Gelbschuppiger Tintling
Coprinellus xanthothrix
Quellen zum Speisewert
Die ÖMG führt den Gelbschuppigen Tintling als ungenießbar.
Ein kleiner Tintling mit hellen bis bräunlichen Hüllflocken auf dem Hut. Die Trennung nah verwandter Arten gelingt meist erst über Sporenform, Zystiden und Hüllzellen.

Ausgebreiteter kleiner Tintling mit gerieftem Hut.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Michel Langeveld, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Junger und älterer Fruchtkörper mit körnigen Hüllresten.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Sara Navarro, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Jung eiförmig bis glockig, später ausgebreitet, etwa 1–3 cm breit. Anfangs creme- bis blassgelb, später grauer, mit ockerlicher Mitte und weißen bis bräunlichen körnig-flockigen .
- Unterseite
Dicht stehende , anfangs hell, später dunkel bis schwarz und mäßig zerfließend. Alte Fruchtkörper verändern sich rasch.
- Stiel & Basis
Weißer, schlanker, hohler und brüchiger Stiel, ungefähr 3,5–8 cm lang. Basis etwas verbreitert, Oberfläche fein flaumig bis glatt.
- Fleisch
Sehr dünn und hell, ohne markanten Geruch. Für einen belastbaren Vergleich braucht man möglichst junge Fruchtkörper mit erhaltenen Hüllresten.
- Sporenpulver
Sporen etwa 7–10 × 4,5–6 µm, elliptisch bis leicht mandelförmig und kaum bohnenförmig, mit zentralem Keimporus. Auch die kettenförmig angeordneten Zellen des Hutvelums sind wichtig.
Junge Hüte sichern
Hüllreste können bei Regen verschwinden. Fotos nur vom alten, zerfließenden Hut reichen für den Vergleich oft nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 307. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 133: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer von Laubholz. Totes, auch vergrabenes Laubholz. Auf toten Zweigen und Holzstücken von Laubbäumen, auch auf vergrabenem Holz in Wäldern und an Waldrändern. Fruchtkörper vom Frühjahr bis Herbst.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Buchen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Mai bis Juli und Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 4 · Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Sehr ähnlich, im Schlüssel meist schmalere und deutlicher bohnenförmige Sporen.
Ähnliche Hüllreste, im Durchschnitt längere Sporen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Junge Hüte sichern
Hüllreste können bei Regen verschwinden. Fotos nur vom alten, zerfließenden Hut reichen für den Vergleich oft nicht.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 307. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 133: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporen in beiden Ansichten vergleichen
Vorder- und Seitenansicht sind bei dieser Art nicht gleich. Das ist wichtiger als eine einzelne grobe Längenangabe.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 307. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 133: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Vergrabenes Holz suchen
Ein scheinbar bodenbewohnender Tintling kann an einem kleinen Holzstück unter der Streu sitzen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 307. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 133: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Coprinellus xanthothrix
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGelbschuppiger Tintling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
EnglischFirerug InkcapEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NiederländischKleine viltinktzwam
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischCoprin à voile jaune
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
DänischGultrådet blækhat
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NorwegischGulltrådblekksopp
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischMattbläcksvamp
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FinnischHimmimustesieni
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischHnojník žlutochlupý
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
SlowenischŽoltokosmičasti tintovec
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
UngarischSárgaszemcsés tintagomba
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
JapanischコキララダマシSinngemäß: Kleiner Glimmertintlings-Doppelgänger
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
コキララダマシ: Redaktionelle sinngemäße Wiedergabe der Namensbestandteile; kein offizieller deutscher Artname. Undurchsichtige Namensbestandteile werden nicht als gesicherte Etymologie ausgegeben. Kein Nachweis eines Vorkommens im jeweiligen Sprachraum.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle sinngemäße Wiedergabe der Namensbestandteile; kein offizieller deutscher Artname. Undurchsichtige Namensbestandteile werden nicht als gesicherte Etymologie ausgegeben. Kein Nachweis eines Vorkommens im jeweiligen Sprachraum.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
- Kroatisch
Weniger anzeigen
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Coprinellus xanthothrix
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Romagn.) Vilgalys, Hopple & Jacq.Johnson
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Romagn.) Vilgalys, Hopple & Jacq. Johnson · Namensdatensatz 474364
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Coprinus xanthothrix Romagn.
Revue Mycol. 6(3-4): 127 (1941) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik2015–2025 in zehn mitteleuropäischen Ländern; Filter und Datenquellen dokumentiert. Keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung der Einzelbelege. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 14.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 1 |
| Mai | 10 |
| Jun | 11 |
| Jul | 7 |
| Aug | 4 |
| Sep | 5 |
| Okt | 7 |
| Nov | 2 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 2 |
| Österreich | 13 |
| Schweiz | 30 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 1 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 47 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 28 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 13 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 2 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: S4 Nr.307 eigene Kollektion Fagus und FN133 Artpassage gelesen. Fagus ist belegtes Substratbeispiel, keine exklusive Holzart. Keinen Alkoholeffekt von anderen Tintlingsarten übertragen. Nur zwei geeignete Makrofotos; übrige Kandidaten Mikroskopie, daher verworfen.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 254, PDF-S. 253, Art Nr. 307. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 133: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Speisewert von Pilzen · ÖMG
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Taxonspezifische Zeile gelesen; Synonyme und Stoffgruppen nicht ungeprüft übernommen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Taxonspezifischer Quellenabgleich · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 4
Seite: S. 254
- Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Seite: PDF-S. 133
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Coprinellus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Coprinellus