MitteleuropaDE

Judasohr

Auricularia auricula-judae

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Feuchte, braune Ohrlappen am Holunderast; die glatteren Innenseiten und der seitliche Ansatz sind sichtbar.

Focus-Stack aus 20 Aufnahmen laut Bildquelle. Kein trockenes Stadium; mikroskopische Artmerkmale sind nicht abgebildet.

Foto: Agnes Monkelbaan · CC BY-SA 4.0 · Original

Ohrartige, braune Lappen sitzen seitlich am Holz. Feucht sind sie elastisch und durchscheinend, trocken klein und hart. Gerade dieser Wechsel macht das Judasohr zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie stark Witterung das Aussehen eines Pilzes verändert.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Fruchtkörper

Meist wenige Zentimeter breite, unregelmäßige Ohr- oder Muschelform; außen fein samtig bis filzig.

Fruchtschicht

Die glattere, oft gefaltete Innenseite trägt die Fruchtschicht; keine oder .

Stiel & Basis

Seitliche, kurze Ansatzstelle am Holz; kein ausgeprägter Hutstiel und kein .

Fleisch

Dünn, gallertig-knorpelig und biegsam, bei Trockenheit stark schrumpfend.

Sporen

Weiß; unter dem Mikroskop länglich gebogene Sporen.

Beide Oberflächen ansehen

Hinweis zur Beobachtung

Eine Aufnahme von außen und eine von der glatten Innenseite machen mehr sichtbar als die Ohrform allein. Baumart und Feuchtezustand dazuschreiben.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · auricularia auricula judae
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzzersetzer. Zersetzt Laubholz, besonders ältere Holunderäste; auch andere Laubbäume kommen als Substrat infrage.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Ahorne
  • Buchen
  • Holunder
  • Weitere Laubhölzer

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis Mai. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Pilz des Jahres 2017: Judasohr

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gezonter Ohrlappenpilz

Auricularia mesenterica

Ungenießbar

Das Judasohr besitzt fein behaarte, gewöhnlich nicht deutlich konzentrisch gezonte Außenseiten. Beim Gezonten Ohrlappenpilz fallen die gröbere Behaarung, erkennbare Zonen und häufig zusammenhängende, zum Teil flächig am Holz anliegende Fruchtkörper auf. Beide Oberflächen und die gesamte Wuchsform dokumentieren.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein Fruchtkörper, zwei Erscheinungsbilder

Bei Trockenheit verliert der Fruchtkörper Wasser und zieht sich zusammen. Nach Regen kann er wieder aufquellen. Dunkle, unscheinbare Lappen am selben Ast können deshalb zu derselben Erscheinungsform gehören wie die weichen braunen „Ohren“ nach feuchtem Wetter.

Quellen

Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Holunder ist ein Hinweis, keine Pflicht

Schwarzer Holunder ist ein typischer Wirt. Die DGfM nennt aber auch Ahorn und Buche. Ein Fund an anderem Laubholz ist damit nicht ausgeschlossen; umgekehrt beweist ein Holunderast für sich genommen keine Artidentität.

Quellen

Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Was sich erst unter dem Mikroskop zeigt

Die Basidien sind quer in vier Zellen geteilt. Dieses Merkmal erschließt die systematische Einordnung, obwohl an der glatten Oberfläche keine Lamellen erkennbar sind. Die äußere Fruchtkörperform und der Aufbau der sporenbildenden Zellen sind unterschiedliche Beobachtungsebenen.

Quellen

Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mu-Err: ein gebräuchlicher Name mit mehreren Bezugsarten

Mu-Err begegnet auch in deutschsprachigen Pilztexten als Name des Judasohrs. Die Schreibweise gibt chinesisch 木耳 (mù’ěr) wieder: 木 bedeutet hier Holz, 耳 Ohr, sinngemäß also „Holzohr“. Der Name ist jedoch keine eindeutige Artangabe. Die DGfM bezeichnet damit einen asiatischen Verwandten; chinesische Kulturpilze, die früher als Auricularia auricula-judae geführt wurden, wurden 2014 als Auricularia heimuer abgegrenzt. Eine Packung mit der Aufschrift Mu-Err belegt deshalb nicht, dass sie das hier porträtierte europäische Judasohr enthält. Auch ältere fremdsprachige Namen müssen zusammen mit der damaligen Artauffassung gelesen werden.

Quellen

Auricularia auricula-judae · Judasohr
Dieter Gewalt · Fundkorb (Stand 9. Juni 2021) · Absatz zu Mu-Err (= Holzohr) als Beleg des deutschen Namensgebrauchs und der Übersetzung. Die pauschale Zuordnung chinesischer Importware und thailändischer Vorkommen zum europäischen Artkonzept wird nicht übernommen; Abgrenzung nach Wu et al. (2014). · eingesehen 10.10.2026

Judasohr, Mu-Err, Holunderschwamm
Lothar Krieglsteiner (2015) · Titel des Artbeitrags als Beleg des deutschen Namensgebrauchs; keine Übernahme einer Gleichsetzung asiatischer Arten. · eingesehen 10.10.2026

Pilz des Jahres 2017: Judasohr
Deutsche Gesellschaft für Mykologie · Absatz zum Handelsnamen Mu-Err für einen asiatischen Verwandten, dort als A. polytricha bezeichnet. · eingesehen 10.10.2026

Species clarification of the most important and cultivated Auricularia mushroom “Heimuer”
Fang Wu, Yuan Yuan, Vera F. Malysheva, Ping Du und Yu-Cheng Dai (2014) · Gelesen: Abstract. Phytotaxa 186(5): 241–253; DOI 10.11646/phytotaxa.186.5.1. Trennung chinesischer Kultur- und Wildbelege vom europäischen A. auricula-judae. · eingesehen 10.10.2026

木耳 · 重編國語辭典修訂本
Bildungsministerium Taiwan · Lemma 木耳, Pinyin mù ěr und Wortbeschreibung. Sprachbeleg, kein Nachweis einer modernen Artzuordnung. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Auch im Winter beobachten

Fruchtkörper sind über das Jahr zu finden; feuchte, frostfreie Winterphasen eignen sich besonders zum Beobachten. Ein trockener Ast ohne auffällige Lappen muss nicht dauerhaft unbesiedelt sein. Die Funddaten unten dokumentieren Meldungen, nicht die gesamte Lebensdauer des Pilzgeflechts.

Quellen

Pilz des Jahres 2017: Judasohr
DGfM / Babett Hübler · Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Fein behaart ist etwas anderes als deutlich gezont

Fungi of Temperate Europe (2026) beschreibt beim Judasohr eine fein behaarte Außenseite ohne ausgeprägte konzentrische Zonen. Beim Gezonten Ohrlappenpilz sind die Oberseite grober behaart und die Zonen deutlicher; dazu kommen oft zusammengewachsene, teilweise flächig anliegende Fruchtkörper. Deshalb ist eine Übersicht des Bewuchses zusammen mit einer Nahaufnahme der Außenseite aussagekräftiger als die Ohrform allein.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 774, 776, 778–779 und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021). · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenmaße: ein offener Widerspruch in der Literatur

Wu et al. (2021) geben für das europäische Judasohr 15–22 × 5–7 µm an, mit einzelnen Werten außerhalb dieser Hauptspanne. Fungi of Temperate Europe (2026) nennt dagegen 13–15 × 5–6 µm. Die Abweichung ist ungeklärt; hier erhält die taxonomische Studie mit dokumentiertem Untersuchungsmaterial Vorrang. Ein Fund sollte nicht allein wegen Überschreitung der engeren Buchspanne ausgeschlossen werden. Beide Fundstellen bleiben zum Nachprüfen sichtbar.

Quellen

Global Diversity and Updated Phylogeny of Auricularia (Auriculariales, Basidiomycota)
Fang Wu et al. (2021) · Journal of Fungi 7: 933. DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt A. mesenterica, untersuchte Belege und Kommentar zum Komplex im Volltext gelesen; Sporenmessung n=60/2, keine globale Gleichsetzung alter Namen. · Journal of Fungi 7: 933, DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt (5) A. auricula-judae: Beschreibung, untersuchte Belege und Notes; zusätzlich bereits verwendeter Abschnitt zu A. mesenterica. Keine vollständige Neubewertung aller 37 behandelten Arten. · eingesehen 04.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 774, 776, 778–779 und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021). · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Auch stehendes, absterbendes Holz gehört zum Substrat

Judasohren müssen nicht an einem bereits am Boden liegenden Ast wachsen. Die regionale Bearbeitung beschreibt sie auch an geschwächten oder absterbenden Gehölzen und an abgestorbenen, noch stehenden Stämmen und Ästen. Bei der Dokumentation sind deshalb der Zustand des Holzes und seine Lage ebenso hilfreich wie der Name des Baumes.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1
German J. Krieglsteiner · Gedruckte S. 60, 61, 62. Substratzustand europäischer Funde; keine asiatischen Kulturpilze oder historischen weltweiten Arealangaben übertragen. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Auricularia auricula-judae

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschJudasohrHolunderpilzMu-ErrMu-Err wird auch für andere Auricularia-Arten verwendet; kein eindeutiger Artname.

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischJelly EarJew's Ear

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischEcht judasoor

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischOreille de Judas

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischOreja de Judas

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Auricularia auricula-judae (Bull. St. Amans) Wetts.

ItalienischOrecchia di Giuda

Namensbeleg

AMINT · Glossario Illustrato Micologico · Abgerufen: 05.10.2026

RumänischUrechea IudeiRegionaler Name aus Mărginimea Sibiului.

Namensbeleg

Constantin Drăgulescu · Ciupercile în etnobotanica românească · Abgerufen: 06.10.2026

Moeszia 2, gedruckte Seite 65

DänischJudasøre

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischJudasøre

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischJudasöra

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

PolnischUszak bzowy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischBoltcovitka ucho Jidášovo

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischBezgova uhljevka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Auricularia auricula-judae, bezgova uhljevka

KroatischJudino uho

Namensbeleg

CROmushrooms · Auricularia auricula-judae · Abgerufen: 06.10.2026

JUDINO UHO / Auricularia auricula-judae (Bull.) Quél.

SerbischJudino uvo

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 3_1, Zeile Auricularia auricula-judae: Judino uvo

UngarischJúdásfülgombaJúdásfüle gomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 3: Auricularia auricula-judae (Hirneola auricula-judae) | júdásfülgomba (júdásfüle gomba, júdásfüle-gomba)

RussischАурикулярия уховидная

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Chinesisch黑木耳Sinngemäß: Schwarzes Holzohr 云耳Sinngemäß: Wolkenohr 厚质木耳Sinngemäß: Dickfleischiges Holzohr Diese überlieferten Namen sind nicht auf das europäische Judasohr beschränkt; insbesondere 黑木耳 wird auch für Auricularia heimuer verwendet.

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

黑木耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

云耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

厚质木耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Finnisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Auricularia auricula-judae
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull.) Wettst.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) Quél. · Namensdatensatz 102281
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Tremella auricula-judae Bull.
Herb. Fr. 9: pl. 427, fig. 2 (1789) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsautor laut Register
Fr.
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Bull.) Wettst.“, Index Fungorum „(Bull.) Quél.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

4.194GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan615
Feb605
Mär422
Apr374
Mai328
Jun216
Jul118
Aug94
Sep140
Okt320
Nov404
Dez558
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland2.295
Österreich753
Schweiz976
Tschechien53
Polen48
Slowakei20
Ungarn39
Slowenien4
Liechtenstein0
Luxemburg6

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 10 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 355 Meldungen unter CC0 1.0, 3.839 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 1.745 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 936 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 729 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 647 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 119 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 12 Datensätze
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. data.mnhn.lu observation data · 2 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Äußere Behaarung und Abgrenzung zum Gezonten Ohrlappenpilz erweitert. Die abweichenden Sporenmaße wurden an einer Primärpublikation überprüft und als ungelöster Quellenkonflikt kenntlich gemacht.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 774, 776, 778–779 und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021). · eingesehen 04.10.2026

Global Diversity and Updated Phylogeny of Auricularia (Auriculariales, Basidiomycota)
Fang Wu et al. (2021) · Journal of Fungi 7: 933. DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt A. mesenterica, untersuchte Belege und Kommentar zum Komplex im Volltext gelesen; Sporenmessung n=60/2, keine globale Gleichsetzung alter Namen. · Journal of Fungi 7: 933, DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt (5) A. auricula-judae: Beschreibung, untersuchte Belege und Notes; zusätzlich bereits verwendeter Abschnitt zu A. mesenterica. Keine vollständige Neubewertung aller 37 behandelten Arten. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Auricularia auricula-judae · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · auricularia auricula judae
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland

  2. Pilz des Jahres 2017: Judasohr
    Bibliografie

    DGfM / Babett Hübler

    Fachgesellschaft · Eingesehen 01.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte zu Wirten, Austrocknung, Fruchtschicht und querseptierten Basidien; 07.10.2016; Absatz zum Handelsnamen Mu-Err für einen asiatischen Verwandten, dort als A. polytricha bezeichnet

  3. Species clarification of the most important and cultivated Auricularia mushroom “Heimuer”
    Bibliografie

    Fang Wu, Yuan Yuan, Vera F. Malysheva, Ping Du & Yu-Cheng Dai (2014)

    Fachpublikation · Taxonomische Originalarbeit · Eingesehen 01.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Abstract gelesen: morphologischer und molekularer Vergleich europäischer und chinesischer Aufsammlungen; DOI 10.11646/phytotaxa.186.5.1. Volltext nicht ausgewertet; Gelesen: Abstract. Phytotaxa 186(5): 241–253; DOI 10.11646/phytotaxa.186.5.1. Trennung chinesischer Kultur- und Wildbelege vom europäischen A. auricula-judae

  4. Exidia truncata - černorosol uťatý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  5. Global Diversity and Updated Phylogeny of Auricularia (Auriculariales, Basidiomycota)
    Bibliografie

    Fang Wu et al. (2021)

    Taxonomische Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Journal of Fungi 7: 933. DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt A. mesenterica, untersuchte Belege und Kommentar zum Komplex im Volltext gelesen; Sporenmessung n=60/2, keine globale Gleichsetzung alter Namen. · Journal of Fungi 7: 933, DOI 10.3390/jof7110933. Artabschnitt (5) A. auricula-judae: Beschreibung, untersuchte Belege und Notes; zusätzlich bereits verwendeter Abschnitt zu A. mesenterica. Keine vollständige Neubewertung aller 37 behandelten Arten

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Auricularia mesenterica (Gezonter Ohrlappenpilz) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet

  2. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 774, 776, 778–779

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: und 791–792; Schlüssel E, Punkte 1, 7, 9–10; Sporenmaße in E10 im Konflikt mit Wu et al. (2021)

  4. Schizophyllum amplum · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleich gelesen; Küchenabschnitt nur soweit vorhanden. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  5. Schizophyllum amplum · Pilztag
    Bibliografie

    Pilztag

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleichen gelesen; eigene Beobachtungen beziehungsweise Messreihen der Quelle von allgemeinen Artgrenzen unterschieden

  6. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1

    Seite: S. 60, 61, 62

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Substratzustand europäischer Funde; keine asiatischen Kulturpilze oder historischen weltweiten Arealangaben übertragen

  7. Auricularia auricula-judae · Judasohr
    Bibliografie

    Dieter Gewalt · Fundkorb (Stand 9. Juni 2021)

    Mykologisches Fachportal · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Absatz zu Mu-Err (= Holzohr) als Beleg des deutschen Namensgebrauchs und der Übersetzung. Die pauschale Zuordnung chinesischer Importware und thailändischer Vorkommen zum europäischen Artkonzept wird nicht übernommen; Abgrenzung nach Wu et al. (2014)

  8. Judasohr, Mu-Err, Holunderschwamm
    Bibliografie

    Lothar Krieglsteiner (2015)

    Mykologisches Fachportal · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Titel des Artbeitrags als Beleg des deutschen Namensgebrauchs; keine Übernahme einer Gleichsetzung asiatischer Arten

  9. 木耳 · 重編國語辭典修訂本
    Bibliografie

    Bildungsministerium Taiwan

    Sprachwörterbuch · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Lemma 木耳, Pinyin mù ěr und Wortbeschreibung. Sprachbeleg, kein Nachweis einer modernen Artzuordnung

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Agnes Monkelbaan · CC BY-SA 4.0 · Original
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    Innenseiten am Holz
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original
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    Feinfilzige Außenseite
    Foto: Alexis Tinker-Tsavalas · CC BY 4.0 · Original
    Proportional auf maximal 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage. Weboptimierung 2026-10-11: erneut als WebP kodiert. Vollständiger Ausschnitt, keine Retusche oder Nachschärfung. Vorhandene eingebettete Metadaten beibehalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAuricularia auricula-judae im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Auricularia. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Auricularia

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