Rasen-Häubling
Galerina graminea
Kein gesicherter Speisewert. Die Gattungszugehörigkeit belegt weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht zum Verzehr bestimmen.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die ausgewerteten Artbehandlungen sichern keinen Speisewert. Aus der Gattungszugehörigkeit wird weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit abgeleitet. Keine Verzehrfreigabe.
Die ausgewerteten Artbehandlungen sichern keinen Speisewert. Aus der Gattungszugehörigkeit wird weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit abgeleitet. Keine Verzehrfreigabe.
Ein winziger gelbocker bis gelbbrauner Häubling auf Rasen und zwischen Moosen. Sein Hut hellt beim Trocknen stark auf. Zur Abgrenzung ähnlicher Häublinge sind vor allem Sporen, Zystiden und Schnallen wichtig.

Gelbockerfarbene Hüte, Lamellen und schlanke Stiele zwischen Moos und Gras.
Aufnahme aus Neuseeland; kein europäischer Fundnachweis.

Helle, weit stehende Lamellen und faserige Stiele zweier Fruchtkörper.
Hutoberseiten und Stielbasen sind nicht vollständig sichtbar.
Michel Langeveld · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 5–15 mm breit; Funga Nordica nennt auch Fruchtkörper bis 22 mm. Jung halbkugelig, später ausgebreitet, gelegentlich mit flachem . Gelbocker bis gelbbraun, feucht deutlich durchscheinend und beim Trocknen stark aufhellend. An jungen Hüten können feine helle sitzen.
- Unterseite
Ockerfarbene, nicht dicht gedrängte . Nach Funga Nordica bis , teils schwach mit einem Zahn; die südwestdeutsche Behandlung beschreibt einen Übergang von blass ockergelb zu rostgelb. Lamellenfarbe und Abstand allein sichern die Art nicht.
- Stiel & Basis
Schlank, nach Funga Nordica 18–40 × 1–2(–4) mm, zylindrisch oder an der Basis leicht erweitert. Blass gelblich bis honigfarben und weißlich seidig längsfaserig. Kein beständiger häutiger ; junge Velumfasern können in seltenen Fällen eine schwach angedeutete Ringzone bilden.
- Fleisch
Die südwestdeutsche Artbehandlung beschreibt keinen besonderen Geruch des Fleisches. Ein unauffälliger Geruch ist hier weder ein positives Einzelmerkmal noch ein Hinweis auf Unbedenklichkeit. Eine Geschmacksprobe wird nicht empfohlen.
- Sporenpulver
Nach Funga Nordica 7–9,5(–10) × 4–5(–5,5) µm, dünnwandig, mandelförmig und zur Spitze verengt, fein punktiert-warzig, ohne Plage und ohne Keimporus. fehlen im dortigen Schlüssel. Die Cheilozystiden sind schlank und am Ende geknöpft; Caulozystiden kommen über die Stiellänge verteilt vor. Für die Bestimmung mehrere reife Sporen und Zystiden prüfen.
Klein, hell und trotzdem prüfungsbedürftig
Hut im feuchten und trockenen Zustand, Lamellen und vollständige Stielbasis dokumentieren. Ein heller Rasenfund allein genügt nicht: Sporenornament, Zystiden und fehlende Schnallen gehören zur Prüfung.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Galerina
Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft. · eingesehen 23.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 319–320, Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Kleinpilz in Gras- und Moosvegetation. Zwischen Gras und Moosen auf Rasen, Wiesen und in Dünen. Zwischen kurzem Gras und Moosen auf Wiesen, Rasenflächen, in Parks und an Wegrändern; auch aus Dünenrasen beschrieben. Funga Nordica nennt kalkbegünstigte Standorte, die baden-württembergische Behandlung jedoch auch nährstoffreiche Wiesen über saurem Untergrund. Dort liegt der Schwerpunkt im Spätherbst; die nordeuropäische Behandlung nennt Sommer bis Herbst.
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Galerina · Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Ähnliche Arten.
verfügbar
Großsporiger Häubling
Galerina clavata
Noch kein ArtporträtFunga Nordica trennt sie durch deutlich größere, kräftiger ornamentierte Sporen. Auch diese Art kann zwischen Gras und Moosen wachsen; Habitat und gelbbraune Farbe reichen zur Trennung nicht.
verfügbar
Galerina similis
Noch kein ArtporträtIm gleichen Schlüssel mit im Mittel breiteren, nicht kantigen Sporen und eher kegeligem, später deutlich gebuckeltem Hut; dort aus moosigen Waldstandorten beschrieben. Die Grenzen überlappen, deshalb eine Merkmalskombination prüfen.
Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Warum auch Galerina laevis auftaucht
Ältere Literatur verwendet häufig Galerina laevis. Species Fungorum führt Galerina laevis Singer heute als Synonym von G. graminea. Historische Schreibweisen und Autorschaften sind dabei nicht gleichbedeutend mit einer zusätzlichen Art.
Quellen
Species Fungorum · Galerina graminea / Galerina laevis
Species Fungorum, Royal Botanic Gardens, Kew · Datensätze 252424 und 331096: akzeptierter Name, Basionym Galera graminea, Galerina laevis Singer als Synonym; Familie Galerinaceae. Namensdaten, keine eigenständige Artabgrenzung. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Rasen ist ein Suchhinweis, keine Bestimmung
Die regionalen Behandlungen zeigen eine größere Standortbreite als ein ausschließlich kalkgebundener Dünenpilz. Standort und Jahreszeit unterstützen die Suche; sie ersetzen die mikroskopische Abgrenzung nicht.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Galerina
Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft. · eingesehen 23.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 319–320, Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Galerina graminea
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRasen-Häubling
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Galerina graminea · Abgerufen: 23.10.2026
Gespeicherter Originaldatensatz im Register; ausschließlich Namensbeleg, keine neue Artabgrenzung.
EnglischTurf Bell
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · United Kingdom Species Inventory (UKSI) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NiederländischGrasmosklokje
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
DänischPlæne-hjelmhat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischPlenklokkehatt
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischÄngshätting
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 1.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Finnisch
Weniger anzeigen
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Funddaten noch nicht ausgewertet.
Für dieses neue Literaturporträt wurde keine konzeptgesicherte Fundkurve übernommen. Konzept der ausgewerteten europäischen Artbehandlungen unter Galerina graminea; Galerina laevis als dokumentierter Synonymname. Der Namensabgleich bestätigt keine Fotoidentität.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 23.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Sporen und Zystiden sowie fehlende Schnallen als entscheidende Kombination; unterschiedliche regionale Bodenangaben ausdrücklich sichtbar. Keine artbezogene Giftigkeitsbehauptung.
Umfang: Funga Nordica und Großpilze Baden-Württembergs: vollständige relevante Artseiten direkt gelesen und visuell gegengeprüft; Namensregister und NMV-Schlüssel abgeglichen. Keine unabhängige menschliche Fachprüfung oder eigene Neubestimmung einer Kollektion.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Galerina
Gro Gulden; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte und Gesamt-PDF-S. 790–791: Schlüssel A, Schritte 10–13, vollständige Artbehandlung und Fig. 791E direkt gelesen und als Seitenbilder geprüft. Gattungsrahmen S. 785–786 textlich geprüft. · eingesehen 23.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 319–320, Gesamt-PDF-S. 320–321: Abschnitt 2.14 vollständig direkt gelesen und visuell geprüft; Fortsetzung oben rechts auf S. 319 und oben links auf S. 320 von Nachbararten getrennt. · eingesehen 23.10.2026
NMV · Veldgids zeereep: Mosklokjes
Nederlandse Mycologische Vereniging · Schlüssel 1b–2a und Artbehandlung 2: Grasmosklokje, Galerina graminea; direkt gelesene Webseite. Keine Übernahme des Fotos. · eingesehen 23.10.2026
Species Fungorum · Galerina graminea / Galerina laevis
Species Fungorum, Royal Botanic Gardens, Kew · Datensätze 252424 und 331096: akzeptierter Name, Basionym Galera graminea, Galerina laevis Singer als Synonym; Familie Galerinaceae. Namensdaten, keine eigenständige Artabgrenzung. · eingesehen 23.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Galerina graminea
Rote-Liste-Zentrum · Gespeicherter Originaldatensatz im Register: deutscher Name Rasen-Häubling, akzeptierter Registername Galerina graminea. Veraltete Familienzuordnung nicht übernommen. · eingesehen 23.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Galerina graminea · abgeglichen am 23.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Galerina
Seite: PDF-S. 790–791
- Die Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) · Galerina graminea
Seite: S. 319–320
- NMV · Veldgids zeereep: Mosklokjes
- Species Fungorum · Galerina graminea / Galerina laevis
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich