. Bei Trockenheit krümmen sich die Lappen nach innen; das Ausmaß kann variieren.
- Sporenkugel & Mündung
Die graue bis graubraune Sporenkugel ist auffällig körnig-warzig, unter der Lupe sandpapierartig. An ihrer Spitze sitzt eine deutlich abgegrenzte, längsgefurchte, kegelige Mündung. Hier entweichen die reifen Sporen; oder fehlen.
- Stielchen & Unterseite
Die Sporenkugel steht auf einem kurzen, mitunter schwer sichtbaren Stielchen. Ihre Unterseite besitzt eine kleine Erweiterung (Apophyse). An der Unterseite der Sternlappen bleibt eine filzige, mit Bodenpartikeln durchsetzte Myzelschicht haften.
- Hüllgewebe & Geruch
Die Hülle wird trocken und zäh; die reife Sporenmasse ist braun und pulverig. Ein belastbares artspezifisches Geruchsmerkmal ist in den hier abgeglichenen Quellen nicht dokumentiert. Geruch deshalb nicht als Bestimmungsfilter verwenden.
- Sporenpulver
Jeppson und Mitarbeiter (2013) messen kugelige bis fast kugelige, warzige Sporen von 4,5–5,7 µm, im Mittel 5,3 µm; ausdrücklich ohne die Oberflächenverzierung. Capillitiumfasern bis 7 µm breit, dickwandig und mit anhaftenden Partikeln. Einzelne Sporenmaße allein trennen ähnliche Erdsterne nicht sicher.
Rauheit, Mündung und Unterseite zusammen prüfen
Fotografiere die Sporenkugel mit ihrer Mündung, das Stielchen und die Unterseite der Sternlappen. Notiere, ob das Exemplar frisch, feucht oder trocken ist. Bei unsicheren Funden sind Vergleichsmaterial und eine mikroskopische Prüfung sinnvoll; eine sternförmige Silhouette genügt nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
European earthstars in Geastraceae – morphology and molecular sequence data
M. Jeppson, R. H. Nilsson & E. Larsson (2013) · Systematics and Biodiversity 11: 437–465; S. 438 Messmethodik, S. 443/445 Schlüssel, S. 448 Artbeschreibung; Original-PDF gelesen. Sporenmaße ausdrücklich ohne Ornament. · eingesehen 24.10.2026
Key to star-shaped gastromycetes (Astraeus, Geastrum and Myriostoma)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen (2024) · Stand 21. August 2024, S. 1, Schlüssel 6–9; alle Sporenmaße ohne Ornament. Ergänzend private Buchausgabe Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026), S. 825, visuell geprüft. · eingesehen 24.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
G. J. Krieglsteiner (Hrsg., 2000) · S. 115–116, Artbehandlung 1.11 unter Geastrum pedicellatum mit Verweis auf G. campestre; private Originalseiten visuell geprüft. Historische regionale Fundangaben, keine aktuelle Bestandskarte. · eingesehen 24.10.2026
Geastrum campestre · Ruwe aardster
L. Jalink (2019), Nederlandse Mycologische Vereniging / NDFF · Taxonomie & herkenning; Ecologie & verspreiding; Standaardlijst 2013: terrestrischer Saprotroph. Abschnitt Overzicht 1995 kennzeichnet pedicellatum sensu Dörfelt & Müller-Uri als Fehlanwendung. · eingesehen 24.10.2026
Geastrum sampling campaign · Version 2.2
Projekt FunDive (2025) · Booklet v2.2, S. 33–35: campestre, kotlabae, pouzarii; Herbstfruchtung und dauerhaft erhaltene trockene Fruchtkörper. · eingesehen 24.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Gesamtform & Sternlappen
Sporenkugel & Mündung
Stielchen & Unterseite
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Bodenbewohnender Zersetzer. Trockene Sandrasen, Dünen und lichte Gehölze. Bodenbewohnender Saprotroph an trockenen, warmen Standorten: Sandrasen, Dünen, steppenartige Flächen, lichte Gehölze und Wegränder. Sowohl kalkreiche als auch saure Böden sind belegt. In Baden-Württemberg historisch besonders auf Flugsand unter lichten Kiefern; das ist keine Mykorrhizabindung. Frische Fruchtkörper vor allem im Spätsommer und Herbst, trockene Reste oft noch Monate später.
