MitteleuropaDE
Galerinaceae · Lamellen

Rasen-Häubling

Galerina graminea

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert

Kein gesicherter Speisewert. Die Gattungszugehörigkeit belegt weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht zum Verzehr bestimmen.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die ausgewerteten Artbehandlungen sichern keinen Speisewert. Aus der Gattungszugehörigkeit wird weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit abgeleitet. Keine Verzehrfreigabe.

Die ausgewerteten Artbehandlungen sichern keinen Speisewert. Aus der Gattungszugehörigkeit wird weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit abgeleitet. Keine Verzehrfreigabe.

Gelbockerfarbene Hüte, Lamellen und schlanke Stiele zwischen Moos und Gras.

Aufnahme aus Neuseeland; kein europäischer Fundnachweis.

Foto: Jerry Cooper · CC BY 4.0 · Original

Ein winziger gelbocker bis gelbbrauner Häubling auf Rasen und zwischen Moosen. Sein Hut hellt beim Trocknen stark auf. Zur Abgrenzung ähnlicher Häublinge sind vor allem Sporen, Zystiden und Schnallen wichtig.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 5–15 mm breit; Funga Nordica nennt auch Fruchtkörper bis 22 mm. Jung halbkugelig, später ausgebreitet, gelegentlich mit flachem . Gelbocker bis gelbbraun, feucht deutlich durchscheinend und beim Trocknen stark aufhellend. An jungen Hüten können feine helle sitzen.

Unterseite

Ockerfarbene, nicht dicht gedrängte . Nach Funga Nordica bis , teils schwach mit einem Zahn; die südwestdeutsche Behandlung beschreibt einen Übergang von blass ockergelb zu rostgelb. Lamellenfarbe und Abstand allein sichern die Art nicht.

Stiel & Basis

Schlank, nach Funga Nordica 18–40 × 1–2(–4) mm, zylindrisch oder an der Basis leicht erweitert. Blass gelblich bis honigfarben und weißlich seidig längsfaserig. Kein beständiger häutiger ; junge Velumfasern können in seltenen Fällen eine schwach angedeutete Ringzone bilden.

Fleisch

Die südwestdeutsche Artbehandlung beschreibt keinen besonderen Geruch des Fleisches. Ein unauffälliger Geruch ist hier weder ein positives Einzelmerkmal noch ein Hinweis auf Unbedenklichkeit. Eine Geschmacksprobe wird nicht empfohlen.

Sporenpulver

Nach Funga Nordica 7–9,5(–10) × 4–5(–5,5) µm, dünnwandig, mandelförmig und zur Spitze verengt, fein punktiert-warzig, ohne Plage und ohne Keimporus. fehlen im dortigen Schlüssel. Die Cheilozystiden sind schlank und am Ende geknöpft; Caulozystiden kommen über die Stiellänge verteilt vor. Für die Bestimmung mehrere reife Sporen und Zystiden prüfen.

Klein, hell und trotzdem prüfungsbedürftig

Hinweis zur Beobachtung

Hut im feuchten und trockenen Zustand, Lamellen und vollständige Stielbasis dokumentieren. Ein heller Rasenfund allein genügt nicht: Sporenornament, Zystiden und fehlende Schnallen gehören zur Prüfung.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Galerina
Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft. · eingesehen 23.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 319–320, Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt. · eingesehen 23.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Kleinpilz in Gras- und Moosvegetation. Zwischen Gras und Moosen auf Rasen, Wiesen und in Dünen. Zwischen kurzem Gras und Moosen auf Wiesen, Rasenflächen, in Parks und an Wegrändern; auch aus Dünenrasen beschrieben. Funga Nordica nennt kalkbegünstigte Standorte, die baden-württembergische Behandlung jedoch auch nährstoffreiche Wiesen über saurem Untergrund. Dort liegt der Schwerpunkt im Spätherbst; die nordeuropäische Behandlung nennt Sommer bis Herbst.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Kein Bild
verfügbar

Großsporiger Häubling

Galerina clavata

Noch kein Artporträt

Funga Nordica trennt sie durch deutlich größere, kräftiger ornamentierte Sporen. Auch diese Art kann zwischen Gras und Moosen wachsen; Habitat und gelbbraune Farbe reichen zur Trennung nicht.

Kein Bild
verfügbar

Galerina similis

Noch kein Artporträt

Im gleichen Schlüssel mit im Mittel breiteren, nicht kantigen Sporen und eher kegeligem, später deutlich gebuckeltem Hut; dort aus moosigen Waldstandorten beschrieben. Die Grenzen überlappen, deshalb eine Merkmalskombination prüfen.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Warum auch Galerina laevis auftaucht

Ältere Literatur verwendet häufig Galerina laevis. Species Fungorum führt Galerina laevis Singer heute als Synonym von G. graminea. Historische Schreibweisen und Autorschaften sind dabei nicht gleichbedeutend mit einer zusätzlichen Art.

Quellen

Species Fungorum · Galerina graminea / Galerina laevis
Species Fungorum, Royal Botanic Gardens, Kew · Datensätze 252424 und 331096: akzeptierter Name, Basionym Galera graminea, Galerina laevis Singer als Synonym; Familie Galerinaceae. Namensdaten, keine eigenständige Artabgrenzung. · eingesehen 23.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Rasen ist ein Suchhinweis, keine Bestimmung

Die regionalen Behandlungen zeigen eine größere Standortbreite als ein ausschließlich kalkgebundener Dünenpilz. Standort und Jahreszeit unterstützen die Suche; sie ersetzen die mikroskopische Abgrenzung nicht.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Galerina
Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft. · eingesehen 23.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 319–320, Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt. · eingesehen 23.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Galerina graminea

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschRasen-Häubling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Galerina graminea · Abgerufen: 23.10.2026

Gespeicherter Originaldatensatz im Register; ausschließlich Namensbeleg, keine neue Artabgrenzung.

EnglischTurf Bell

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · United Kingdom Species Inventory (UKSI) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

NiederländischGrasmosklokje

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

DänischPlæne-hjelmhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

NorwegischPlenklokkehatt

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischÄngshätting

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 1.0 · Abgerufen: 30.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Finnisch
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  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.

Funddaten · Prüfstand

Funddaten noch nicht ausgewertet.

Für dieses neue Literaturporträt wurde keine konzeptgesicherte Fundkurve übernommen. Konzept der ausgewerteten europäischen Artbehandlungen unter Galerina graminea; Galerina laevis als dokumentierter Synonymname. Der Namensabgleich bestätigt keine Fotoidentität.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 4 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 23.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Sporen und Zystiden sowie fehlende Schnallen als entscheidende Kombination; unterschiedliche regionale Bodenangaben ausdrücklich sichtbar. Keine artbezogene Giftigkeitsbehauptung.

Umfang: Funga Nordica und Großpilze Baden-Württembergs: vollständige relevante Artseiten direkt gelesen und visuell gegengeprüft; Namensregister und NMV-Schlüssel abgeglichen. Keine unabhängige menschliche Fachprüfung oder eigene Neubestimmung einer Kollektion.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica (2008) · Galerina
Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft. · eingesehen 23.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 319–320, Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt. · eingesehen 23.10.2026

NMV · Veldgids zeereep: Mosklokjes
Nederlandse Mycologische Vereniging · Schlüssel 1b–2a und Artbehandlung 2: Grasmosklokje, Galerina graminea; direkt gelesene Webseite. Keine Übernahme des Fotos. · eingesehen 23.10.2026

Species Fungorum · Galerina graminea / Galerina laevis
Species Fungorum, Royal Botanic Gardens, Kew · Datensätze 252424 und 331096: akzeptierter Name, Basionym Galera graminea, Galerina laevis Singer als Synonym; Familie Galerinaceae. Namensdaten, keine eigenständige Artabgrenzung. · eingesehen 23.10.2026

Rote-Liste-Zentrum · Galerina graminea
Rote-Liste-Zentrum · Gespeicherter Originaldatensatz im Register: deutscher Name Rasen-Häubling, akzeptierter Registername Galerina graminea. Veraltete Familienzuordnung nicht übernommen. · eingesehen 23.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Galerina graminea · abgeglichen am 23.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica (2008) · Galerina

    Seite: PDF-S. 790–791

    Bibliografie

    Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · direkt gelesene Artbehandlung · Eingesehen 23.10.2026

    Herangezogen: Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea

    Seite: S. 319–320

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Regionale Monografie · direkt gelesene Artbehandlung · Eingesehen 23.10.2026

    Herangezogen: Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt

  3. NMV · Veldgids zeereep: Mosklokjes
    Bibliografie

    Nederlandse Mycologische Vereniging

    Fachgesellschaft · regionaler Bestimmungsschlüssel · Eingesehen 23.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel 1b–2a und Artbehandlung 2: Grasmosklokje, Galerina graminea; direkt gelesene Webseite. Keine Übernahme des Fotos

  4. Species Fungorum · Galerina graminea / Galerina laevis
    Bibliografie

    Species Fungorum, Royal Botanic Gardens, Kew

    Nomenklatorisches Register · Eingesehen 23.10.2026

    Herangezogen: Datensätze 252424 und 331096: akzeptierter Name, Basionym Galera graminea, Galerina laevis Singer als Synonym; Familie Galerinaceae. Namensdaten, keine eigenständige Artabgrenzung

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote-Liste-Zentrum · Galerina graminea
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum

    Namensregister · gespeicherter Originaldatensatz · Eingesehen 23.10.2026

    Herangezogen: Gespeicherter Originaldatensatz im Register: deutscher Name Rasen-Häubling, akzeptierter Registername Galerina graminea. Veraltete Familienzuordnung nicht übernommen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Jerry Cooper · CC BY 4.0 · Original
    Als WebP in hoher Qualität (95) kodiert. Vollständiger Ausschnitt, keine Retusche, Montage, Farbkorrektur oder Nachschärfung. Eingebettete Metadaten entfernt.

    Lamellen
    Foto: Michel Langeveld · CC BY-SA 4.0 · Original
    Als WebP in hoher Qualität (95) kodiert. Vollständiger Ausschnitt, keine Retusche, Montage, Farbkorrektur oder Nachschärfung. Eingebettete Metadaten entfernt.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandGalerina graminea im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 23.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Konzept der ausgewerteten europäischen Artbehandlungen unter Galerina graminea; Galerina laevis als dokumentierter Synonymname. Der Namensabgleich bestätigt keine Fotoidentität. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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