Gelbblättriger Scheinrübling
Callistosporium luteo-olivaceum
Quellen zum Speisewert
Die ausgewerteten Beschreibungen dienen dem Merkmalsvergleich. Eine belastbare Speisewertbewertung ist für dieses Porträt nicht erarbeitet; daraus folgt weder Essbarkeit noch Giftigkeit.
Ein kleiner Holzbewohner mit olivbraunem Hut und deutlich gelblichen Lamellen. Besonders wichtig ist die Abgrenzung zum ähnlichen Kleinsporigen Scheinrübling, dessen Sporen erheblich kleiner sind.

Braune Hüte und hellgelbliche Lamellen an einem Holzrest zwischen Nadeln.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung. Foto aus IT; kein Nachweis eines mitteleuropäischen Vorkommens.

Gelbe Lamellen und schlanke Stiele vor morschem Holz; daneben kleinere Hüte.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung. Foto aus IT; kein Nachweis eines mitteleuropäischen Vorkommens.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Funga Nordica nennt etwa 1,5–4,5 cm breite Hüte. Anfangs gewölbt bis glockig, später flacher oder leicht vertieft, mit oder ohne ; glatt bis runzelig, gelbbraun bis olivbraun und beim Trocknen heller.
- Unterseite
Gelbliche, eher schmale , am Stiel . Die regional untersuchte Kollektion aus dem Sulzbachtal zeigte breitere, untermischte Lamellen; ihre gelbe Farbe kontrastierte mit dem dunkleren Hut.
- Stiel & Basis
Etwa 2–6,5 cm lang und 2–7 mm dick nach Funga Nordica. Gelbbraun, zur Basis dunkel olivbraun, faserig und an der Spitze bereift; kein .
- Fleisch
Weich und olivgelb, mit schwachem Geruch. Funga Nordica beschreibt eine violette Reaktion des Fleisches mit Kalilauge; der regionale Fundbericht nennt eine violettrote Reaktion der Basidien. Reagenzreaktionen gehören zur fachlichen Untersuchung.
- Sporenpulver
Schlüssel 2026: 5–5,5(–6,5) × 3,5–4 µm; Funga Nordica gibt einen weiteren Bereich von 4–7 × 3–4,5 µm an. Ellipsoid und glatt. Gelblicher Sporeninhalt ist nicht mit gelbem gleichzusetzen: Funga Nordica nennt weißen Abwurf.
Holz oder Waldboden?
Ein Fruchtkörper zwischen Nadeln kann an einem überdeckten Holzrest sitzen. Dokumentiere den Ansatz, ohne den Fundort großflächig freizulegen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008)
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Seiten 430: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 168; PDF-Seiten 169: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Großpilze des unteren Sulzbachtales
Strittmatter, Baireuther & Obenauer (2015) · Zeitschrift für Mykologie 81/1, S. 89, Callistosporium luteo-olivaceum · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Callistosporium luteoolivaceum
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name: Gold-Scheinrübling; Schreibweise ohne Bindestrich im Artnamen. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Callistosporium luteo-olivaceum
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Vermorschtes Nadelholz. Auf vermorschtem Nadelholz, in Funga Nordica besonders Kiefer. Der deutsche Regionalbericht dokumentiert einen Novemberfund auf Nadelholz. Kleine Holzstücke können zwischen der Streu verborgen liegen.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Großpilze des unteren Sulzbachtales
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
verfügbar
Callistosporium pinicola
Noch kein ArtporträtDer Kleinsporige Scheinrübling wächst ebenfalls auf morschem Nadelholz, besitzt im Schlüssel aber nur 2,5–4,5 × 2–3,5 µm große Sporen. Farb- und Größenunterschiede allein sind weniger belastbar.
Auch der Onyxfarbene Schönkopf verbindet dunkle Hüte mit gelben Lamellen. Er wird als Streubewohner beschrieben; Huthaut, Sporen und tatsächliches Substrat ergänzend prüfen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Holz oder Waldboden?
Ein Fruchtkörper zwischen Nadeln kann an einem überdeckten Holzrest sitzen. Dokumentiere den Ansatz, ohne den Fundort großflächig freizulegen.
Quellen
Funga Nordica (2008)
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Seiten 430: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 168; PDF-Seiten 169: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Großpilze des unteren Sulzbachtales
Strittmatter, Baireuther & Obenauer (2015) · Zeitschrift für Mykologie 81/1, S. 89, Callistosporium luteo-olivaceum · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporeninhalt und Sporenabwurf
Ein gelblicher Tropfen innerhalb einzelner Sporen ist eine mikroskopische Beobachtung. Die Farbe einer größeren abgelegten Sporenmenge ist eine andere Eigenschaft.
Quellen
Funga Nordica (2008)
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Seiten 430: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 168; PDF-Seiten 169: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Großpilze des unteren Sulzbachtales
Strittmatter, Baireuther & Obenauer (2015) · Zeitschrift für Mykologie 81/1, S. 89, Callistosporium luteo-olivaceum · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Callistosporium luteo-olivaceum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGelbblättriger Scheinrübling
Namensbeleg
Großpilze des unteren Sulzbachtales · Abgerufen: 29.10.2026
Zeitschrift für Mykologie 81/1, S. 89, Callistosporium luteo-olivaceum
Hier belegt: Gelbblättriger Scheinrübling.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
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- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 29.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 3 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 3 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 2 |
| Jul | 1 |
| Aug | 7 |
| Sep | 16 |
| Okt | 16 |
| Nov | 5 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 2 |
| Österreich | 10 |
| Schweiz | 38 |
| Tschechien | 1 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 51 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 38 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 8 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 2 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 1 Datensatz
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 29.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Abweichende Messreihen und regionale Angaben bleiben getrennt; Quellenbestimmung der Fotos wird nicht als eigene Mikroskopie ausgegeben. Fundkurve noch nicht konzeptgeprüft.
Umfang: Originalbeschreibungen und Fachschlüssel gelesen; Herkunft, Lizenzmetadaten und sichtbarer Bildinhalt getrennt geprüft. Deutscher Name mit Quellenbeleg. Keine unabhängige Fachfreigabe.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008)
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Seiten 430: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias G. Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Druckseiten 168; PDF-Seiten 169: Artbeschreibung und zugehöriger Schlüssel. Lokales Exemplar gelesen; der Link führt zum Werkportal bzw. Katalognachweis. · eingesehen 29.10.2026
Großpilze des unteren Sulzbachtales
Strittmatter, Baireuther & Obenauer (2015) · Zeitschrift für Mykologie 81/1, S. 89, Callistosporium luteo-olivaceum · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Callistosporium luteoolivaceum
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name: Gold-Scheinrübling; Schreibweise ohne Bindestrich im Artnamen. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Callistosporium luteo-olivaceum
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Callistosporium luteo-olivaceum · abgeglichen am 29.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Großpilze des unteren Sulzbachtales
- Rote-Liste-Zentrum · Callistosporium luteoolivaceum
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich