Zweifarbiger Gallertbecher
Ascocoryne turficola
Quellen zum Speisewert
Die ausgewerteten Beschreibungen dienen dem Merkmalsvergleich. Eine belastbare Speisewertbewertung ist für dieses Porträt nicht erarbeitet; daraus folgt weder Essbarkeit noch Giftigkeit.
Ein gestielter Gallertbecher zwischen Torfmoosen, dessen olivliche Fruchtschicht und rosabräunlicher Stiel ungewöhnlich wirken. Der Moorstandort unterscheidet ihn von den bekannteren Gallertbechern auf Holz.

Olivlich bis bräunlich gefärbte, gestielte Scheiben zwischen Torfmoosen und niedrigen Pflanzen.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung. Foto aus FI; kein Nachweis eines mitteleuropäischen Vorkommens.
Tapio Nylund · CC BY-SA 4.0 · Original

Unregelmäßig gefaltete, bräunlich durchscheinende Fruchtkörper im Moos.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung. Foto aus NO; kein Nachweis eines mitteleuropäischen Vorkommens.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Keine Hut--Bauform, sondern eine gallertige Scheibe mit deutlichem Rand. Cannon nennt 1–2,5 cm Durchmesser; die polnische Studie dokumentiert auch größere Fruchtkörper. Jung olivgrünlich, später weinbräunlich und unregelmäßig gewellt.
- Unterseite
Die sporenbildende Schicht liegt auf der Oberseite des Bechers. Lamellen und fehlen; die untere Seite geht in den Stiel über.
- Stiel & Basis
Durchscheinend, glatt bis unregelmäßig, nach unten schmaler. Cannons Beschreibung nennt meist 2–4,5 cm, ausnahmsweise bis 10 cm; mit zunehmendem Alter rosabraun bis weinbräunlich.
- Fleisch
Deutlich gelatinös und durchscheinend. Eine kräftige Farbe im Foto hängt auch von Feuchtigkeit, Licht und Entwicklungszustand ab.
- Sporenpulver
Cannon: meist 12,5–14,5 × 4,5–5,5 µm, hyalin und spindelig-ellipsoid. Stasińska & Sotek messen an polnischem Material 14–19,6(–21) × 5,6–7 µm. Diese verschiedenen Serien werden nicht zu einem einheitlichen Bereich zusammengezogen; die Ascusspitze reagiert mit Jod blau.
Den Standort mit dokumentieren
Eine Nahaufnahme allein zeigt nicht, ob der Becher aus einem Holzrest oder zwischen Torfmoos und Seggen wächst. Eine ergänzende Übersicht hilft, ohne die empfindliche Umgebung freizulegen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Ascocoryne turficola · Fungi of Great Britain and Ireland
Paul Cannon · Summary: Fruchtkörper, Stiel, Asci und Ascosporen · eingesehen 29.10.2026
Ascocoryne turficola (Fungi, Ascomycetes), a species new to Poland
Małgorzata Stasińska & Zofia Sotek (2004) · Acta Societatis Botanicorum Poloniae 73(1), S. 61–64; Results und Ecological notes · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Ascocoryne turficola
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name in der Detailansicht: Zweifarbiger Gallertbecher. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Ascocoryne turficola
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Moorbewohnender Zersetzer. Nasse Torfmoos- und Seggenbestände. Die polnischen Originalfunde stammen aus Übergangsmooren zwischen Sphagnum, unter anderem an Stängeln von Carex rostrata. Dort wurden Fruchtkörper im September und Oktober beobachtet. Das ist ein regionaler Befund und keine allgemeine Terminvorhersage.
Quellen zum Lebensraum
Ähnliche Arten.
Der Fleischrote Gallertbecher wächst an Holz. Das tatsächliche Substrat und die Mikroskopie sind wichtiger als ein ähnlicher rosavioletter Farbeindruck.
Ebenfalls ein Holzbewohner. Die polnische Studie stellt den Moorbewohner turficola den holzbewohnenden Ascocoryne-Arten ausdrücklich gegenüber.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Den Standort mit dokumentieren
Eine Nahaufnahme allein zeigt nicht, ob der Becher aus einem Holzrest oder zwischen Torfmoos und Seggen wächst. Eine ergänzende Übersicht hilft, ohne die empfindliche Umgebung freizulegen.
Quellen
Ascocoryne turficola · Fungi of Great Britain and Ireland
Paul Cannon · Summary: Fruchtkörper, Stiel, Asci und Ascosporen · eingesehen 29.10.2026
Ascocoryne turficola (Fungi, Ascomycetes), a species new to Poland
Małgorzata Stasińska & Zofia Sotek (2004) · Acta Societatis Botanicorum Poloniae 73(1), S. 61–64; Results und Ecological notes · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Unterschiedliche Messreihen sichtbar lassen
Die ausgewerteten Beschreibungen stimmen im Erscheinungsbild überein, nennen aber unterschiedliche Sporengrößen. Ein Fund sollte deshalb nicht anhand einer einzigen Maßgrenze zugeordnet werden.
Quellen
Ascocoryne turficola · Fungi of Great Britain and Ireland
Paul Cannon · Summary: Fruchtkörper, Stiel, Asci und Ascosporen · eingesehen 29.10.2026
Ascocoryne turficola (Fungi, Ascomycetes), a species new to Poland
Małgorzata Stasińska & Zofia Sotek (2004) · Acta Societatis Botanicorum Poloniae 73(1), S. 61–64; Results und Ecological notes · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Ascocoryne turficola
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschZweifarbiger Gallertbecher
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Ascocoryne turficola · Abgerufen: 29.10.2026
Deutscher Name in der Detailansicht: Zweifarbiger Gallertbecher.
Hier belegt: Zweifarbiger Gallertbecher.
DänischTørve-sejskive
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischSumpfiolbeger
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischMyrmurkling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 1.0 · Abgerufen: 30.10.2026
FinnischSuohytynupikka
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
Weniger anzeigen
- Rumänisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 0 |
| Sep | 2 |
| Okt | 3 |
| Nov | 0 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 0 |
| Österreich | 1 |
| Schweiz | 4 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 2 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 5 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 4 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 1 Datensatz
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 29.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Abweichende Messreihen und regionale Angaben bleiben getrennt; Quellenbestimmung der Fotos wird nicht als eigene Mikroskopie ausgegeben. Fundkurve noch nicht konzeptgeprüft.
Umfang: Originalbeschreibungen und Fachschlüssel gelesen; Herkunft, Lizenzmetadaten und sichtbarer Bildinhalt getrennt geprüft. Deutscher Name mit Quellenbeleg. Keine unabhängige Fachfreigabe.
Erneut herangezogene Quellen
Ascocoryne turficola · Fungi of Great Britain and Ireland
Paul Cannon · Summary: Fruchtkörper, Stiel, Asci und Ascosporen · eingesehen 29.10.2026
Ascocoryne turficola (Fungi, Ascomycetes), a species new to Poland
Małgorzata Stasińska & Zofia Sotek (2004) · Acta Societatis Botanicorum Poloniae 73(1), S. 61–64; Results und Ecological notes · eingesehen 29.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Ascocoryne turficola
Rote-Liste-Zentrum / Dämmrich et al. (2016) · Deutscher Name in der Detailansicht: Zweifarbiger Gallertbecher. · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Ascocoryne turficola
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Ascocoryne turficola · abgeglichen am 29.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Ascocoryne turficola · Fungi of Great Britain and Ireland
- Ascocoryne turficola (Fungi, Ascomycetes), a species new to Poland
- Rote-Liste-Zentrum · Ascocoryne turficola
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Ascocoryne. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Ascocoryne