Ähnliche Arten.
verfügbar
Geastrum pouzarii
Noch kein ArtporträtDie äußere Myzelschicht löst sich früh und legt eine weißliche, radial gestreifte Unterseite frei. Die Sporen sind in der europäischen Studie durchschnittlich kleiner. Häufige Frühjahrsfruchtung unterstützt den Vergleich, ersetzt die übrigen Merkmale aber nicht.
verfügbar
Geastrum pseudostriatum
Noch kein ArtporträtEbenfalls klein und mit rauer Sporenkugel, jedoch nicht oder nur schwach hygroskopisch. Der europäische Schlüssel trennt nach dem Verhalten der Lappen und der Kombination weiterer Merkmale; ein einzelnes trockenes Foto kann täuschen.
verfügbar
Geastrum kotlabae
Noch kein ArtporträtMeist kleiner; die Sporenkugel ist ungestielt. Bei Trockenheit schließen sich die stark hygrometrischen Lappen über ihr. Das kurze Stielchen des Rauen Erdsterns muss deshalb tatsächlich sichtbar sein und darf nicht nur vermutet werden.
verfügbar
Starkbehöfter Erdstern
Geastrum berkeleyi
Noch kein ArtporträtBesitzt ebenfalls eine rau-warzige Kugel, ist gewöhnlich größer und hat nicht hygroskopische Sternlappen. Typischer sind nährstoffreiche Gehölzstandorte.
verfügbar
Geastrum schmidelii
Noch kein ArtporträtÄhnlich klein und mit gefurchter Mündung, aber mit glatter Sporenkugel und nicht hygroskopischen Lappen. Die Oberfläche unter der Lupe ist hier besonders hilfreich.
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Bewegliche Lappen sind ein Feuchtigkeitsmerkmal
Hygroskopisch bedeutet, dass sich die Lappen abhängig von Feuchtigkeit anders krümmen. Der Zustand bei der Aufnahme gehört deshalb zur Funddokumentation; eine geschlossene Gestalt ist nicht automatisch eine andere Art.
Quellen
Geastrum campestre · Ruwe aardster
L. Jalink (2019), Nederlandse Mycologische Vereniging / NDFF · Taxonomie & herkenning; Ecologie & verspreiding; Standaardlijst 2013: terrestrischer Saprotroph. Abschnitt Overzicht 1995 kennzeichnet pedicellatum sensu Dörfelt & Müller-Uri als Fehlanwendung. · eingesehen 24.10.2026
Geastrum sampling campaign · Version 2.2
Projekt FunDive (2025) · Booklet v2.2, S. 33–35: campestre, kotlabae, pouzarii; Herbstfruchtung und dauerhaft erhaltene trockene Fruchtkörper. · eingesehen 24.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Funddatum ist nicht immer Fruchtungszeit
Die trockenen Hüllen bleiben lange erhalten. Ein Fund im Frühjahr kann aus dem Vorjahr stammen. Für einen Vergleich mit früh fruchtenden Verwechslungsarten muss deshalb auch das Alter des Fruchtkörpers beurteilt werden.
Quellen
Geastrum sampling campaign · Version 2.2
Projekt FunDive (2025) · Booklet v2.2, S. 33–35: campestre, kotlabae, pouzarii; Herbstfruchtung und dauerhaft erhaltene trockene Fruchtkörper. · eingesehen 24.10.2026
Geastrum campestre · hvězdovka drsná
Česká mykologická společnost · Name, braunes Sporenpulver, Fruchtungszeit Juli–November und ungenießbar; abweichende Sporenmaße nicht übernommen, da Messkonvention nicht benannt. · eingesehen 24.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auch offene Stellen im Wald können passen
Die regionale Monografie dokumentiert historische Nachweise von der nördlichen Oberrheinebene bis zum Odenwald. Der Name Feld-Erdstern bedeutet daher nicht, dass lichte Kiefernforste oder Gebüsche ausgeschlossen wären.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
G. J. Krieglsteiner (Hrsg., 2000) · S. 115–116, Artbehandlung 1.11 unter Geastrum pedicellatum mit Verweis auf G. campestre; private Originalseiten visuell geprüft. Historische regionale Fundangaben, keine aktuelle Bestandskarte. · eingesehen 24.10.2026
Geastrum campestre · Ruwe aardster
L. Jalink (2019), Nederlandse Mycologische Vereniging / NDFF · Taxonomie & herkenning; Ecologie & verspreiding; Standaardlijst 2013: terrestrischer Saprotroph. Abschnitt Overzicht 1995 kennzeichnet pedicellatum sensu Dörfelt & Müller-Uri als Fehlanwendung. · eingesehen 24.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Geastrum campestre
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRauer Erdstern
Namensbeleg
Rote Liste der Großpilze in Rheinland-Pfalz · Abgerufen: 24.10.2026
In der Quelle geführt als Geastrum pedicellatum (mit Verweis von Geastrum campestre).
S. 12: Geastrum campestre verweist auf G. pedicellatum; dort deutscher Name Rauer Erdstern. Nur Namensbeleg unter historischem Konzept, keine aktuelle Gefährdungsaussage. Original-PDF gelesen.
Hier belegt: Rauer Erdstern.
EnglischField Earthstar
Namensbeleg
Geastrum campestre · Field Earthstar · Abgerufen: 24.10.2026
Englischer Name; dokumentierte regionale Nachweise mit Bestimmern und revidierter Bestimmung. Originalseite direkt gelesen.
Hier belegt: Field Earthstar.
NiederländischRuwe aardster
Namensbeleg
Geastrum campestre · Ruwe aardster · Abgerufen: 24.10.2026
Taxonomie & herkenning; Ecologie & verspreiding; Standaardlijst 2013: terrestrischer Saprotroph. Abschnitt Overzicht 1995 kennzeichnet pedicellatum sensu Dörfelt & Müller-Uri als Fehlanwendung.
Hier belegt: Ruwe aardster.
SchwedischFältjordstjärna
Namensbeleg
SLU Artdatabanken · Geastrum campestre · Abgerufen: 24.10.2026
Artkopf Geastrum campestre Morgan; vom unabhängigen Rechercheagenten geprüft.
Hier belegt: fältjordstjärna.
PolnischGwiazdosz szorstki
Namensbeleg
Geastrum campestre · gwiazdosz szorstki · Abgerufen: 24.10.2026
Polnischer Name im Artkopf; benannte Sammlungen und Revisionen. Keine Übernahme regionaler Rechts- oder Gefährdungsangaben.
Hier belegt: gwiazdosz szorstki.
TschechischHvězdovka drsná
Namensbeleg
Geastrum campestre · hvězdovka drsná · Abgerufen: 24.10.2026
Name, braunes Sporenpulver, Fruchtungszeit Juli–November und ungenießbar; abweichende Sporenmaße nicht übernommen, da Messkonvention nicht benannt.
Hier belegt: hvězdovka drsná.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
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- Norwegisch
- Finnisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 24.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
4 Datensätze ohne auswertbaren Monat. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 0 |
| Sep | 0 |
| Okt | 2 |
| Nov | 1 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 2 |
| Österreich | 0 |
| Schweiz | 0 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 5 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 6 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Protected Fungi of Poland. Distribution, Threats, Conservation Recommendations · 4 Datensätze
Polish Mycological Society (2023). Protected Fungi of Poland. Distribution, Threats, Conservation Recommendations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/v7shjq accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 1 Datensatz
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 24.10.2026 · Quellenbezogener Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Sporenmessung ohne Ornament ausdrücklich benannt; abweichende Quellenwerte nicht vermischt. Historische Namensfehlanwendung von gültiger Synonymie getrennt.
Umfang: Europäische molekulare Revision, aktueller Schlüssel, regionale Originalmonografie und mykologische Fachquellen abgeglichen. Keine eigene Beleg- oder DNA-Untersuchung.
Erneut herangezogene Quellen
European earthstars in Geastraceae – morphology and molecular sequence data
M. Jeppson, R. H. Nilsson & E. Larsson (2013) · Systematics and Biodiversity 11: 437–465; S. 438 Messmethodik, S. 443/445 Schlüssel, S. 448 Artbeschreibung; Original-PDF gelesen. Sporenmaße ausdrücklich ohne Ornament. · eingesehen 24.10.2026
Key to star-shaped gastromycetes (Astraeus, Geastrum and Myriostoma)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen (2024) · Stand 21. August 2024, S. 1, Schlüssel 6–9; alle Sporenmaße ohne Ornament. Ergänzend private Buchausgabe Fungi of Temperate Europe – keys to the basidiomycotes (2026), S. 825, visuell geprüft. · eingesehen 24.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
G. J. Krieglsteiner (Hrsg., 2000) · S. 115–116, Artbehandlung 1.11 unter Geastrum pedicellatum mit Verweis auf G. campestre; private Originalseiten visuell geprüft. Historische regionale Fundangaben, keine aktuelle Bestandskarte. · eingesehen 24.10.2026
Geastrum campestre · Ruwe aardster
L. Jalink (2019), Nederlandse Mycologische Vereniging / NDFF · Taxonomie & herkenning; Ecologie & verspreiding; Standaardlijst 2013: terrestrischer Saprotroph. Abschnitt Overzicht 1995 kennzeichnet pedicellatum sensu Dörfelt & Müller-Uri als Fehlanwendung. · eingesehen 24.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Geastrum campestre · abgeglichen am 24.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- European earthstars in Geastraceae – morphology and molecular sequence data
- Key to star-shaped gastromycetes (Astraeus, Geastrum and Myriostoma)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 115–116
- Geastrum campestre · Ruwe aardster
- Geastrum sampling campaign · Version 2.2
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- Geastrum campestre · hvězdovka drsná
- Species Fungorum · Geastrum campestre
- Geastrum campestre · Field Earthstar
- Geastrum campestre · gwiazdosz szorstki
- Rote Liste der Großpilze in Rheinland-Pfalz
Seite: S. 12
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Geastrum. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Geastrum