Judasohr
Auricularia auricula-judae
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Ohrartige, braune Lappen sitzen seitlich am Holz. Feucht sind sie elastisch und durchscheinend, trocken klein und hart. Gerade dieser Wechsel macht das Judasohr zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie stark Witterung das Aussehen eines Pilzes verändert.

Feuchte, braune Ohrlappen am Holunderast; die glatteren Innenseiten und der seitliche Ansatz sind sichtbar.
Focus-Stack aus 20 Aufnahmen laut Bildquelle. Kein trockenes Stadium; mikroskopische Artmerkmale sind nicht abgebildet.
Agnes Monkelbaan · CC BY-SA 4.0 · Original

Ohrförmige Fruchtkörper am Holz: glatte bis gefaltete Innenseiten mit aufliegenden Schneekristallen.
Winteraufnahme mit Schnee; Farbe und Glanz sind vom feuchten Zustand und der Beleuchtung beeinflusst.

Nahaufnahme der feinfilzigen Außenseite und des eingerollten Randes, aufgenommen in Berlin.
Detailansicht der Oberfläche; mikroskopische Merkmale sind nicht abgebildet.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Fruchtkörper
Meist wenige Zentimeter breite, unregelmäßige Ohr- oder Muschelform; außen fein samtig bis filzig.
- Fruchtschicht
Die glattere, oft gefaltete Innenseite trägt die Fruchtschicht; keine oder .
- Stiel & Basis
Seitliche, kurze Ansatzstelle am Holz; kein ausgeprägter Hutstiel und kein .
- Fleisch
Dünn, gallertig-knorpelig und biegsam, bei Trockenheit stark schrumpfend.
- Sporen
Weiß; unter dem Mikroskop länglich gebogene Sporen.
Beide Oberflächen ansehen
Eine Aufnahme von außen und eine von der glatten Innenseite machen mehr sichtbar als die Ohrform allein. Baumart und Feuchtezustand dazuschreiben.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · auricularia auricula judae
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Fruchtkörper
Fruchtschicht
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Zersetzt Laubholz, besonders ältere Holunderäste; auch andere Laubbäume kommen als Substrat infrage.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Ahorne
- Buchen
- Holunder
- Weitere Laubhölzer
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis Mai. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilz des Jahres 2017: Judasohr
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Das Judasohr besitzt fein behaarte, gewöhnlich nicht deutlich konzentrisch gezonte Außenseiten. Beim Gezonten Ohrlappenpilz fallen die gröbere Behaarung, erkennbare Zonen und häufig zusammenhängende, zum Teil flächig am Holz anliegende Fruchtkörper auf. Beide Oberflächen und die gesamte Wuchsform dokumentieren.
Judasohren bilden meist dünnere braune Ohrlappen mit anderer Oberflächen- und Basidienstruktur. Beide können bei Trockenheit stark schrumpfen; Konsistenz allein bestimmt die Gattung nicht.
Judasöhrchen: Kleine braune Schälchen mit auffällig weißfilziger Außenseite. Trotz der Becherform ein Ständerpilz und Verwandter des Spaltblättlings.
Judasohr: Größer und deutlich gallertiger; die weiße filzige Becheraußenseite fehlt.
Gallertige Fruchtkörper mit kleinen Stacheln unter dem Hut: Der Zitterzahn verbindet eine ungewöhnliche Konsistenz mit einer gut sichtbaren Fruchtschicht.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Fruchtkörper, zwei Erscheinungsbilder
Bei Trockenheit verliert der Fruchtkörper Wasser und zieht sich zusammen. Nach Regen kann er wieder aufquellen. Dunkle, unscheinbare Lappen am selben Ast können deshalb zu derselben Erscheinungsform gehören wie die weichen braunen „Ohren“ nach feuchtem Wetter.
Quellen
Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Holunder ist ein Hinweis, keine Pflicht
Schwarzer Holunder ist ein typischer Wirt. Die DGfM nennt aber auch Ahorn und Buche. Ein Fund an anderem Laubholz ist damit nicht ausgeschlossen; umgekehrt beweist ein Holunderast für sich genommen keine Artidentität.
Quellen
Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Was sich erst unter dem Mikroskop zeigt
Die Basidien sind quer in vier Zellen geteilt. Dieses Merkmal erschließt die systematische Einordnung, obwohl an der glatten Oberfläche keine Lamellen erkennbar sind. Die äußere Fruchtkörperform und der Aufbau der sporenbildenden Zellen sind unterschiedliche Beobachtungsebenen.
Quellen
Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mu-Err: ein gebräuchlicher Name mit mehreren Bezugsarten
Mu-Err begegnet auch in deutschsprachigen Pilztexten als Name des Judasohrs. Die Schreibweise gibt chinesisch 木耳 (mù’ěr) wieder: 木 bedeutet hier Holz, 耳 Ohr, sinngemäß also „Holzohr“. Der Name ist jedoch keine eindeutige Artangabe. Die DGfM bezeichnet damit einen asiatischen Verwandten; chinesische Kulturpilze, die früher als Auricularia auricula-judae geführt wurden, wurden 2014 als Auricularia heimuer abgegrenzt. Eine Packung mit der Aufschrift Mu-Err belegt deshalb nicht, dass sie das hier porträtierte europäische Judasohr enthält. Auch ältere fremdsprachige Namen müssen zusammen mit der damaligen Artauffassung gelesen werden.
Quellen
Auricularia auricula-judae · Judasohr
Dieter Gewalt · Fundkorb (Stand 9. Juni 2021) · Absatz zu Mu-Err (= Holzohr) als Beleg des deutschen Namensgebrauchs und der Übersetzung. Die pauschale Zuordnung chinesischer Importware und thailändischer Vorkommen zum europäischen Artkonzept wird nicht übernommen; Abgrenzung nach Wu et al. (2014). · eingesehen 10.10.2026
Judasohr, Mu-Err, Holunderschwamm
Lothar Krieglsteiner (2015) · Titel des Artbeitrags als Beleg des deutschen Namensgebrauchs; keine Übernahme einer Gleichsetzung asiatischer Arten. · eingesehen 10.10.2026
Pilz des Jahres 2017: Judasohr
Deutsche Gesellschaft für Mykologie · Absatz zum Handelsnamen Mu-Err für einen asiatischen Verwandten, dort als A. polytricha bezeichnet. · eingesehen 10.10.2026
Species clarification of the most important and cultivated Auricularia mushroom “Heimuer”
Fang Wu, Yuan Yuan, Vera F. Malysheva, Ping Du und Yu-Cheng Dai (2014) · Gelesen: Abstract. Phytotaxa 186(5): 241–253; DOI 10.11646/phytotaxa.186.5.1. Trennung chinesischer Kultur- und Wildbelege vom europäischen A. auricula-judae. · eingesehen 10.10.2026
木耳 · 重編國語辭典修訂本
Bildungsministerium Taiwan · Lemma 木耳, Pinyin mù ěr und Wortbeschreibung. Sprachbeleg, kein Nachweis einer modernen Artzuordnung. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auch im Winter beobachten
Fruchtkörper sind über das Jahr zu finden; feuchte, frostfreie Winterphasen eignen sich besonders zum Beobachten. Ein trockener Ast ohne auffällige Lappen muss nicht dauerhaft unbesiedelt sein. Die Funddaten unten dokumentieren Meldungen, nicht die gesamte Lebensdauer des Pilzgeflechts.
Quellen
Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Fein behaart ist etwas anderes als deutlich gezont
Fungi of Temperate Europe (2026) beschreibt beim Judasohr eine fein behaarte Außenseite ohne ausgeprägte konzentrische Zonen. Beim Gezonten Ohrlappenpilz sind die Oberseite grober behaart und die Zonen deutlicher; dazu kommen oft zusammengewachsene, teilweise flächig anliegende Fruchtkörper. Deshalb ist eine Übersicht des Bewuchses zusammen mit einer Nahaufnahme der Außenseite aussagekräftiger als die Ohrform allein.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 774, 776, 778–779 und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021). · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporenmaße: ein offener Widerspruch in der Literatur
Wu et al. (2021) geben für das europäische Judasohr 15–22 × 5–7 µm an, mit einzelnen Werten außerhalb dieser Hauptspanne. Fungi of Temperate Europe (2026) nennt dagegen 13–15 × 5–6 µm. Die Abweichung ist ungeklärt; hier erhält die taxonomische Studie mit dokumentiertem Untersuchungsmaterial Vorrang. Ein Fund sollte nicht allein wegen Überschreitung der engeren Buchspanne ausgeschlossen werden. Beide Fundstellen bleiben zum Nachprüfen sichtbar.
Quellen
Global Diversity and Updated Phylogeny of Auricularia (Auriculariales, Basidiomycota)
Fang Wu et al. (2021) · Journal of Fungi 7: 933. DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt A. mesenterica, untersuchte Belege und Kommentar zum Komplex im Volltext gelesen; Sporenmessung n=60/2, keine globale Gleichsetzung alter Namen. · Journal of Fungi 7: 933, DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt (5) A. auricula-judae: Beschreibung, untersuchte Belege und Notes; zusätzlich bereits verwendeter Abschnitt zu A. mesenterica. Keine vollständige Neubewertung aller 37 behandelten Arten. · eingesehen 04.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 774, 776, 778–779 und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021). · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auch stehendes, absterbendes Holz gehört zum Substrat
Judasohren müssen nicht an einem bereits am Boden liegenden Ast wachsen. Die regionale Bearbeitung beschreibt sie auch an geschwächten oder absterbenden Gehölzen und an abgestorbenen, noch stehenden Stämmen und Ästen. Bei der Dokumentation sind deshalb der Zustand des Holzes und seine Lage ebenso hilfreich wie der Name des Baumes.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1
German J. Krieglsteiner · Gedruckte S. 60, 61, 62. Substratzustand europäischer Funde; keine asiatischen Kulturpilze oder historischen weltweiten Arealangaben übertragen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Auricularia auricula-judae
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschJudasohrHolunderpilzMu-ErrMu-Err wird auch für andere Auricularia-Arten verwendet; kein eindeutiger Artname.
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischJelly EarJew's Ear
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischEcht judasoor
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischOreille de Judas
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischOreja de Judas
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Auricularia auricula-judae (Bull. St. Amans) Wetts.
ItalienischOrecchia di Giuda
Namensbeleg
AMINT · Glossario Illustrato Micologico · Abgerufen: 05.10.2026
RumänischUrechea IudeiRegionaler Name aus Mărginimea Sibiului.
Namensbeleg
Constantin Drăgulescu · Ciupercile în etnobotanica românească · Abgerufen: 06.10.2026
Moeszia 2, gedruckte Seite 65
DänischJudasøre
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischJudasøre
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischJudasöra
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
PolnischUszak bzowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischBoltcovitka ucho Jidášovo
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischBezgova uhljevka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Auricularia auricula-judae, bezgova uhljevka
KroatischJudino uho
Namensbeleg
CROmushrooms · Auricularia auricula-judae · Abgerufen: 06.10.2026
JUDINO UHO / Auricularia auricula-judae (Bull.) Quél.
SerbischJudino uvo
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 3_1, Zeile Auricularia auricula-judae: Judino uvo
UngarischJúdásfülgombaJúdásfüle gomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 3: Auricularia auricula-judae (Hirneola auricula-judae) | júdásfülgomba (júdásfüle gomba, júdásfüle-gomba)
RussischАурикулярия уховидная
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Chinesisch黑木耳Sinngemäß: Schwarzes Holzohr 云耳Sinngemäß: Wolkenohr 厚质木耳Sinngemäß: Dickfleischiges Holzohr Diese überlieferten Namen sind nicht auf das europäische Judasohr beschränkt; insbesondere 黑木耳 wird auch für Auricularia heimuer verwendet.
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
黑木耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
云耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
厚质木耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Finnisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Auricularia auricula-judae
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bull.) Wettst.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) Quél. · Namensdatensatz 102281
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Tremella auricula-judae Bull.
Herb. Fr. 9: pl. 427, fig. 2 (1789) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsautor laut Register
- Fr.
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Bull.) Wettst.“, Index Fungorum „(Bull.) Quél.“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 615 |
| Feb | 605 |
| Mär | 422 |
| Apr | 374 |
| Mai | 328 |
| Jun | 216 |
| Jul | 118 |
| Aug | 94 |
| Sep | 140 |
| Okt | 320 |
| Nov | 404 |
| Dez | 558 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 2.295 |
| Österreich | 753 |
| Schweiz | 976 |
| Tschechien | 53 |
| Polen | 48 |
| Slowakei | 20 |
| Ungarn | 39 |
| Slowenien | 4 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 6 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 10 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 355 Meldungen unter CC0 1.0, 3.839 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- NABU|naturgucker · 1.745 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 936 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 729 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 647 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 119 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 12 Datensätze
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Äußere Behaarung und Abgrenzung zum Gezonten Ohrlappenpilz erweitert. Die abweichenden Sporenmaße wurden an einer Primärpublikation überprüft und als ungelöster Quellenkonflikt kenntlich gemacht.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 774, 776, 778–779 und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021). · eingesehen 04.10.2026
Global Diversity and Updated Phylogeny of Auricularia (Auriculariales, Basidiomycota)
Fang Wu et al. (2021) · Journal of Fungi 7: 933. DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt A. mesenterica, untersuchte Belege und Kommentar zum Komplex im Volltext gelesen; Sporenmessung n=60/2, keine globale Gleichsetzung alter Namen. · Journal of Fungi 7: 933, DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt (5) A. auricula-judae: Beschreibung, untersuchte Belege und Notes; zusätzlich bereits verwendeter Abschnitt zu A. mesenterica. Keine vollständige Neubewertung aller 37 behandelten Arten. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Auricularia auricula-judae · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · auricularia auricula judae
- Pilz des Jahres 2017: Judasohr
- Species clarification of the most important and cultivated Auricularia mushroom “Heimuer”
- Exidia truncata - černorosol uťatý - myko.cz
- Global Diversity and Updated Phylogeny of Auricularia (Auriculariales, Basidiomycota)
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Auricularia mesenterica (Gezonter Ohrlappenpilz) – Fundkorb
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 774, 776, 778–779
- Schizophyllum amplum · Myko atlas
- Schizophyllum amplum · Pilztag
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1
Seite: S. 60, 61, 62
- Auricularia auricula-judae · Judasohr
- Judasohr, Mu-Err, Holunderschwamm
- 木耳 · 重編國語辭典修訂本
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Auricularia. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Auricularia