Dünnstieliger Helmkreisling
Cudoniella acicularis
Quellen zum Speisewert
Die ausgewerteten Beschreibungen dienen dem Merkmalsvergleich. Eine belastbare Speisewertbewertung ist für dieses Porträt nicht erarbeitet; daraus folgt weder Essbarkeit noch Giftigkeit.
Winzige helle Köpfchen auf dünnen Stielen besiedeln feuchtes morsches Holz. Für die Trennung vom Wasserkreisling sind die größeren Sporen wichtig; ein weißes Köpfchen allein reicht nicht.

Kleine weiße Köpfchen auf dünnen, hellen Stielen an dunklem morschem Holz.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung.
Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0 · Original

Mehrere winzige helle Fruchtkörper mit gut sichtbaren Stielen auf Holz.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung.
Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Die fruchtbare Spitze ist rundlich bis gewölbt, weißlich, teils grau oder rötlich. Kučera dokumentiert 2–10 mm breite Köpfchen; Tanchauds französische Funde sind überwiegend kleiner.
- Unterseite
Keine . Die sporenbildende Schicht liegt auf der gewölbten Oberseite des Köpfchens, dessen Rand nach unten gebogen sein kann.
- Stiel & Basis
Schmal und zylindrisch, weißlich bis schwach bräunlich. Kučeras Kollektionen besitzen meist 5–7 mm lange, 1–2 mm dicke Stiele; die Proportionen einzelner Fruchtkörper variieren.
- Fleisch
Sehr kleine, weiche Fruchtkörper. Tanchaud beschreibt eine Veränderung von Weiß zu rötlichen, grauen bis dunkelbraunen Tönen im Alter.
- Sporenpulver
Kučeras untersuchte Trockenbelege: (17–)19–22 × 4–5 µm, hyalin, länglich und teils mit bis zu drei Querwänden. Der Ascusporus wurde in Melzer ohne Blaufärbung beschrieben. Tanchaud nennt 15–20 × 4–5 µm; nicht zu einer künstlichen Messreihe vermischen.
Die Mikroskopie kann den Ersteindruck korrigieren
Kučera beschreibt ausdrücklich eine zunächst falsche Einordnung als Wasserkreisling. Die Geschichte dieses Belegs zeigt, warum auch charakteristisch wirkende Fotos nicht alle Trennmerkmale enthalten.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Cudoniella acicularis
Viktor Kučera (2011) · Catathelasma 13, S. 25–27 und Bildtafel; SAV-Belege · eingesehen 29.10.2026
Cudoniella acicularis · Fiche de terrain
Patrice Tanchaud (April 2024) · Beschreibung, Vergleich und eigene Beobachtungen · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Cudoniella acicularis
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name in der Detailansicht: Dünnstieliger Helmkreisling. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Cudoniella acicularis
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Feuchtes, morsches Laubholz. Originalbelege von Eichenstubben und Buchenholzstücken in feuchtem Boden; die slowakische Studie betont Herbstfunde. Tanchaud beobachtete die Art wiederholt im Herbst an totem Laubholz, besonders Eiche.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Buchen
- Eichen
- Laubholz
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis November. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Cudoniella acicularis · Cudoniella acicularis · Fiche de terrain
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Wasserkreisling wächst oft an stark durchnässtem oder untergetauchtem Holz und hat kleinere Sporen. Ein in der slowakischen Studie zunächst so benannter Fund erwies sich mikroskopisch als acicularis.
verfügbar
Abgestutztes Fadenscheibchen
Vibrissea truncorum
Noch kein ArtporträtBesitzt eine gelb-orange fruchtbare Spitze und sehr lange, fadenförmige Sporen. Die bloße gestielte Köpfchenform ist mit mehreren Schlauchpilzen geteilt.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Mikroskopie kann den Ersteindruck korrigieren
Kučera beschreibt ausdrücklich eine zunächst falsche Einordnung als Wasserkreisling. Die Geschichte dieses Belegs zeigt, warum auch charakteristisch wirkende Fotos nicht alle Trennmerkmale enthalten.
Quellen
Cudoniella acicularis
Viktor Kučera (2011) · Catathelasma 13, S. 25–27 und Bildtafel; SAV-Belege · eingesehen 29.10.2026
Cudoniella acicularis · Fiche de terrain
Patrice Tanchaud (April 2024) · Beschreibung, Vergleich und eigene Beobachtungen · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Holz und Feuchte festhalten
Eine Übersicht der kleinen Gruppe und eine Nahaufnahme eines einzelnen Fruchtkörpers ergänzen sich. Wichtig sind der Holzrest und sein Feuchtezustand, nicht nur die weiße Spitze.
Quellen
Cudoniella acicularis
Viktor Kučera (2011) · Catathelasma 13, S. 25–27 und Bildtafel; SAV-Belege · eingesehen 29.10.2026
Cudoniella acicularis · Fiche de terrain
Patrice Tanchaud (April 2024) · Beschreibung, Vergleich und eigene Beobachtungen · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Cudoniella acicularis
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschDünnstieliger Helmkreisling
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Cudoniella acicularis · Abgerufen: 29.10.2026
Deutscher Name in der Detailansicht: Dünnstieliger Helmkreisling.
Hier belegt: Dünnstieliger Helmkreisling.
NiederländischHoutknoopje
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
DänischEge-dyndskive
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischEikeklubbe
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischStubbspik
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 1.0 · Abgerufen: 30.10.2026
FinnischValkotatikka
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
Weniger anzeigen
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 5 |
| Feb | 4 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 1 |
| Jul | 2 |
| Aug | 0 |
| Sep | 9 |
| Okt | 26 |
| Nov | 13 |
| Dez | 8 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 21 |
| Österreich | 2 |
| Schweiz | 45 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 67 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 45 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 16 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 5 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 2 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 29.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Abweichende Messreihen und regionale Angaben bleiben getrennt; Quellenbestimmung der Fotos wird nicht als eigene Mikroskopie ausgegeben. Fundkurve noch nicht konzeptgeprüft.
Umfang: Originalbeschreibungen und Fachschlüssel gelesen; Herkunft, Lizenzmetadaten und sichtbarer Bildinhalt getrennt geprüft. Deutscher Name mit Quellenbeleg. Keine unabhängige Fachfreigabe.
Erneut herangezogene Quellen
Cudoniella acicularis
Viktor Kučera (2011) · Catathelasma 13, S. 25–27 und Bildtafel; SAV-Belege · eingesehen 29.10.2026
Cudoniella acicularis · Fiche de terrain
Patrice Tanchaud (April 2024) · Beschreibung, Vergleich und eigene Beobachtungen · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Cudoniella acicularis
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name in der Detailansicht: Dünnstieliger Helmkreisling. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Cudoniella acicularis
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Cudoniella acicularis · abgeglichen am 29.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Cudoniella acicularis
- Cudoniella acicularis · Fiche de terrain
- Rote-Liste-Zentrum · Cudoniella acicularis
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich