Olivfarbener Grünspanbecherling
Chlorencoelia versiformis
Dieses Porträt dient der Einordnung und gibt keine Sammel- oder Speisefreigabe.
Quellen zum Speisewert
Bezeichnung im Datensatz: Keine Speiseempfehlung
Ein kleiner olivgelber Holzbecherling mit kurzem Stiel und dunklerer Außenseite. Seine Farbe erinnert an Grünspanbecherlinge, doch er färbt das Holz nicht entsprechend blaugrün.

Olivgelbe Becher auf morschem Holz.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Dmitry Ivanov, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Kurze Basis und dunklere Becheraußenseite.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Dmitry Ivanov, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Olivfarbene Fruchtschicht und unregelmäßige Becherränder.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Eugene Popov, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Kleine, meist etwa 5–15 mm breite Becher, später flach bis unregelmäßig ausgebreitet. Die glatte Innenseite ist olivgelb bis olivgrün; trocknende Fruchtkörper werden deutlich dunkler.
- Unterseite
Die Fruchtschicht liegt auf der glatten Becherinnenseite. Außen dunkler olivbraun, fein samtig bis bereift; keine oder .
- Stiel & Basis
Kurzer, manchmal seitlich angesetzter Stiel, meist nur wenige Millimeter lang. Einzelne Becher können an der Basis zusammenstehen.
- Fleisch
Dünnes, weiches Becherfleisch. Das besiedelte Holz wird nicht so auffällig blaugrün gefärbt wie bei Grünspanbecherlingen.
- Sporenpulver
Glatte, farblose, länglich-zylindrische bis leicht gebogene Sporen. Die Revision nennt überwiegend 11–15 × 2,5–3,5 µm; im Schweizer Band liegen die Werte bei 9–13 × etwa 3 µm. Auch Aufbau und Behaarung der Becherwand beachten.
Holzfarbe mit ansehen
Olivfarbene Becher und blaugrün verfärbtes Holz sind unterschiedliche Merkmale. Beide Beobachtungen getrennt notieren.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 176, PDF-S. 175, Art Nr. 201. · eingesehen 14.10.2026
Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
J. R. Dixon · Mycotaxon 1, Abschnitt Chlorencoelia versiformis, S.224–228; Beschreibung, Belege und Vergleich mit C. torta. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzabbauer. Feuchtes, morsches Laubholz. Auf feuchtem, morschem Laubholz, unter anderem Erlen- und Eichenholz. Oft gesellig, in der Schweizer Beschreibung vom Spätsommer bis Herbst.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Eichen
- Erlen
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 1 · Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Stärker blaugrüne Fruchtkörper und charakteristisch blaugrün gefärbtes Holz.
verfügbar
Chlorencoelia torta
Noch kein ArtporträtSehr ähnlicher Becherling; Sporenform und Becherwand müssen verglichen werden.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Holzfarbe mit ansehen
Olivfarbene Becher und blaugrün verfärbtes Holz sind unterschiedliche Merkmale. Beide Beobachtungen getrennt notieren.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 176, PDF-S. 175, Art Nr. 201. · eingesehen 14.10.2026
Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
J. R. Dixon · Mycotaxon 1, Abschnitt Chlorencoelia versiformis, S.224–228; Beschreibung, Belege und Vergleich mit C. torta. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die kurze Basis zeigen
Eine flache Draufsicht verdeckt den kleinen, gelegentlich seitlichen Stiel. Eine zweite Aufnahme von der Seite hilft.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 176, PDF-S. 175, Art Nr. 201. · eingesehen 14.10.2026
Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
J. R. Dixon · Mycotaxon 1, Abschnitt Chlorencoelia versiformis, S.224–228; Beschreibung, Belege und Vergleich mit C. torta. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ähnliche Becher mikroskopisch trennen
Chlorencoelia torta besitzt anders geformte Sporen und einen anderen Aufbau der Becherwand. Farbe allein reicht nicht.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 176, PDF-S. 175, Art Nr. 201. · eingesehen 14.10.2026
Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
J. R. Dixon · Mycotaxon 1, Abschnitt Chlorencoelia versiformis, S.224–228; Beschreibung, Belege und Vergleich mit C. torta. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Chlorencoelia versiformis
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschOlivfarbener Grünspanbecherling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
EnglischFlea's EarOlive-brown cup
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischPézize versiforme
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
DänischGullig grønskive
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NorwegischOlivenbeger
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischOlivskål
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FinnischOliivinastakka
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischZelenitka olivová
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
RussischХлорэнцелия изменчивая
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
JapanischコケイロサラタケSinngemäß: Moosfarbener Schalenpilz
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
コケイロサラタケ: Redaktionelle sinngemäße Wiedergabe der Namensbestandteile; kein offizieller deutscher Artname. Undurchsichtige Namensbestandteile werden nicht als gesicherte Etymologie ausgegeben. Kein Nachweis eines Vorkommens im jeweiligen Sprachraum.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle sinngemäße Wiedergabe der Namensbestandteile; kein offizieller deutscher Artname. Undurchsichtige Namensbestandteile werden nicht als gesicherte Etymologie ausgegeben. Kein Nachweis eines Vorkommens im jeweiligen Sprachraum.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
Weniger anzeigen
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Chlorencoelia versiformis
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Pers.) J.R.Dixon
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Pers.) J.R. Dixon · Namensdatensatz 311054
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Peziza versiformis Pers.
Icon. Desc. Fung. Min. Cognit. 1: 25 (1798) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 2: 130 (1822)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik2015–2025 in zehn mitteleuropäischen Ländern; Filter und Datenquellen dokumentiert. Keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung der Einzelbelege. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 14.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 1 |
| Aug | 5 |
| Sep | 11 |
| Okt | 4 |
| Nov | 1 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 0 |
| Österreich | 4 |
| Schweiz | 19 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 3 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 23 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 19 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 3 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 1 Datensatz
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: S1 Nr201 unter Chlorosplenium versiforme und Dixon1975 S.224–228 gelesen. Sporenmessreihen getrennt angegeben; keine Blaugrünfärbung des Holzes behauptet. Nicht aus der bloßen neuen Gattung einen anderen europäischen Taxonumfang abgeleitet.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 176, PDF-S. 175, Art Nr. 201. · eingesehen 14.10.2026
Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
J. R. Dixon · Mycotaxon 1, Abschnitt Chlorencoelia versiformis, S.224–228; Beschreibung, Belege und Vergleich mit C. torta. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Redaktionelle Einordnung · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
- Pilze der Schweiz · Band 1
Seite: S. 176
- Studies on the genus Chlorosplenium and its segregates (1975)
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich